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Adler Mannheim 2011/2012
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Seite 2 von 6

Autor:  Gerry [ 8. Januar 2012 16:40 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Adler Mannheim 2011/2012

Der nächste Gegner der Adler: die Grizzly Adams Wolfsburg
02. Januar 2012
Drei Niederlagen aus vier Spielen lautet die ernüchternde Bilanz der Grizzlies vom Spengler-Cup in Davos. Nach den Vorrundenschlappen gegen die Teams aus Kloten (0:6) und Riga (1:3) schafften die Wolfsburger zumindest gegen das Team Canada beim 3:2 nach Penaltyschießen einen Überraschungserfolg. Doch im Halbfinale war dann auch im zweiten Duell gegen das lettische Team beim 1:4 nichts zu holen für die Niedersachsen.

Dennoch zog Wolfsburgs Sportdirektor Charly Fliegauf eine positive Bilanz aus dem Besuch beim traditionsreichen Turnier in der Woche zwischen Weihnachten und Silvester in der Schweiz: „Es war für alle ein tolles Erlebnis und ein wahres Highlight. Wir haben uns ins Turnier reingearbeitet und gesehen, dass wir auf diesem hohen Niveau mithalten können.“

Honoriert wurde die Leistung des Teams auch durch die Wahl von Mannschaftskapitän Kai Hospelt in das All-Star-Team des Turniers. Der gebürtige Kölner ist in seiner vierten Saison in Wolfsburg nicht nur Leitfigur im Team, sondern auch in der Scorerliste ganz oben angekommen. Mit aktuell 33 Punkten aus den ersten 31 DEL-Partien ist Hospelt bester Scorer der Grizzlies und in der DEL die aktuelle Nummer drei in der Scorerwertung.

Mit nun vierzehn Punkten Rückstand auf die Adler mussten die Wolfsburger im für sie passablen DEL-Dezember (fünf Siege, drei Niederlagen) den Kontakt zur Spitzengruppe etwas abreißen lassen. Damit kann es für den Tabellenfünften im neuen Jahr nur ein Ziel geben: in dem drohenden nach-Spengler-Cup-Januar-Loch nicht noch weiter abrutschen! Denn die vier kräftezehrenden Spiele in der Davoser Höhenluft haben bislang jeden Teilnehmer aus der DEL im Januar eingeholt.

Die letzten Ergebnisse der Grizzlies:
3:0 in Hannover, 0:4 in Ingolstadt, 3:2 gegen Augsburg, 4:1 gegen München

Die Ergebnisse der Adler gegen die Grizzlies in der laufenden Saison:
4:5 (H), 1:0 (A)

Die Ergebnisse der Adler gegen die Grizzlies in der Saison 2010/11:
2:1 n.P. (A), 2:1 n.P. (H), 1:2 (H), 0:1 (A)

Topscorer der Grizzlies in der laufenden Saison:
Kai Hospelt 14 Tore + 19 Assists
Matt Dzieduszycki 12 + 17
Norm Milley 8 + 20
Tyler Haskins 10 + 16

Topscorer der Adler in der laufenden Saison:
Adam Mitchell 9 + 21
Mike Glumac 15 Tore + 14 Assists
Ken Magowan 13 + 16
Chris Lee 8 + 19

Autor:  Gerry [ 8. Januar 2012 16:46 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Adler Mannheim 2011/2012

Adler schlagen auch Wolfsburg - 4:3 nach Penaltyschießen
Mit einem 4:3-Sieg nach Penaltyschießen gegen die Grizzly Adams Wolfsburg sicherten die Mannheimer Adler die Tabellenführung. Nach dem zeitgleich 5:2-Sieg der Eisbären gegen Iserlohn liegen die Adler in der Tabelle nun noch zwei Punkte vor dem Berlinern.

Ein munteres Spiel zweier laufstarker Mannschaften sahen die 9869 Zuschauer in der SAP ARENA beim Match zwischen den Adlern und den Grizzly Adams aus Wolfsburg. Die Gäste hatten ihren Auftritt beim Spengler-Cup in Davos gut verkraftet und konnten schon das erste Drittel leicht überlegen gestalten. Optisch war die Partie ausgeglichen, doch die Niedersachsen erarbeiteten sich die besseren Chancen. Beim ersten Überzahlspiel in der achten Minute scheiterte John Laliberté gleich drei Mal: nachdem er beim ersten Versuch knapp das Adler-Tor verpasste, scheiterte er anschließend zwei Mal an Adler-Torhüter Fred Brathwaite. Die beste Gelegenheit zur Führung verpassten die Grizzlies, als nach einem Stellungsfehler der Adler gleich zwei Wolfsburger frei vor dem Tor der Adler auftauchten, doch Brathwaite bekam beim Querpass den Stock dazwischen und vereitelte so die Chance. Auf Seiten der Adler vergaben Magowan (6. Minute) und Wagner (20.) die besten Tormöglichkeiten, doch Brathwaite musste seine Klasse in den ersten zwanzig Minuten mehr aufzeigen als Gäste-Keeper Daniar Dshunussow.

Im zweiten Abschnitt drehten die Adler zunächst etwas auf, Plachta scheiterte nach einem Konter über Niko Dimitrakos an Dshunussow, kurz darauf parierte der Wolfsburger Keeper einen Schlagschuss von Chris Lee, wenig später gegen Sifers. Doch als weitere zwei Minuten Steve Wagner an der blauen Linie zum Schuß kam, landete die Scheibe im Netz. Der US-Amerikaner erzielte seinen ersten Treffer für die Adler zur 1:0-Führung.

Doch die Freude über die Adler-Führung währte nicht lange. Als Adam Mitchell die einzige Strafzeit des Mitteldrittels kassierte, benötigten die Gäste in Überzahl nur eine halbe Minute, bis Marvin Degons Schlagschuss – von John Laliberté abgefälscht – zum 1:1-Ausgleich hinter Brathwaite im Netz einschlug. Drei Minuten später war Brathwaite bei Höhenleitners Versuch die Sicht verdeckt, den Abpraller nahm Bina und traf zum 1:2. Die Quadratestädter brachte der Rückstand etwas aus dem Tritt, bis zur zweiten Pause hatten die Hausherren einige Arbeit, nicht noch weiter in Rückstand zu geraten.

Doch im Schlussabschnitt drehten die Adler das Match. Beginnend mit dem Überzahlspiel ab der 44. Minute hatten die Mannheimer das Spiel im Griff, schnürten die Wolfsburger auch nach der abgelaufenen Strafe minutenlang im eigenen Drittel ein. Glumac (45.) und Seidenberg (46., beide Überzahl) verpassten das Wolfsburger Tor, bei fünf gegen fünf traf dann Ronny Arendt per Rückhand zum 2:2-Ausgleich. Die Adler blieben am Drücker, Magowan, Glumac und Mitchell verpassten die Führung, während auf der anderen Seite Hospelt am Pfosten und Furchner per Konter an Brathwaite scheiterten.

Nach einem langen Pass von Steve Wagner traf Niko Dimitrakos in der 56. Minute zum 3:2 und brachte die Adler damit den drei Punkten einen Schritt näher. Doch nachdem die Blauen in den Schlussminuten vier weitere Chancen vergaben, traf Sebastian Furchner zwanzig Sekunden vor Ende des dritten Drittels zum 3:3.

Nach der torlosen Verlängerung musste die Entscheidung im Penaltyschießen fallen. Dort traf Yanick Lehoux als einziger Schütze und sicherte den Adlern den zweiten Punkt.

Autor:  Gerry [ 8. Januar 2012 16:47 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Adler Mannheim 2011/2012

Meine Meinung über… – heute mit Steve Wagner
04. Januar 2012
Viele ereignisreiche Tage liegen hinter den Adlern. Nach einem turbulenten Jahresabschluss mit dem Spiel gegen Ingolstadt, bei dem es 155 Strafminuten hagelte, starteten die Adler am Dienstag mit einem 4:3-Penaltysieg gegen Wolfsburg ins neue Jahr. Für Steve Wagner war das Spiel gegen die Grizzlys auch etwas ganz besonders. Der 27-jährige Amerikaner erzielte bei diesem Match nämlich seinen ersten DEL-Treffer, mit einem Hammer von der blauen Linie traf er zum zwischenzeitlichen 1:0. Grund genug, um uns mit ihm über sein erstes Tor, aber auch über die anderen Themen der Woche zu unterhalten.


Steve Wagners Meinung über…


…den 4:3-Penaltysieg gegen Wolfsburg am Dienstagabend.

Wir sind etwas schwer ins Spiel gekommen, haben uns aber im Verlauf der Partie gesteigert. Wir haben schon in den letzten Spielen immer wieder bewiesen, dass wir besonders im letzten Drittel noch eine Schippe drauflegen können. Das war auch gestern so. Schade war nur, dass wir kurz vor Ende noch das Tor zum 3:3 hinnehmen mussten. Das war ärgerlich. Aber wichtig war, dass wir das Spiel im Penaltyschießen gewinnen konnten und so zwei Punkte mitgenommen haben. So war das ein guter Start ins neue Jahr.

…sein erstes DEL-Tor, dass er gegen die Grizzlys erzielen konnte.

Es war wirklich ein langer Weg bis zu meinem ersten Tor. Ich hätte nicht gedacht, dass es so lange dauern würde. Ich habe mir zwar keine großen Gedanken darüber gemacht oder mich unter Druck gesetzt, aber irgendwie ist man schon erleichtert und froh, wenn es dann endlich geklappt hat. Ich hoffe, dass das nun ein Startschuss für mich war und nun noch mehr Treffer folgen.

…den turbulenten 5:2-Sieg gegen Ingolstadt am vergangenen Freitag.

Da war eine unglaubliche Stimmung in der Halle. Ich bin das als Amerikaner nicht unbedingt gewohnt und es war etwas ganz besonderes an diesem Abend. Die Fans haben uns richtig gepusht. In diesem Spiel lief nicht alles für uns und da waren die Fans umso entscheidender. Besonders auch, als wir plötzlich kurz vor Ende des Spiels in doppelter Unterzahl waren. Dass wir das Match danach dann noch drehen konnten, war eine tolle Sache und hat uns als Mannschaft noch enger zusammen gebracht. Ich denke, dass keiner in der Kabine dieses Spiel mit dieser Atmosphäre so schnell vergessen wird.

…seine Gehirnerschütterung aus dem Spiel gegen Straubing, durch die er sieben Spiele fehlte.

Es hat einige Tage gedauert, bis ich wieder auf dem Damm war und zurück aufs Eis konnte. Ich hatte viel mit Schwindel und Unwohlsein zu kämpfen. Aber jetzt bin ich wieder hundertprozentig fit und fühle mich super. Es ist schon verrückt, wenn man unsere Verletztenliste in diesem Jahr sieht. Aus meiner Erfahrung gibt es Saisons, da verletzt sich kaum einer in der Mannschaft und dann kommen wieder Spielzeiten, da spielst du praktisch nie in Bestbesetzung. Aber Verletzungen gehören zu unserem Sport und man muss sie nehmen wie sie kommen. Ich bin froh, dass wir eine gute Tiefe im Kader haben und das so kompensieren können.

… Fred Brathwaites Spitzenleistungen in den letzten Wochen.

Freddy ist in einer überragenden Form. Er spielt klasse und gibt uns viel Sicherheit. Wir mussten uns in einigen Spielen sehr auf ihn verlassen, als wir unter Druck waren. Aber er war stets ruhig, zeigte starke Saves und hat uns dadurch viele Punkte gesichert. Freddy ist einfach ein absoluter Leader und ein starker Typ. Man kann seine tollen Leistungen gar nicht hoch genug schätzen.

…die kommenden Spiele in Nürnberg und gegen Krefeld.

Beide Teams hatten in dieser Saison Probleme und stehen weit unten in der Tabelle. Das macht die Spiele für uns aber nicht leichter. Die Liga ist sehr eng und jedes Team hat seine Qualitäten. Auch der Tabellenletzte kann den Führenden jederzeit schlagen. Gegen uns werden Nürnberg und Krefeld besonders motiviert sein, gerade, weil wir ganz oben stehen. Wir müssen deshalb physisch spielen und unser System durchziehen. Dann sehe ich große Chancen auf gute Ergebnisse.

Autor:  Gerry [ 8. Januar 2012 16:48 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Adler Mannheim 2011/2012

Der nächste Gegner der Adler: die Thomas Sabo Ice Tigers
05. Januar 2012
Tabellenletzter gegen Tabellenführer! Klare Sache? Vorsicht! Schon beim letzten Duell in Nürnberg gab es bei der 0:1-Niederlage nach Verlängerung ein äußerst knappes Match in der Frankenmetropole. Der Heimsieg gegen die Adler war Ende Oktober das Ende eines kleinen Zwischenspurts des damals noch abgeschlagenen Tabellenletzten mit drei Siegen aus vier Spielen.

Doch inzwischen haben sich die Ice Tigers langsam aber sicher bis auf zwei Zähler an den Tabellenvorletzten aus Hannover herangepirscht und hätten mit einem Sieg am Freitag die Chance, erstmals in dieser Saison die rote Laterne der DEL-Tabelle abzugeben. Denn, man höre und staune, seit Anfang Dezember hat das Team von Trainer Peter Draisaitl mit sechs Siegen und fünf Niederlagen eine positive Bilanz vorzuweisen.

Am Dienstag gab es einen 4:1-Auswärtssieg bei den Kölner Haien. Zweifacher Torschütze war dabei der Ex-Mannheimer Sven Butenschön, der in Köln seine Saisontore Nummer vier und fünf erzielte. Damit hat der 35-jährige Defensivverteidiger in seinen 32 Spielen für Nürnberg schon mehr Tore erzielt, als in seinen letzten vier Jahren zuvor für die Adler.

Das im bisherigen Saisonverlauf so enttäuschende Team aus Nürnberg hat durchaus noch realistische Chancen, die aktuell zwölf Punkte Rückstand auf die Pre-Play-Off-Plätze in den verbleibenden 20 Spielen noch aufzuholen und ist dabei der Konkurrenz noch mit einem Spiel im Rückstand. So hat die Truppe um Kapitän Rob Leask eine Perspektive, für die es sich lohnt zu kämpfen. Das Team von der Noris hat sich noch nicht aufgegeben.

Die letzten Ergebnisse der Ice Tigers:
6:3 in Straubing, 2:4 gegen München, 1:5 in Düsseldorf, 4:1 in Köln

Die Ergebnisse der Adler gegen die Ice Tigers in der laufenden Saison:
4:2 (H), 0:1 n.V. (A)

Die Ergebnisse der Adler gegen die Ice Tigers in der vergangenen Saison:
2:1 (H), 0:3 (A), 2:1 (A), 2:1 n.P. (H)

Die besten Scorer der Ice Tigers in den letzten zehn Spielen:
Yan Stastny 4 Tore + 8 Assists
Jame Pollock 6 + 4
Eric Chouinard 5 + 3

Die besten Scorer der Adler in den letzten zehn Spielen:
Ken Magowan 7 Tore + 4 Assists
Ronny Arendt 5 + 4
Chris Lee 1 + 8

Die Torhüter der beiden Teams in den letzten zehn Spielen:
Patrick Ehelechner: 507:48 Minuten / 2,84 Gegentore pro Spiel / Fangquote 92,1%
Tyler Moss: 94:00 Minuten / 4,47 Gegentore pro Spiel / Fanguote 86,8%

Fred Brathwaite: 610:35 Minuten / 1,87 Gegentore pro Spiel / Fangquote 98,0%

Autor:  Gerry [ 8. Januar 2012 17:07 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Adler Mannheim 2011/2012

Adler verlieren in Nürnberg 1:4
Vor 6.270 Zuschauern in der Nürnberger Arena verloren die Adler gegen die Ice Tigers mit 1:4 (0:0,0:3,1:1). Kurzfristig musste Harold Kreis auf Niko Dimitrakos verzichten, der wegen einer Grippe die Reise nach Nürnberg gar nicht erst antreten konnte. Den einzigen Treffer für die Adler erzielte Christoph Ullmann.


Rund 800 mitgereiste Adler-Fans machten aus dem Auswärtsspiel bei den Nürnberg Ice Tigers zu Beginn eher ein Heimspiel. Von den Frankenfans war mehr oder weniger nichts zu hören. Entsprechend motiviert starteten die Adler auch in die Partie. In der Defensive standen die Jungs von Harry Kreis stabil, ließen nur wenig zu. Allerdings war der Vorwärtsgang noch etwas blockiert, die Nürnberger kontrollierten weitgehend die neutrale Zone und ließen die Adler nur selten konstruktiv in ihr Drittel, so dass Patrick Ehelechner ruhige 20 Minuten verbringen konnte. Lediglich einmal hatte der Nürnberger Goalie Glück, als Kettemer auf Magowan passt und dieser lediglich den Pfosten traf.

Im Mittelabschnitt nahmen die Adler dann einfach zu viele Strafen, fanden deshalb nie ihren Rhythmus. Im Gegenteil, die Hausherren nutzten die numerische Überlegenheit zu drei Treffern. Gleich in der 23. Minute war es Chris Collins, der bei doppelter Überzahl traf. Lehoux und Ullmann saßen auf der Strafbank. Weitere Strafen gegen El-Sayed und Glumac nutzten Aab in der 36. und Joseph in der 40. Minute.

Im letzten Abschnitt fanden die Adler trotz einer frühen Überzahl nicht ins Spiel, mussten die zwei Minuten Vorteil verstreichen lassen und kurz darauf dann gleich den vierten Treffer hinnehmen. Yan Stastny eroberte den Puck in der neutralen Zone, fuhr allein aufs Tor zu und schloss erfolgreich ab. Trotz des 0:4-Rückstands ließen die Adler die Köpfe nicht hängen, versuchten alles, um ins Spiel zurückzukommen. Und tatsächlich gelang Christoph Ullmann in der 50. Minute der Anschlusstreffer, dem eine Druckphase folgte, die allerdings keinen weiteren Treffer brachte.

© Die Adler Mannheim Eishockey Spielbetriebs GmbH & Co. KG

Autor:  Gerry [ 8. Januar 2012 17:11 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Adler Mannheim 2011/2012

Der nächste Gegner der Adler: die Krefeld Pinguine
06. Januar 2012
Die Krefeld Pinguine haben ihren Fans keine fröhliche Weihnachtszeit beschert. Mit nur einem Sieg aus den letzten acht Spielen liegen die Rheinländer derzeit am Ende des Tabellenmittelfeldes und drohen den Anschluss an die Top 10 der DEL zu verlieren. Dass die Pinguine mit diesem einen Sieg am 30.12. ausgerechnet die Siegserie der Eisbären aus Berlin stoppten, haben die Adler es den Pinguinen zu verdanken, dass die Berliner in der Tabelle zum Jahreswechsel noch zwei Punkte hinter Mannheim rangierten.


An der Spitze der Scorerliste der Krefelder zieht der Ur-Krefelder Daniel Pietta seine Kreise. Mit bisher 35 Punkten aus 33 Spielen ist der 25-jährige wieder auf dem Top-Niveau der beiden letzten Spielzeiten, als er die Vorrunden mit 53 bzw. 42 Punkten abschloss. Schon mit einem „Sicherheitsabstand“ von elf Punkten folgt François Methot, der in Krefeld seine Scorerqualitäten wieder gefunden hat. Mit 24 Punkten aus 26 Partien hat er seine für seine Verhältnisse magere Vorjahresbilanz, die noch im Trikot der Adler einheimste, schon übertroffen.

Nicht auszudenken, hätte Methot nicht zwölf Spiele mit einer Fußverletzung verpasst und wären zudem die beiden KEV-Topscorer der vergangenen beiden Jahre nicht so lange ausgefallen: Boris Blank macht wieder solide einen Punkt pro Spiel, verpasste aber die ersten zwölf DEL-Partien verletzungsbedingt. Zu allem Überfluss zog sich Herberts Vasiljevs, der in den letzten sechs Jahren vier Mal Topscorer der Krefelder war, im Vorbereitungsspiel gegen Köln eine Schultereckgelenkssprengung zu und konnte erst Mitte Dezember beim Auswärtsspiel in Augsburg sein Saisondebüt feiern. In Komplettbesetzung ist die KEV-Offensive also durchaus konkurrenzfähig.


Die letzten Ergebnisse der Pinguine:
3:5 in Köln, 5:4 n.P. gegen Berlin, 1:5 in Straubing, 1:4 gegen Düsseldorf

Die Ergebnisse der Adler gegen die Pinguine in der laufenden Saison:
3:1 (H), 5:2 (A)

Die Ergebnisse der Adler gegen die Pinguine in der vergangenen Saison:
1:2 (H), 2:1 (A), 0:2 (H), 1:0 n.P. (A)

Die besten Scorer der Pinguine in der aktuellen Saison:
Daniel Pietta 13 Tore + 22 Assists
François Metht 12 + 12
Boris Blank 8 + 13


Die besten Scorer der Adler in der aktuellen Saison:
Adam Mitchell 9 Tore + 21 Assists
Mike Glumac 15 + 14
Ken Magowan 13 + 16
Chris Lee 8 + 22

Autor:  Gerry [ 8. Januar 2012 17:15 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Adler Mannheim 2011/2012

Familientag gegen Krefeld – Spielbeginn am Sonntag bereits um 14.30 Uhr
07. Januar 2012
Am Sonntag empfangen die Adler bereits um 14.30 Uhr die Krefeld Pinguine in der SAP ARENA. Das Spiel gegen den Tabellenzwölften bietet für Familien die attraktive Möglichkeit, das Spiel der Adler zu besonders günstigen Konditionen zu besuchen. Im Oberrang kosten die Tickets bei diesem Spiel einheitlich nur zehn Euro, für Kinder nur fünf Euro. Passend zum Familientag gibt es am Sonntag in den Fanshops 20 Prozent Rabatt auf alle Kinderartikel.

Sportlich wird das Spiel für die Adler eine erste Möglichkeit bieten, sich den Frust aus der Niederlage in Nürnberg am Dreikönigstag von der Seele zu spielen. Mit 1:4 waren die Jungs von Harold Kreis beim Tabellenletzten unter die Räder gekommen. Ein angefressener Kreis sprach nach dem Spiel von einem verdienten Sieg der Gastgeber, die alles in die Waagschale geworfen haben, um dieses Spiel zu gewinnen. „Wir hingegen waren nicht bereit, mit den gleichen Mitteln dagegenzuhalten, weshalb die Niederlage auch in Ordnung geht“, ergänzte Kreis.

Am Sonntag werden die Adler eventuell wieder auf Niko Dimitrakos zurückgreifen können. Der Stürmer konnte die Reise nach Nürnberg nicht mit antreten, da ihn ein grippaler Infekt plagte. Durch den Ausfall Dimitrakos’ musste Ronny Arendt in Nürnberg in zwei Reihen spielen, um so den Einsatz von vier Reihen zu garantieren. Gegen Krefeld hoffen die Adler aber wieder auf den Einsatz von vier kompletten Sturmformationen.

Luftballontag in der SAP ARENA

Beim Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine wollen die Adlerfans mit vielen tausend Luftballons vor dem Spiel eine bunte und beeindruckende Atmosphäre in der Arena schaffen. Deshalb hat das Adler-Fanprojekt auch schon jede Menge Luftballons organisiert, die gegen eine kleine Spende in der Arena erworben werden können. Am besten ist aber, wenn noch so viele Fans wie möglich selbst blaue, weiße und rote Luftballons mitbringen. Weitere Informationen zum Luftballontag sind auf der Webseite des Fanprojekts zu finden.

Hinweis zur Parksituation

Da parallel zum Spiel der Adler in der Maimarkthalle ebenfalls eine Veranstaltung stattfindet, empfehlen wir allen Fans die rechtzeitige Anreise. Das Parkhaus P 1 wird erst für das Adler-Spiel geöffnet, der Großparkplatz P 20 wird ebenfall geöffnet sein am Sonntag. Noch einfacher ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Eintrittskarte ist gleichzeitig auch Fahrschein im ÖNPV.

Für das Spiel gegen die Krefeld Pinguine am Sonntag sind noch in allen Kategorien Tickets erhältlich. Während die Tageskassen am Sonntag 90 Minuten vor Spielbeginn öffnen, können die Tickets aber auch heute noch übers Internet unter www.saparena.de erworben werden.

Autor:  Gerry [ 8. Januar 2012 17:19 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Adler Mannheim 2011/2012

Ken Magowan ist Spieler des Monats Dezember
08. Januar 2012
Auch Anfang Januar haben die Fans der Adler wieder den Spieler des Monats gewählt. Im Dezember konnte Ken Magowan mit Abstand die meisten Stimmen auf sich vereinen. Auf den Plätzen folgten Mike Glumac und Ronny Arendt.


Wir gratulieren Ken Magowan zu der Auszeichnung zum Spieler des Monats Dezember.

Autor:  Gerry [ 8. Januar 2012 19:43 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Adler Mannheim 2011/2012

1:3-Heimschlappe gegen Krefeld
Mit 1:3 unterlagen die Mannheimer Adler vor 12068 Zuschauern in der SAP ARENA den Krefeld Pinguinen und blieben damit ohne Punkte an diesem Wochenende. Richard Pavlikovsky brachte seine Mannschaft mit zwei Überzahltoren mit 0:2 in Front. Nur kurz nach Chris Lees Anschlusstreffer zum 1:2 Mitte des zweiten Drittels traf Hager zum 1:3-Endstand für die Pinguine.

Die Adler hatten zwei Tage nach der 1:4-Niederlage in Nürnberg das Spiel gegen den Tabellenzwölften aus Krefeld zunächst im Griff. In den ersten zehn Spielminuten lief das Match in die richtige Richtung, Markus Kinks Pfostentreffer war die beste Gelegenheit zur Führung. Doch nachdem Richard Pavlikovsky in Überzahl zum 0:1 für die Gäste traf und den Spielverlauf damit auf den Kopf stellte, verloren die Hausherren den Faden.

Als nach der Fünf-Minuten-Strafe gegen Krefelds Roland Verwey die Adler kurze Zeit sogar mit zwei Mann Überzahl spielten und danach die restliche Strafe Verweys hätten ausspielen konnte, war Adam Mitchells Chance in der 17. Minute zunächst die einzige nennenswerte Schussgelegenheit, bevor Boris Blank in Unterzahl sogar das 0:2 auf dem Schläger hatte. Erst kurz vor Ablauf des Powerplays scheiterte Ken Magowan knapp, als er den Abstauber neben das Tor setzte.

Nicht viel besser lief es im zweiten Abschnitt. Die Quadratestädter hatten sogar Glück, dass Sinan Akdag in der 26. Minute das leere Mannheimer Tor nicht traf und Blank nur eine Minute später aus aussichtsreicher Situation auch nicht erfolgreicher war. Als dann aber die Pinguine ein 5:3-Powerplay hatten, nutzte Pavlikovsky die freie Schussbahn und erzielte seinen zweiten Treffer zum 0:2.

Chris Lee ließ mit seinem Schlagschuss in der 34. Minute Hoffnung aufkeimen. Krefelds Keeper Scott Langkow war an dem Schuss zwar noch dran, doch die Scheibe tropfte hinter dem Kanadier zum 1:2 ins Tor. Doch nur eine halbe Minute später kam Patrick Hager vor dem Adler-Tor völlig frei zum Schuss und machte das 1:3.

Die Gäste beschränkten sich im letzten Drittel auf Ergebnisverwaltung und machten in der eigenen Defensive die Räume eng. Die Adler bemühten sich mit allen Mitteln, das Spiel noch zu drehen, doch letztlich erarbeitete sich das Team von Trainer Harold Kreis zu wenig gute Torchancen

Autor:  Gerry [ 12. Januar 2012 18:19 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Adler Mannheim 2011/2012

Christoph Ullmann fällt bis Mitte Februar aus
10. Januar 2012
Das Verletzungspech bleibt den Adlern auch weiterhin treu. Aktuellster Ausfall ist Stürmer Christoph Ullmann, der unter einer Entzündung der Symphyse und des Schambeins leidet. Da diese Entzündungen nur schwer zu behandeln sind, muss mit einem längeren Ausfall gerechnet werden.


Christoph Ullmann wird ca. drei bis vier Wochen ausfallen und erst nach der Februarpause wieder einsatzfähig sein.

Autor:  Gerry [ 13. Januar 2012 11:25 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Adler Mannheim 2011/2012

Der nächste Gegner der Adler: die Augsburger Panther
12. Januar 2012
Die Augsburger waren Anfang Dezember beim letzten Aufeinandertreffen von Adlern und Panthern eine Mannschaft mit zwei Gesichtern und sie sind es immer noch. Während das Team von Larry Mitchell auf fremden Eis in steter Regelmässigkeit völlig von der Rolle ist, sind die Panther zu Hause eine Macht.

Einen mageren Sieg haben die Augsburger in den bisherigen 17 Auswärtsspielen der Saison eingefahren, doch in den 18 Heimpartien im Curt-Frenzel-Stadion gingen die Augsburger 14 Mal als Sieger vom Eis. Die Zwischenbilanz: Tabellenplatz elf. Mit nur acht Zählern Rückstand auf Platz sechs wäre sogar die direkte Play-Off-Qualifikation in Reichweite, wenn nur dieser unsägliche Auswärtsfluch einmal beseitigt werden könnte.

Immerhin, bei der knappen 2:3-Niederlage am vergangenen Freitag in Berlin waren die Schwaben nur zwanzig Minuten von einer Überraschung entfernt, doch setzte sich am Ende wieder die Klasse der Eisbären durch.

Die Adler werden also am Freitag auf eine Mannschaft treffen, die mit breiter Brust vor den heimischen Fans versuchen wird, ihre Heimbilanz weiter auszubauen. Lediglich die Eisbären wussten in den letzten sechs Wochen Punkte aus Augsburg zu entführen, auch wenn der 1:0-Sieg der Berliner Anfang Dezember alles andere als souverän eingefahren war.

Die letzten Ergebnisse der Panther:
0:5 in München, 3:2 gegen Hannover, 2:3 in Berlin, 5:2 gegen Straubing

Die Ergebnisse der Adler gegen die Panther in der laufenden Saison:
3:1 (H), 5:4 (A), 4:2 (H)

Die Ergebnisse der Adler gegen die Panther in der letzten Saison:
2:7 (A), 4:2 (H), 1:5 (A), 1:4 (A)

Die besten Scorer der Adler in den bisherigen Auswärtsspielen:
Chris Lee 5 Tore + 15 Assists
Ken Magowan 6 + 13
Adam Mitchell 7 + 11

Die besten Scorer der Panther in den bisherigen Heimspielen:
Sergio Somma 11 Tore + 11 Assists
Brian Roloff 7 + 15
Mario Valery-Trabucco 8 + 10

Autor:  Gerry [ 13. Januar 2012 12:00 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Adler Mannheim 2011/2012

Adler verlängern Verträge – Richard Gelke ist lizenziert
12. Januar 2012
Nachdem im Dezember schon die sportliche Leitung ihre Verträge im jeweils zwei Jahre verlängert hat, haben nun auch die ersten Spieler ihre Verträge in Mannheim verlängert.


So werden Goalie Felix Brückmann und Verteidiger Nikolai Goc weitere zwei Jahre bis 2014 das Trikot der Adler tragen. Ebenfalls seinen Vertrag verlängert hat Denis Reul. Der Verteidiger unterzeichnete ebenfalls einen Kontrakt bis 2014, wobei sein Vertrag noch bis 2013 gelaufen wäre.

Richard Gelke rückt zu den Profis auf

Stürmer Richard Gelke ist von den Adlern lizenziert worden, so dass Harold Kreis auch in den nächsten Spielen 12 Stürmer zur Verfügung stehen. Gelke hat bereits die European Trophy mit den Adlern bestritten und auch in den letzten Monaten regelmäßig in Mannheim trainiert. Spielpraxis sammelte der 19-Jährige bei Kooperationspartner Heilbronner Falken in der Zweiten Bundesliga.

Autor:  Gerry [ 16. Januar 2012 10:59 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Adler Mannheim 2011/2012

Der nächste Gegner der Adler: die Eisbären Berlin
14. Januar 2012
Adler gegen Eisbären. Tabellenzweiter gegen Tabellenerster. DEL-Rekordmeister gegen DEL-Rekordmeister. Die beiden offensivstärksten Mannschaften der DEL im Duell. Wenn das mal kein Spitzenspiel ist.

Der Deutsche Meister aus Berlin hat nach zehn Siegen aus elf Spielen am Freitag beim 2:6 in Nürnberg – wie die Adler eine Woche zuvor - eine schmerzhafte Niederlage beim Tabellenletzten einstecken müssen. Das Team aus der Hauptstadt wird also am Sonntag Motivation genug haben, um gegen die Adler wieder auf die Erfolgsspur zurückzufinden und den Tabellenzweiten aus Mannheim auf Distanz zu halten.

Im November mussten die Hauptstädter eine für ihre Verhältnisse schwarze Serie verkraften, als beginnend mit einer 1:3-Schlappe in Iserlohn aus neun Spielen nur zehn Punkte eingefahren werden konnten. Doch die Durststrecke war nach neun Siegen aus den ersten elf Saisonspielen zu verkraften.

Torhüter Rob Zepp, der sich zu Saisonbeginn die Einsätze noch mit Kevin Nastiuk teilen musste, ist wieder eine Bank und hat sich in der Torhüterwertung der Liga auf Rang fünf – knapp vor Fred Brathwaite – vorgearbeitet. In der Offensive haben Darin Olver und Barry Tallackson voll eingeschlagen, sind mit jeweils 15 Toren die beiden besten Torschützen des Deutschen Meisters.

Julian Talbot steht den beiden Ex-Augsburgern in seiner ersten Europasaison nur wenig nach. Youngster Laurin Braun beeindruckt mit zuletzt acht Scorerpunkten in zehn Partien, auf bewährte Kräfte wie Richie Regehr, T.J. Mulock oder André Rankel ist Verlass und „Bürgermeister“ Sven Felski, der am Freitag in Nürnberg sein 900. DEL-Spiel absolvierte, spielt auch nicht wie ein 37-jähriger. Die Verwantwortlichen der Eisbären konnten recht sorgenfrei auf ihren Kader schauen. Da ist es zu verkraften, das Mannschaftskapitän Stefan Ustorf noch länger verletzt ausfallen wird und „Oldie“ Denis Pederson nach überstandenem Kreuzbandriss am Sonntag erst sein drittes Saisonspiel bestreiten wird.

Die Eisbären sind top besetzt und wieder einmal das Maß der Dinge in der DEL.

Die letzten Ergebnisse der Eisbären:
5:2 gegen Iserlohn, 3:2 gegen Augsburg, 3:2 in Hannover, 2:6 in Nürnberg

Die Ergebnisse der Adler gegen die Eisbären in der laufenden Saison:
4:2 (H), 2:3 n.P. (A)

Die Ergebnisse der Adler gegen die Eisbären in der letzten Saison:
2:3 n.P. (A), 0:1 (H), 3:4 (A), 3:1 (H)

Die besten Scorer der Adler in den letzten zehn Spielen:
Ken Magowan 7 Tore + 5 Assists
Chris Lee 2 + 10
Ronny Arendt 4 + 4
Adam Mitchell 1 + 7

Die besten Scorer der Eisbären in den letzten zehn Spielen:
T.J. Mulock 3 Tore + 12 Assists
André Rankel 2 + 10
Tyson Mulock 2 + 8
Julian Talbot 5 + 3
Laurin Braun 2 + 6

Autor:  Gerry [ 16. Januar 2012 11:01 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Adler Mannheim 2011/2012

Adler verlieren mit 3:4 nach Penalty-Schießen in Augsburg
Vor 4.172 Zuschauern zeigten sich die Adler nach zwei Niederlagen am vergangenen Wochenende gut erholt und spielten eine starke Partie, belohnten sich aber nicht entsprechend. Im Penalty-Schießen sicherten sich die Augsburger Panther den zweiten Punkt, während die Adler nur einen mit nach Mannheim nehmen konnten. Ken Magowan mit zwei Toren und Mike Glumac waren die Torschützen für die Adler.


Das erste Drittel begann gleich mit einem Paukenschlag. Nach nur 17 Sekunden schloss Ken Magowan den ersten Angriff der Adler zum 1:0 ab. Jaime Sifers hatte die Scheibe nach verlorenem Bully erobert, sie auf Magowan gepasst und dieser ließ mit seinem Schuss dem Augsburger Goalie Tyler Weiman keine Chance. Doch Augsburg reagierte nicht geschockt, sondern fand schnell ins Spiel und es entwickelte sich ein attraktives und abwechslungsreiches Spiel, bei dem beide Teams einige Torchancen hatten. Doch trotz einiger Überzahlspiele der Hausherren hielten die Adler die Führung lange fest. Erst 18 Sekunden vor der Pause gelang den Panthern der Ausgleich durch Valery-Trabucco. Augsburg in dieser Situation wieder mit einem Mann mehr auf dem Eis.

Der späte Ausgleich brachte die Adler aber nicht aus der Ruhe, mit viel Energie und Einsatz starteten sie ins zweite Drittel und erarbeiteten sich einige gute Torchancen. Doch es dauerte bis zur 29. Minute, ehe die Überlegenheit belohnt wurde. Ken Magowan bediente Mike Glumac und der schloss mit der Rückhand zum 2:1 ab. Weitere Tore wollten aber nicht gelingen, obwohl die Adler das Geschehen weiter bestimmten. Zwei Minuten nach der Führung war es dann allerdings eine Unachtsamkeit in der Defensive, die die Adler vorerst um den Lohn ihrer Mühen brachte. Chad Bassen nutzten die Verwirrung vor dem Tor von Brathwaite und traf zum 2:2. Als dann Roloff bei einem Break in der 35. Minute gar zum 3:2 traf war das Spiel mehr oder weniger auf den Kopf gestellt. Mit 15:5 Torschüssen hatten die Adler dominiert, doch die Augsburger waren effizienter und lagen in Führung.

Doch gleich von der ersten Minute des letzten Drittels an zeigten die Adler, dass sie dieses Spiel nicht verlieren wollten und machten gleich Druck auf Augsburgs Tor. Der verdiente Lohn war der Ausgleich in der 54. Minute. Wieder war es Ken Magowan, der mit seinem zweiten Treffer am heutigen Abend den 3:3-Ausgleich erzielen konnte. Bei diesem 3:3 blieb es dann auch bis zur Schlusssirene. Nach torloser Verlängerung sicherten sich die Augsburger den Zusatzpunkt.

Autor:  Gerry [ 16. Januar 2012 11:13 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Adler Mannheim 2011/2012

Adler schlagen den Tabellenführer mit 5:2
Mit einem verdienten 5:2-Heimsieg gegen die Eisbären haben die Adler mit dem Tabellenführer aus Berlin wieder gleich gezogen. Lehoux (2), Dimitrakos, Plachta und Glumac erzielten die Tore für die Adler, Olver und Tallackson trafen für Berlin.

Beide Teams boten im Spitzenduell ein absolut hochklassiges und temporeiches erstes Drittel, in dem die Adler den besseren Start erwischten. Nach nur 64 Sekunden leitete Yannick Seidenberg einen schnellen Angriff über die linke Seite ein und zögerte lange, bis er in die Mitte zurückpasste. Dort war Niko Dimitrakos mitgelaufen und verwandelte zum 1:0. Kurz darauf lag die Scheibe erstmals im Tor der Adler, doch Schiedsrichter Piechaczek hatte wegen Torraumabseits bereits abgepfiffen, der Treffer zählte nicht.

In Minute fünf aber konnten die Adler den nächsten Angriff erfolgreich abschließen, Yanick Lehoux traf im Nachschuss, nach dem Chris Lees Versuch von Eisbären-Torhüter Rob Zepp noch abgewehrt werden konnte. Nach den Versuchen von Magowan (8. Minute) und Lee (10.) lag vor allem nach Frank Mauers scharfem Querpass vor das Eisbären-Gehäuse das 3:0 in der Luft, doch Marcus Kink verpasste am Torraum den Abstauber hinter Zepp.

Die Adler brachten den Tabellenführer mit schnellen Angriffen immer wieder in Bedrängnis, doch die Berliner gingen das hohe Tempo mit. Die Defensive der Mannheimer stand aber solide, so dass Torhüter Fred Brathwaite keine übermenschlichen Saves zeigen musste. Die besten Chancen hatten die Gäste gegen Ende des ersten Drittels: in der 14. Minute scheiterte T.J. Mulock, in der 17. Laurin Braun und Jens Baxmann am Mannheimer Goalie, eine Minute später fälschte Talbot gefährlich ab, verpasste das Tor jedoch knapp.

Im Mittelabschnitt brachte Darin Olver den Deutschen Meister auf 2:1 heran, doch Yanick Lehoux stellte kaum eine Minute später mit seinem zweiten Treffer den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Die Adler hatten das Match nun auch im Griff. In der 32. Minute wurde Matthias Plachta auf dem Weg zum Tor regelwidrig von Sven Felski gestört, den fälligen Penalty schob Plachta dem Berliner Torhüter zwischen den Beinen hindurch zum 4:1. Fast wäre dem 20-jährigen in der 36. Minute sein zweiter Treffer gelungen, als er nach schöner Vorarbeit von Frank Mauer an Zepps Schoner hängen blieb. Und auch Glumac (38.) war nah am fünften Mannheimer Tor dran, doch der Puck flog am Tor vorbei.

Nach Barry Tallacksons 4:2 machten es die Adler noch einmal unnötig spannend. Die Hausherren machten sich durch Unkonzentriertheiten im eigenen Drittel das Leben immer wieder schwer, doch die weiteren Schüsse der Gäste blieben immer wieder an Adler-Goalie Fred Brathwaite hängen oder flogen am Tor vorbei. So sorgte erst Mike Glumacs Treffer ins leere Berliner Tor eine Minute vor Schluss sorgte für die endgültige Entscheidung.

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