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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2012/2013
BeitragVerfasst: 15. April 2013 13:39 
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Adler verpflichten Hospelt, Fischer und Buchwieser
12. April 2013
Mit Kai Hospelt und Christopher Fischer von den Grizzly Adams Wolfsburg und Martin Buchwieser vom EHC München stehen die ersten drei Neuzugänge für die Saison 2013/14 fest.


Martin Buchwieser ist 24 Jahre jung und spielte die vergangenen vier Jahre beim EHC München. Bis 2015 wird er nun das Trikot der Adler tragen.

Kai Hospelt kommt von den Grizzly Adams Wolfsburg, wo er sechs Jahre unter Vertrag stand, zu den Adlern. Der bald 28-jährige Mittelstürmer hat bei den Adlern einen Dreijahresvertrag unterschrieben.

Mit Christopher Fischer kehrt ein ehemaliger Adler an seine Wirkungsstätte zurück. Der gebürtige Heidelberger spielte sowohl für die Jungadler als auch für die Adler und kehrt nun nach drei Wolfsburg in seine Heimat zurück. Christopher Fischer wird mindestens bis 2016 das Trikot der Adler tragen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2012/2013
BeitragVerfasst: 15. April 2013 14:00 
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Fünf Fragen an Frank Mauer
13. April 2013
Nach den beiden Auftaktniederlagen der deutschen Nationalmannschaft in Weißrussland vergangene Woche im Rahmen der Euro Hockey Challenge gab es auch an diesem Wochenende gegen den WM-Dritten Tschechien zwei 1:3-Niederlagen. Während Pat Cortina in Weißrussland eine junge Mannschaft auf das Eis schickte, setzte der Italo-Kanadier in Ravensburg und Selb auf mehr Erfahrung, darunter auch auf Frank Mauer von den Adlern. Seine starken Leistungen in den Playoffs blieben auch beim Bundestrainer nicht unbemerkt, der dem 25-jährigen Flügelstürmer nun die Chance gibt, sich für den Weltmeisterschaftskader in Schweden und Finnland zu empfehlen. Wir haben mit Frank Mauer gesprochen und ihm fünf Fragen zur aktuellen Situation bei der Nationalmannschaft gestellt.


Frank, deine starken Leistungen während den Playoffs sind auch dem Bundestrainer Pat Cortina nicht entgangen.

Ich bin natürlich sehr froh darüber, dass ich mit meinen Leistungen in den Playoffs auf mich aufmerksam machen konnte, obwohl es für uns als Team nicht so gut lief. Jetzt möchte ich auf jeden Fall meine Chance nutzen und bei der WM ein Teil der Mannschaft sein.

Es sind sieben Spieler der Adler für die Nationalmannschaft nominiert worden, aber nicht alle werden an der WM teilnehmen können. Spürt man da einen gewissen Konkurrenzkampf untereinander?

Ich denke, ein gesunder Konkurrenzkampf ist nie verkehrt. Nur so besteht die Möglichkeit, Entwicklungsfortschritte zu erzielen. Alle wissen, um was es geht und das nicht jeder mit zur WM fahren kann. Trotzdem herrscht durch die Bank weg ein positiver Geist.

Wie sah eure Vorbereitung auf die zwei Partien gegen Tschechien aus?

Wir hatten zweimal Eistraining am Tag, zusätzlich morgens eine Trockeneinheit, um die Muskeln zu aktivieren und auf dem Eis von Anfang an Gas geben zu können. Da manche länger nicht mehr auf dem Eis waren, ist es wichtig, das Gefühl für den Sport wieder zu finden. Deshalb waren die ersten Trainingseinheiten sehr laufintensiv. Nach den ersten Einheiten haben wir dann in festen Reihen zusammen gearbeitet, um die taktischen Spielzüge zu verinnerlichen.

Wie würdest du das Spielsystem von Pat Cortina beschreiben?

Der Bundestrainer legt großen Wert auf die Defensive, ähnlich wie Harold Kreis. Das macht es für uns Mannheimer natürlich wesentlich leichter, da wir das System schon kennen. Gerade im internationalen Bereich müssen wir in der Defensive extrem gut stehen und von da aus unsere Chancen in der Offensive suchen. Das muss unser Rezept sein.

Die zwei Spiele gegen den WM-Dritten Tschechien gingen beide verloren. Haben die Tests euch dennoch weitergebracht?

Die Tschechen gehören zu den besten Nationen im Eishockey. Die Mannschaft ist läuferisch und technisch extrem stark, obwohl viele Leistungsträger nicht dabei sein werden. Für uns ging es darum, unser Spiel zu finden und das umzusetzen, was der Trainer von uns verlangt. Jeder versuchte natürlich, sich zu empfehlen. Denn vor der WM stehen jetzt nur noch zwei Vorbereitungsspiele an.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2012/2013
BeitragVerfasst: 15. April 2013 15:02 
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Daniel Hopp: Wir blicken jetzt nach vorne
14. April 2013
Nach dem enttäuschenden Aus im Viertelfinale gegen die Grizzly Adams Wolfsburg haben sich die Adler-Verantwortlichen auf Fehlersuche begeben und die vergangenen zwei Wochen seit dem Ausscheiden genutzt, um die Situation zu analysieren und die Gründe für das Versagen in den Playoffs zu ermitteln. Dabei wurden sämtliche Beteiligten in die Suche mit einbezogen. Intensive Gespräche zwischen Trainern, Manager und Spielern, zwischen Management und Trainern und auf höchster Ebene fanden innerhalb dieser Zeit statt. Adler-Chef Daniel Hopp wollte Antworten und bekam sie in den letzten Wochen. Welche Konsequenzen die Adler aus der Niederlage gegen Wolfsburg für die Zukunft nun ziehen, mit welchen Jungs die Verträge verlängert, von welchen Spielern sich die Adler trennen werden und wie die Ausrichtung in der neuen Saison und den nachfolgenden Jahren sein wird, darüber haben wir uns ausführlich mit Daniel Hopp und Manager Teal Fowler unterhalten.


Herr Hopp, in den vergangenen zwei Wochen konnten Sie sich in vielen Gesprächen ein Bild über den Zustand bei den Adlern nach dem Playoff-Ausscheiden machen. Was sind Ihre Eindrücke?

Der Frust, der unmittelbar nach dem Ausscheiden groß war, ist teils in Wut, teils in Enttäuschung umgeschlagen. Wut über die Art und Weise, wie wir uns präsentiert haben, Enttäuschung über das Ergebnis einer langen Saison, in der wir hart gearbeitet haben, um dort hinzukommen, wo wir vor den Playoffs standen. Doch die Wut und Enttäuschung sind nun gewichen und wir blicken nach vorne, um den vor zwei Jahren begonnenen Weg fortzusetzen. Die Gespräche waren sehr offen und ehrlich. Wir haben den Eindruck, dass Fehler erkannt wurden und sind uns sicher, dass das Fehler waren, die definitiv abgestellt werden können. Das gibt uns die Sicherheit, mit Bedacht und Besonnenheit an der weiteren Ausrichtung zu arbeiten.

Herr Fowler, Sie haben alle Gespräche, die in den vergangenen zwei Wochen geführt worden sind, begleitet. Welche Schlüsse haben Sie aus diesen Gesprächen gezogen?

Für mich war es unheimlich wichtig, herauszufinden, wie Trainer, Spieler und alle rund um die Mannschaft ihre eigene Rolle in diesen zehn Tagen zwischen dem 20. und 30. März gesehen haben. Dabei ist mir aufgefallen, dass niemand versucht hat, die Schuld auf andere zu schieben, sondern vor allem sich selbst kritisch hinterfragt hat. Wenn wir daraus nun die richtigen Konsequenzen ziehen, haben wir realistische Chancen, unseren eingeschlagenen Weg erfolgreich weiterzugehen.

Wie sieht dieser eingeschlagene Weg genau aus?

Fowler: Wir möchten auch in der kommenden und den weiteren Saisons mit einem ausgewogenen Mix aus deutschen und Import-Spielern mit Perspektive eine Basis schaffen, mit der sich die Mannheimer Fans identifizieren können.

Neben den Spielern standen natürlich auch die Trainer im Kreuzfeuer der Kritik. Werden die Adler auch in Zukunft mit Harold Kreis zusammenarbeiten?

Hopp: Unsere Trainer stehen bei uns unter Vertrag und sind natürlich auch unsere ersten Ansprechpartner in dieser schwierigen Phase. Wie Teal schon gesagt hat, haben wir mit allen Beteiligten gesprochen, auch mit den Trainern und auch hier haben wir viel erfahren, das uns bestätigt hat, mit ihnen weiterzuarbeiten. Wir haben den Weg gemeinsam begonnen und wollen ihn auch in Zukunft weiterführen.

Aber nur an konkrete Bedingungen geknüpft, wie es in verschiedenen Medien zu lesen war?

Hopp: Nein, keine Bedingungen. Das ist sicher nicht so rüber gekommen, wie es gemeint war. Natürlich habe ich auch meine Vorstellungen geäußert und den Trainern meine Sicht der Dinge geschildert. Wir möchten auch in Zukunft unsere Fans und Partner in der SAP Arena begeistern und ein attraktives und ein tolles Eishockeyerlebnis garantieren. Um dies zu gewährleisten, müssen wir alle auch mal über unseren Schatten springen und Änderungen akzeptieren oder neue Wege gehen. Es ist aber völliger Unsinn zu denken, dass wir Harry und Mike nun vorschreiben, was sie zu trainieren oder zu spielen haben.

Es geht also um Dialog und Austausch?

Hopp: Richtig. Es geht darum, sich auszutauschen und Tendenzen in die falsche Richtung frühzeitiger zu erkennen. Nur dann können wir reagieren und den eingeschlagenen Weg erfolgreich weitergehen. Wir sind vor drei Jahren angetreten, endlich wieder eine größere Kontinuität in unseren Club zu bringen. Sowohl auf der Trainerbank als auch auf dem Eis. Mit dem 4. Platz in 11/12 und dem erreichten und unglücklich verlorenen Finale gegen Berlin sowie dem ersten Platz nach der diesjährigen Vorrunde sind nach wie vor eine gute Basis, um darauf weiter aufzubauen.

Das ist auch der Grund, dass es keinen großen Umbruch in der Mannschaft gibt?

Fowler: Wir hätten die Vorrunde nicht auf dem ersten Platz abgeschlossen, wenn wir keine gute Truppe beisammen hätten. Mit den Jungs, von denen wir überzeugt sind, dass sie auch in der Zukunft wichtige Bausteine des Mannheimer Eishockeys sein werden, haben wir deshalb die Verträge verlängert. Mit Matthias Plachta, Frank Mauer, Marcus Kink, Marc El-Sayed und Florian Kettemer haben wir fünf Spieler unter Vertrag, die auf dem Sprung sind, Stammspieler in der Nationalmannschaft zu werden. Jaime Sifers und Steve Wagner haben gezeigt, wie wichtig sie für unsere Defensive sind. Und auch Ken Magowan und Yanick Lehoux sind Schlüsselspieler in unserer Offensive, auch wenn im Viertelfinale die Ergebnisse nicht gestimmt haben.

Doch zu diesem „Stamm“ sollen sicher noch einige Cracks hinzukommen?

Fowler: Klar, mit Kai Hospelt und Martin Buchwieser haben wir schon zwei starke Stürmer unter Vertrag genommen und auch Christopher Fischers Rückkehr nach Mannheim ist ein Schritt und eine Entscheidung, die unsere Philosophie bestätigt. Neben diesen drei deutschen Jungs sollen nun noch zwei oder drei Imports kommen, die uns noch ausgeglichener machen sollen. Spieler wie zum Beispiel Chris Lee letztes Jahr einer war, sind leider nicht mehr zu finden. Die nochmalige Vergrößerung der KHL in Russland um drei weitere Teams nimmt weitere hochkarätige Spieler vom Markt. Deshalb werden wir uns Zeit lassen und warten, bis wir den bzw. die richtigen Jungs finden.

Sie nutzen die nächsten Wochen, um Spieler und Spiele zu beobachten?

Fowler: Ich werde in der kommenden Woche das erste Mal in die USA reisen und neben einigen Gesprächsterminen auch einige NHL- und AHL-Spiele anschauen.

Ist bei diesen Terminen auch einer mit Jochen Hecht dabei?

Fowler: Das könnte schon sein. Wir werden auf jeden Fall alles tun, um Jochen in der kommenden Saison in Mannheim zu sehen. Es wird allerdings noch einige Zeit brauchen, bis es tatsächlich so weit ist. Die NHL befindet sich ja immer noch in der ‚regular season’.

Herr Hopp, was wünschen Sie sich für die kommenden Monate und die neue Saison?

Hopp: Es würde mich freuen, wenn wir auch in der kommenden Saison wieder eine erfolgreiche Vorrunde spielen, die dann aber nicht der Höhepunkt sein soll. Die Heimstärke, die wir diese Saison in der Vorrunde gezeigt haben, wünsche ich mir auch für die Zukunft. Die SAP Arena soll und muss eine „Festung“ bleiben, in der wir Woche für Woche aufs Neue beweisen, dass das unsere Halle ist, in der unsere Fans uns anfeuern und wir das auf dem Eis mit Einsatz, Wille und Erfolg zurückgeben. Sowohl in der regulären Saison als auch in den Playoffs.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2012/2013
BeitragVerfasst: 18. April 2013 13:30 
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European Trophy 2013 startet am 6. August
18. April 2013
Im August 2013 startet die vierte Auflage des Turniers um die European Trophy. Am 6. August eröffnen die beiden tschechischen Teams Pirati Chomutov und Sparta Prag die Saison. Der erste komplette Spieltag mit 14 Partien steigt dann am 13. August. Die Adler starten allerdings erst am 16. August mit dem Auswärtsspiel bei den ZSC Lions in die Europa-Saison. Das Match gegen Zürich findet in der Eishalle Weinfelden statt. Nur einen Tag später treten die Adler dann in der Brossard Arena in Zug gegen den EV Zug an.


In der Woche drauf reist der Adlertross nach Schweden, um am 23. August gegen Färjestads BK zu spielen und zwei Tage später gegen Frölunda in Göteborg. Ehe die Adler erstmals auf heimischen Eis in der SAP Arena antreten, gastieren sie am 28. August noch in Ingolstadt und am 1. September in Heilbronn gegen den ERC.

Am Donnerstag, 5. September, gastiert Jokerit Helsinki in der SAP Arena, einen Tag später IFK Helsinki.

Der letzte Spieltag der diesjährigen European Trophy steigt am 8. September.


Spielplan Adler

16. August 2013, 20.00 Uhr: Adler Mannheim vs. ZSC Lions in Weinfelden

17. August 2013, 17.00 Uhr: EV Zug vs. Adler Mannheim in Zug

23. August 2013, 19.00 Uhr: Färjestads BK vs. Adler Mannheim in Karlstad

25. August 2013, 16.00 Uhr: Frölunda Indians vs. Adler Mannheim in Göteborg

28. August 2013, 19.30 Uhr: ERC Ingolstadt vs. Adler Mannheim in Ingolstadt

1. September 2013, 18.30 Uhr: Adler Mannheim vs. ERC Ingolstadt in Heilbronn

5. September 2013, 19.30 Uhr: Adler Mannheim vs. Jokerit Helsinki in Mannheim

7. September 2013, 12.00 Uhr: Adler Mannheim vs. IFK Helsinki in Mannheim


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