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 Betreff des Beitrags: Iserlohn Roosters 2011/2012
BeitragVerfasst: 11. Mai 2011 12:23 
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Iserlohn - Roosterstürmer Christian Hommel hat seinen Vertrag am Seilersee um eine weitere Saison verlängert. Das haben die Roosters im Rahmen des Pressegesprächs zur Logo-Vorstellung bekannt gegeben. „Christian ist ein Urgestein des Iserlohner EC, er gehört zu unserem Verein und verkörpert all die Eigenschaften, die wir hier im Sauerland leben“, so Manager Karsten Mende.

Der Stürmer spielte zwischen 1998 und 2004 für den Iserlohner EC in der 2.
Bundesliga und die Roosters in der DEL. Anschließend wechselte er zu den Kassel Huskies und kam über die Stationen in Hamburg und Duisburg zurück an den Seilersee.

„Ich habe immer gesagt, ich bin Iserlohner und möchte den Verein eigentlich nicht mehr verlassen müssen. Daran arbeite ich“, so Hommel.
Auch Cheftrainer Doug Mason freut sich über die weitere Zusammenarbeit.
„Christian ist wichtig für uns – auf und abseits des Eises. Er weiß, welche Hoffnungen wir in ihn setzen und ich bin mir sicher, er kann sie erfüllen!“


[1] http://www.iserlohn-roosters.de/files/images/Christian Hommel_0.jpg


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 Betreff des Beitrags: Re: Iserlohn Roosters 2011/2012
BeitragVerfasst: 8. Januar 2012 16:24 
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Die Iserlohn Roosters laden am morgigen Dienstag zum gemeinsamen Hockeygenuss in die Eissporthalle am Seilersee ein. Wenn das Team von Cheftrainer Doug Mason am Abend um 19:05 Uhr bei den Eisbären Berlin aufs Eis geht, dann können die Fans in der Sportsbar der Sauerländer hautnah mit dabei sein. Die Roosters zeigen die SKY-Übertragung aus der O2-World live auf der Großleinwand. Einlass in die Sportsbar ist um 18:00 Uhr, vor und nach der Live-Übertragung gibt es alle Informationen von Radio MK.Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die Küche ist geöffnet, außerdem gibt es Bier vom Fass, Glühwein und alle antialkoholischen Getränke zu Roosters-Preisen.


[1] http://www.iserlohn-roosters.de/files/images/Sky-3D.jpg


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 Betreff des Beitrags: Re: Iserlohn Roosters 2011/2012
BeitragVerfasst: 8. Januar 2012 16:24 
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Eisbären Berlin – Iserlohn Roosters 5:2 (2:1/1:1/2:0) Berlin – Diesmal konnte auch `Hexer´ Caron seinen Roosters nicht mehr helfen. Im dritten Spiel der Saison kassierten die Sauerländer gegen den amtierenden deutschen Meister die erste Niederlage. Das lag an der Einsatzbereitschaft, teils am nicht funktionierenden Powerplay, das in den wenigen Momenten, die die Gastgeber den Iserlohnern in Überzahl boten, nicht effektiv genug war.
Zwar zeigte der IEC ein gutes Match, diesmal aber war das Hauptstadt-Team abgezockter und letztlich auch deutlich eingespielter. Serien-Fortsetzung stand auf dem Gameplan der Roosters im Match bei den Eisbären Berlin. Drei Mal in Folge hatten die Sauerländer zuletzt gegen die Hauptstädter gewonnen, fast genau vor einem Jahr, am 02. Januar gab es die letzte Niederlage gegen den Meister. Mit dem Selbstvertrauen aus dem Heimsieg gegen die Kölner Haie wollten die Blau-Weißen so in der Hauptstadt zu Werke gehen, Sven Felski aber durchkreuzte alle Hoffnungen, brachte die Gastgeber schon nach 113 Sekunden mit 1:0 in Führung. Ein abgefälschter Puck brachte ihn vor Caron in Scheibenbesitz, zum Torschuss und abschließend zum Torjubel. Der Ausgleich der Roosters ließ aber nur 47 Sekunden auf sich warten. Mannschaftskapitän Hock brachte die Scheibe ins Eisbären-Drittel, spielte sich vor das Tor, schoss - anders als die Berliner erwartet hatten - aber nicht auf den Kasten von Goalie Zepp, sondern spielte einen genialen Querpass auf Spina, der Zepp keine Chance ließ (3.). Damit waren die Gäste in der Partie und spielten in der gut gefüllten O2-World ordentlich mit.
Meist waren die Iserlohner in der Defensive sattelfest, wirkten in anderen Momenten aber auch zu leichtfertig. Die Quittung aber kassierten sie nicht, insbesondere deshalb weil Keeper Caron wieder einmal so einen genialen Eisbärenabend erwischt hatte, an dem er das DEL-Topteam mit seinen `Saves´ immer wieder zur Verzweiflung brachte. Insbesondere seine Glanztat nach einem Unterzahlkonter von Tallackson, als er die Scheibe mit der Fanghand sicherte, sorgte auch beim Berliner Publikum für Applaus. Dass man am Ende doch mit einem Rückstand aus den ersten 20 Minuten gehen musste, lag an einem Scheibenverlust der Sauerländer in der eigenen Zone, einem Puck, der von Hackert nach einem Berliner Pass abgefälscht wurde, durch die Beine von Langwieder ging, den sich Felski schnappte und allein Caron umkurvte, der bei dieser Aktion keine Chance hatte (19.). Mehr unglücklicher Moment geht nicht . Den schienen die Roosters zu Beginn des Mitteldrittels aber schon vergessen zu haben. Doug Mason hatte seiner Mannschaft mehr Laufarbeit verordnet, außerdem mehr Stabilität in der Defensive angemahnt und bekam sie. Chancen durch Spina, Wolf und York waren da, Zepp aber gab sich keine Blöße. Weil auch die Eisbären weiter druckvoll agierten, entwickelte sich ein spannendes Match mit guten Szenen auf beiden Seiten – Glück aber hatten nur die Eisbären, wie die 29. Spielminute eindrucksvoll ein zweites Mal unter Beweis stellte. Talbot bekam die Scheibe zum Konter aufgelegt, arbeitete sich in Richtung Caron, wollte ihm die Scheibe durch die Schoner schießen und hatte am Ende – obwohl Iserlohns Goalie sie verlangsamte – Glück.
Unter der Hose des Iserlohner Goalies ging die Scheibe ins Tor. Den Knick im Match schafften die Sauerländer trotzdem zu vermeiden, auch wenn die Eisbären in den folgenden Minuten druckvoller wirkten, die Blau-Weißen arbeiteten hart weiter und wurden kurz vor der zweiten Drittelpause belohnt.
Trotz Unterzahl, Wörle saß auf der Strafbank, bescherte Spina den Anschlusstreffer nach genialer Wolf-Vorarbeit. Der Nationalstürmer arbeitete sich ins Eisbären-Drittel, legte den Puck zurück auf den kleinen Amerikaner, der zum zweiten Mal an diesem Abend die Scheibe über die Linie brachte – 15 Sekunden waren noch zu spielen – die Roosters waren auch weiterhin im Spiel, Wörle aber auch leider noch für über eine Minute auf der Strafbank. Schon nach 36 Sekunden im Schlussabschnitt sollte sich das rächen. Die Eisbären machten Druck, die Iserlohner bekamen die Scheibe nicht raus und Laurin Braun erarbeitete sich gegen einen frustrierten Michael Wolf die Möglichkeit zum Schuss und damit zum Torerfolg zum 4:2 (41.). Mit diesem Vorsprung konzentrierten sich die Gastgeber immer intensiver auf die eigene Deckung, boten den Roosters immer weniger Zeit in Scheibenbesitz und die Spieluhr tickte herunter. Weil die Sauerländer auch in Überzahl nur eine einzige Chance durch Giuliano hatten, die Eisbären später eine Konterchance durch Hock vereitelten, reichte es am Ende nicht mehr zur Wende im Match. Olvers Empty-Net-Treffer war am Ende nur noch Ergebnis-Kosmetik.
Insbesondere mit dem Schlussabschnitt konnte man nicht zufrieden sein. Statt alles zu geben, aufopferungsvoll zu arbeiten, fehlte dem Team der letzte Biss. Das brachte auch Cheftrainer Mason anschließend mächtig auf die Palme. Deshalb gibt es statt eines freien Tages Straftraining am Seilersee.
Die Statistik: Eisbären: Zepp – Regehr, Hördler; Sharrow, Baxmann; Braun, C., Supis – Talbot, Mulock ,TJ., Rankel; Olver, Tallackson, Busch; Felski, Mulock, T., Braun, L.; Weiß, Schlenker, Haase. Roosters:
Caron – Kopitz, Ardelan; Cullimore, Blanchard; Langwieder, Danielsmeier; Orendorz – Rupprich, Ritter, Cowan; York, Wolf, Wörle; Hackert, Fretter, Hommel; Hock, Spina, Giuliano. Schiedsrichter: Zehetleitner
(Oberstdorf) Tore: 1:0 (01:53) Felski (Braun, Mulock, T.), 1:1 (02:40) Spina (Hock, Giuliano), 2:1 (18:41) Felski, 3:1 (28:09) Talbot (Rankel, Baxmann),
3:2 (39:44) Spina (Wolf/4:5), 4:2 (40:36) Braun, L. (Mulock, TJ., Rankel/5:4), 5:2 (58:58) Olver (Busch, Baxmann/Empty Net). Strafen:
Eisbären: 6; Roosters: 6. Zuschauer: 13.800


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 Betreff des Beitrags: Re: Iserlohn Roosters 2011/2012
BeitragVerfasst: 9. Januar 2012 01:23 
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Iserlohn Roosters – ERC Ingolstadt 2:0 (0:0/1:0/1:0) Ingolstadt –
Einsatz: tadellos! Spielkultur: hoch! Kampfgeist: So wie er sein muss!
Körperkontakt: Immer gern gesehen! Hochverdient sichern sich die Iserlohn Roosters gegen gute Ingolstädter Panther einen 2:0-Erfolg und holen daheim den zweiten Heimsieg in Serie. Sebastién Caron sichert sich außerdem, an Spieltag Nummer 34 (!), den ersten Shut-Out der Saison. Alle am Seilersee hätten ihm diesen persönlichen Erfolg schon viel, viel eher von Herzen gegönnt. Ohne den immer noch stark erkälteten Tobias Wörle und Derek Peltier (Gehirnerschütterung) starteten die Iserlohn Roosters in ein engagiert geführtes Auftaktdrittel. Taktisch von Cheftrainer Mason gut eingestellt, hielten die Sauerländer auch körperlich gut mit und waren von Anfang an die bessere Mannschaft. Das hatte auch mit den drei guten Überzahlspielen zu tun, die zwar keine Tore brachten, in denen sich die Sauerländer aber immer wieder hervorragende Chancen erarbeiten konnten, die der starke Ian Gordon im Kasten der Panther allesamt entschärfte. Ob in Überzahl oder im Spiel `Fünf-gegen-Fünf´, insbesondere die Formationen von Dave Spina profitierten vom kleinen Wirbelwind, der sich mit Hock und Giuliano von Spiel zu Spiel besser zu verstehen scheint. Die besten Chancen für die Roosters hatten neben Spina, Hock und Wolf, auch Christian Hommel, sein Schuss aber war ebenfalls sichere Beute von Gordon. Auf der anderen Seite hielt Caron seinen Kasten sauber, musste allerdings auch doppelt sein Können zeigen, als Greilinger & Co. das Iserlohner Tor unter Druck setzten.
Gleich zu Beginn des Mitteldrittels aber wurden die Blau-Weißen endlich für ihr Engagement belohnt. 45 Sekunden nach Wiederbeginn zauberte Spina die Scheibe zu Cullimore, der mutig abzog und die Scheibe über die Fanghand von Gordon ins obere rechte Eck hämmerte – ein verdientes 1:0 (21.). Für Cullimore war es der zweite Saisontreffer, auch der erste fiel gegen die Ingolstädter Panther. Mit diesem Führungstor im Rücken gewannen die Roosters an Selbstvertrauen und auch die Panther gaben mehr Gas. So entwickelte sich ein auf beiden Seiten mit viel Engagement geführtes DEL-Spiel, das über 1000 Panther-Fans und rund 3600 Anhänger der Iserlohn Roosters am Seilersee genießen konnten. Trotz eines Pfostenschusses von Fical, der in der 29. Minute auch den zwischenzeitlichen Ausgleich hätte bescheren können, behielten die Sauerländer ihren Vorsprung und hätten durch weitere gute, aber leider ungenutzte Gelegenheiten vielleicht die Führung noch ein wenig ausbauen können. Caron und die Iserlohner Defensive gerieten zwar zum Ende des zweiten Drittels ebenfalls noch unter Druck, hielten aber überzeugend stand. Frühe Tore schienen den Roosters an diesem Hockeyabend zu liegen, denn auch Drittel drei eröffneten die Gastgeber mit einem Treffer. 105 Sekunden nach Wiederbeginn, Spina war mit einem weiteren schnellen Konter gerade gescheitert, versuchte es Fretter über die halbrechte Seite, zog in Richtung Panthertor und ließ die Scheibe in Richtung Ian Gordon gleiten, der zwar den Puck zu stoppen versuchte, ihn aber zwischen seinen Schonern durchrutschen ließ (42.). Bis drei Minuten vor dem Ende ließen die Sauerländer hinten nichts anbrennen, dann kassierte Hommel wegen Hakens zwei Strafminuten, Ingolstadt nahm den Keeper vom Eis, konnte das Powerplay aber nicht zum Anschlusstreffer nutzen. Auch die Hinausstellung gegen Kopitz sollte den Panthern nicht mehr zum Torerfolg verhelfen. Verdient gewannen die Iserlohner das Spiel und Caron – der durfte sich endlich über den ersten Shut-Out dieser Spielzeit freuen dürfen. Wie sehr hat er den verdient... Die Statistik: Roosters: Caron – Cullimore, Blanchard; Kopitz, Ardelan; Langwieder, Danielsmeier – Hock, Spina, Giuliano; York, Wolf, Cowan; Hackert, Fretter, Hommel; Rupprich, Ritter. ERC: Gordon – Periard, Likens; Hambly, Ficenec; Pettersson, Ryan – Hahn, Greilinger, Aquino; Ross, Bouck, Reich; Gawlik, Sparre, Girard; Retzer, Waginger, Fical. Schiedsrichter: Brill (Zweibrücken), Yazdi (Neuss) Tore:
1:0 (20:45) Cullimore (Spina), 2:0 (41:05) Fretter (Hackert, York), Strafen:
Roosters: 8; ERC: 8. Zuschauer: 4615


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 Betreff des Beitrags: Re: Iserlohn Roosters 2011/2012
BeitragVerfasst: 25. Januar 2012 00:06 
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IULIANO VERLÄNGERT UM ZWEI SPIELZEITEN
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DSC03136.JPG [1]
Iserlohn – Die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben den Vertrag mit Stürmer Jeff Giuliano um zwei weitere Spielzeiten verlängert. Der US-Amerikaner aus dem Bundesstaat New Hampshire bleibt bis zum Ende der Saison 2013/2014 am Seilersee. „Mit der heutigen Vertragsunterschrift von Jeff ist es uns gelungen, einen weiteren Schlüsselspieler an unsere Organisation zu binden“, so Manager Karsten Mende.

Giuliano begann seine Karriere 1998 am Boston College für das er insgesamt vier Jahre auf dem Eis stand. Ohne Draft startete seine Profikarriere noch im Jahr seines Abschlusses (2002) bei den Reading Royals in der ECHL. Seine dort gezeigten Leistungen interessierten auch die Mancester Monarchs, für die er in derselben Spielzeit noch insgesamt 47 Mal auf dem Eis stand. Auch in den folgenden drei Jahren spielte er für das Team aus Neu-England, bevor auch die NHL-Mannschaft der Los Angeles Kings auf ihren Farmteam-Spieler aufmerksam wurden und man ihn zwei Jahre regelmäßig im Staples-Center einsetzte. Vor der vergangenen Saison unterschrieb Giuliano einen Vertrag in der Eliteliga KHL und ging dort für den weißrussischen Traditionsclub Dynamo Minsk aufs Eis. Im Oktober 2009 wurde Giuliano als Try-Out-Spieler von den Sauerländern unter Vertrag genommen und erhielt am Saisonende einen neuen Zwei-Jahres-Kontrakt, der zum Ende dieser Spielzeit ausgelaufen wäre.

„Meine Familie und ich fühlen uns am Seilersee bei den Roosters sehr wohl.
Im nächsten Jahr wird mein zweites Baby zur Welt kommen und wir glauben, dass hier ein guter Platz ist“, erklärt Giuliano. Seine Entscheidung sei schnell gefallen, denn auch sportlich seien die Iserlohn Roosters eine gute Heimat für ihn. „Mein Gespräch mit Karsten war kurz, zukunftsorientiert und hat gezeigt, dass ich eine wichtige Rolle in den Planungen spiele. Das ehrt mich sehr und ich freue mich auf die kommenden Jahre!“

Auch Cheftrainer Doug Mason freut sich über die heutige Vertragsunterzeichnung. „Jeff ist ein unglaublicher Kämpfer. Ob in den gegnerischen Ecken, im eigenen Drittel oder Open Ice – Jeff ist der harte Arbeiter, den jeder Trainer gern in seiner Mannschaft hätte. Er ist ein Vorbild für jeden jungen Spieler und ein besonderer Leistungsträger für die anderen.“


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 Betreff des Beitrags: Re: Iserlohn Roosters 2011/2012
BeitragVerfasst: 2. März 2012 23:47 
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FANGESPRÄCH: DIE REAKTIONEN (NEU VOM SONNTAGNACHMITTAG)
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is_faclub-roosters_1802121_nn.JPG [1]
Eine vom Fanbeauftragten der Iserlohn Roosters zusammengestellte Auswahl von insgesamt 10 Fans traf sich am Samstag nachmittag mit den Verantwortlichen der Iserlohn Roosters, um das Geschehen rund um das Spruchbanner-Verbot, das die Gemüter beim Heimspiel am vergangenen Dienstag erhitzte, aufzuarbeiten und über die gesamte Situation und Entwicklung des Vereins zu diskutieren.

In einer weitestgehend sachlichen und vernünftigen Atmosphäre wurden viele verschiedene Themenbereiche angesprochen und zur weiteren Bearbeitung notiert. Eines war allen Beteiligten schnell klar: Dieses Treffen war nur ein erster Schritt in die passende Richtung. Eine unmittelbare Kommunikation zwischen Verein und Fans oder zumindest deren Vertretern ist in beiderseitigem Interesse und muss vorangetrieben werden. Eine nächstes Treffen in ähnlicher Art ist somit bereits in Planung gegangen. Und ein direkter Ansprechpartner seitens des Vereins wurde vom Vorsitzenden Wolfgang Brück auch direkt genannt:
Geschäftsführer Bernd Schutzeigel.

Bernd Schutzeigel musste aber zuvor noch ein paar ziemlich unangenehme Minuten durchleiden: die Aufarbeitung der Situation rund um das Spruchbanner-Verbot vom vergangenen Dienstag. Dieses wurde von allen Anwesenden einheitlich als krasser Fehler bezeichnet, der so nicht passieren darf, dennoch geschehen ist. Ungeschehen machen kann man diesen Fehler leider nicht mehr. Er hätte durch direkte Gespräche anstelle des Verschickens falsch formulierter und zu spät geschickter Emails vermieden werden können, dies ist aber nicht geschehen. Es ist allerdings im Interesse aller, diese Situation nicht mehr wochenlang durchzudiskutieren, sondern den Fehler als solchen hinzunehmen und ihn als Aufruf zu nutzen, ähnliche Situationen zukünftig zu vermeiden.

Für den Fehler wurde seitens Wolfgang Brück und Bernd Schutzeigel nochmals eine offizielle Entschuldigung ausgesprochen und ganz klar geäußert, dass seitens der Fans hier kein Fehler gemacht wurde, sondern dieser ausschließlich in der Verantwortung der Roosters liegt.

Kritisiert wurden durch die Vertreter der Ultra Crew in diesem Zusammenhang die widersprüchlichen Aussagen von Bernd Schutzeigel und Wolfgang Brück in der Nacht zu Mittwoch, die über Homepage und Forum kommuniziert wurden. Man versprach den Anwesenden nach einer nochmaligen Erklärung des Sachverhaltes, die internen Kommunikationswege zu überarbeiten und am internen Beschwerdemanagement zu arbeiten, bat aber auch darum, den Fehler als solchen ad acta zu legen und vor allem die aufrichtige und ehrliche Entschuldigung als solche zu akzeptieren. Die Absicht hinter dem Verbot der Spruchbanner, das der Ultra Crew per Email schon am Dienstagnachmittag zugeschickt, dort aber nicht mehr gelesen wurde, war schlicht und einfach der Schutz der Mannschaft und der Versuch, alle nur möglichen Hebel in Bewegung zu setzen, ihr ein unterstützendes und positives Umfeld zu bieten, um das sportliche Ziel zu erreichen.

Die Entschuldigung wurde von allen Anwesenden akzeptiert und man ging einhellig zur Diskussion weiterer Punkte über.

Wolfgang Brück bat die Anwesenden, ihm von Problemen zu berichten, die mit Tatsachen und nicht mit Vermutungen belegt werden können. Hier wurde an erster Stelle der auch für die Spruchbanner vorgesehene fehlende selbstkritische Umgang mit den eigenen sportlichen und organisatorischen Leistungen genannt.

Grundsätzlich scheint den Roosters hier ein organisiertes Beschwerdemanagement abzugehen. Die eingehenden Beschwerden der Fans, über welche Themen auch immer, werden nicht oder nur unvollständig wahrgenommen und zum Teil schlicht ausgesessen. Auf Anregung von Bernd Schutzeigel soll hier an einer Plattform gearbeitet werden, über die alle Fans ihre Sorgen und Beschwerden an die Roosters richten können und die auch in regelmäßigem Turnus mit Vertretern der Fans besprochen werden. Auch nahm sich Wolfgang Brück die Meinung einiger Anwesender mit, dass man sich zeitweise als Fan in der Geschäftsstelle nicht richtig verstanden und als Kunde nicht korrekt behandelt wird. Dieses Thema wird von ihm und Bernd Schutzeigel intern weiter bearbeitet. Klare Aussage von Brück: "Der Umgang mit den Fans ist uns sehr wichtig und sollte allen Mitarbeitern eine Freude sein." Die Fanarbeit muss einstimmig nicht als Selbstläufer angesehen werden, hier muss sich etwas ändern und von Verein und Fans gemeinsam mit Leben gefüllt werden.

Die Roosters erkennen sich selbst als Dienstleister an den Fans und müssen hier federführend in der Einführung dieser neuen Struktur sein.
Die positive Entwicklung des Projekts "Roosters" muss von beiden Seiten gemeinsam angegangen werden. In diesem Zusammenhang wurden viele Beispiele genannt, seinen es die teilweise einseitigen Spielberichte auf der Homepage, die zum Teil unterschiedliche Handhabung von Mitgliederrabatten bei Eintrittskarten, die Sauberkeit der Sanitärbereiche an Spieltagen und vieles mehr. All die genannten Punkte werden gemeinsam aufgenommen und abgearbeitet.

In der Folge wurde dann der sportliche Bereich und die aktuelle Situation besprochen. Auch Karsten Mende konnte nun mehr in die Diskussion eintreten. Hauptkritik neben den sehr unkonstanten Leistungen des Teams ist die zum Teil unkritische und schönredende Außendarstellung. Mende betonte dabei, dass seine Hauptsorge dabei immer sei, Störungen von außen vom Team fernzuhalten. Druck aufs Team kann und soll durch die sportliche Leitung, also Manager und Trainer, ausgeübt werden, nicht aber von Fans oder Sponsoren. Wolfgang Brück sagte an dieser Stelle in aller Deutlichkeit, dass er persönliche Beleidigungen und Anfeindungen gegen Einzelpersonen des Vereins in keinster Weise dulden werde. Ein gewisser Rahmen müsse gewahrt werden, aber sachliche Kritik muss immer und jederzeit möglich sein.

Was die langfristige Entwicklung des Clubs angeht, so wurde nochmals betont, dass man trotz aller finanziellen Verbesserungen - die weit über dem DEL-Durchschnitt liegen - immer noch unter den drei Teams liege, die das geringste Budget für die Mannschaftsgehälter aufweisen. Ziel könne daher in der Hauptrunde an und für sich nur ein Platz zwischen 8 und 12 sein, mit der Ambition, länger als bis zum 11. März zu spielen. Dies sei aber nicht selbstverständlich, sondern ein Kampf bis zum letzten Spiel.
Zahlen wurden nicht bekannt gegeben, Wolfgang Brück verwies hier auf die Zahlen, die in der Mitgliederversammlung genannt und diskutiert wurden und werden können. Alles andere auch über die Presse kommunizierte komme nicht von den Roosters.

Es wurde den Anwesenden ganz deutlich vermittelt, dass man bei den Roosters mit der sportlichen Situation und den Darbietungen des Teams nicht zufrieden ist. Dieses wird auch fast täglich bei Mannschaftssitzungen besprochen, wird aber der Öffentlichkeit mitgeteilt. Eine öffentliche Aburteilung einzelner Mitarbeiter oder Spieler wird es aber bei den Roosters nicht geben. Wolfgang Brück meinte dazu, dass er Niederlagen verschmerzen kann, bei denen man sportlich einfach den schlechteren Tag oder die schlechtere Leistung erwische, nicht aber aufgrund mangelnden persönlichen Einsatzes. Dies würde aber nicht öffentlich bekannt gemacht, sondern intern besprochen. Allerdings versprach man auch, die Berichterstattung zumindest in soweit zu überdenken, dass sie zumindest punktuell etwas kritischer ausfallen darf, wenn es angebracht ist.

Besprochen wurden auch die Einkaufspolitik der Roosters, was Spieler betrifft, der öffentliche Umgang von Spielern und Trainern mit den emotionalen Fans und das fehlende körperliche Spiel. Auch hier wurden viele Kritikpunkte notiert und werden von den Roosters intern besprochen. Der Grundwunsch der Fans, eine Mannschaft zu haben, die hartes und körperliches Eishockey spielt und dem man nach entsprechenden Auftritten auch Niederlagen verzeiht, wurde von den Fanvertretern nochmals ganz klar geäußert. Nur wenn man ihm auch auf dem Eis nachkommt, kann man einen Slogan wie "Eine Region. Ein Team. Eine Leidenschaft." wirklich leben. Dies wurde von den Vertretern der Roosters verstanden und man versprach, sich zukünftig noch mehr danach auszurichten.

Ob das Gesprochene wirklich ausgelebt wird, das bleibt abzuwarten. Um das Vertrauen und die Mitarbeit aller Fans, die passende Richtung eingeschlagen zu haben, können alle Teilnehmer dieses Treffens nur bitten. Man ging auf jeden Fall zuversichtlich auseinander, einen guten ersten Schritt getan zu haben. Das Ziel, die Interessen der Roosters und aller Interessengruppen unter einen Hut zu bekommen und zur Freude aller zu entwickeln, wird von Verein und Fans gemeinsam angegangen. Es wird sich etwas ändern am Seilersee!


[1]
http://www.iserlohn-roosters.de/files/i ... 121_nn.JPG


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 Betreff des Beitrags: Re: Iserlohn Roosters 2011/2012
BeitragVerfasst: 2. März 2012 23:48 
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[1] http://www.iserlohn-roosters.de/files/i ... 50x310.jpg


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