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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2013/2014
BeitragVerfasst: 28. Oktober 2013 15:43 
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Der nächste Gegner der Adler: Düsseldorfer EG
28. Oktober 2013

Die Düsseldorfer EG der Saison 2013/14 unterscheidet sich angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen am Niederrhein nur unwesentlich vom Team der vergangenen Saison, als die Mannschaft von Trainer Christian Brittig schon lange vor Ende der Vorrunde die letzte Chance auf eine Playoff-Teilnahme verspielte und die Saison als Tabellenletzter beendete. Kein Problem für die Adler, die sich wie im Vorjahr im Kampf um die Tabellenspitze befinden? Kein Problem jedenfalls für die DEG, die die Adler beim letzten Aufeinandertreffen Mitte Februar mit einem satten 6:1-Sieg wieder nach Hause schickte und auch diesmal nichts zu verlieren haben dürften. Das 1:6 war immerhin die höchste Niederlage der Adler in Düsseldorf seit dem Januar 1996, als die DEG die Adler damals auf dem Weg zu ihrem bis heute letzten Meistertitel mit 5:0 besiegten.

Den wohl schmerzlichsten Verlust mussten die Düsseldorfer im Sommer durch den Abgang von DEL-Topscorer Calle Ridderwall hinnehmen. Der Schwede war bei den Rheinländern nicht zu halten und wechselte in die KHL zu Lev Prag. Als Ridderwalls Nachfolger haben sich die Düsseldorfer den Norweger Ken Andre Olimb ausgeguckt. Der heute 24 Jahre alte Center war 2010 noch Topscorer und Mannschaftskamerad von René Corbet beim norwegischen Erstligisten Frisk Asker und spielte die vergangenen drei Spielzeiten in der zweiten schwedischen Liga. Doch der Schritt in die DEL scheint für Olimb kein allzu Großer gewesen zu sein, mit satten 17 Punkten liegt er aktuell auf Rang vier der DEL-Scorerwertung.

Mit fünf Niederlagen in Folge startete die DEG erneut schlecht in die laufende Saison, doch mit Siegen gegen die Eisbären, in Köln und Straubing sowie gegen Iserlohn schaffte es der Altmeister bis Mitte Oktober fast zu einer ausgeglichenen Bilanz. In den fünf Spielen seitdem holte das Team um Kapitän Daniel Kreutzer aber wieder nur einen einzigen Sieg, verlor am Sonntag nach Penaltyschießen gegen Wolfsburg und rutschte in der Tabelle wieder auf Platz 12 ab.

Facts:
Mit nur 34 Toren besitzt die DEG derzeit den schwächsten Sturm der Liga +++ von den bisher acht Heimspielen konnte die DEG nur zwei gewinnen +++ Torhüter Bobby Geopfert hat die viertbeste Fangquote unter den DEL-Goalies (93,1%) +++ Felix Brückmann liegt in dieser Wertung auf Platz drei (93,6%) +++ von bisher 36 DEL-Spielen in Düsseldorf konnten die Adler 16 gewinnen (98:103 Tore) +++ Daniel Kreutzer hat in den letzten 38 Spielen im Trikot der DEG gegen die Adler 38 Scorerpunkte gesammelt (15 Tore und 23 Assists)

Düsseldorfer EG - Adler Mannheim
Dienstag, 29.10.2013, 19:30 Uhr
ISS-Dome, Düsseldorf

Die Partie wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/content/html/s ... .html?id=1 übertragen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2013/2014
BeitragVerfasst: 6. Dezember 2013 18:40 
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Adler zu Gast in München – Dennis Endras im Tor
05. Dezember 2013


Die Adler sind am Freitag, dem 06.12.2013, beim EHC Red Bull München zu Gast. Trotz den beiden Niederlagen am vergangenen Wochenende gegen Krefeld und Hamburg reist das Team von Harold Kreis mit viel Selbstvertrauen an die Isar, um mit einem Sieg in die Erfolgsspur zurückzukehren. Die Partie beginnt wie gewohnt um 19.30 Uhr.


Zwischen Pierre Pagés Wunschvorstellung, den Titel zu gewinnen, und der Realität liegen derzeit noch Welten. Zwar konnte das Starensemble aus München am vergangenen Sonntag die drei Punkte aus Köln entführen, aber der Motor kommt auch nach der Länderspielpause noch nicht so wirklich in Fahrt. Dabei hat das Team in der laufenden Saison bereits starke Leistungen gezeigt und ihr Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt, aber die undisziplinierte Spielweise hat den Münchnern schon so manchen Punkt gekostet. Auch die Defensive wirkte häufig unkonzentriert und leistete sich gravierende Abspielfehler. Allerdings ist hier in den letzten Wochen eine leichte Steigerung zu erkennen. Im Sturm verfügen die roten Bullen mit Sicherheit über die besten Individualisten, die die Liga zu bieten hat, aber im Kollektiv sind die Angriffsreihen weit von ihrer Bestform entfernt.

„Wir müssen physisch, aber diszipliniert spielen und dürfen uns keine unnötigen Strafen erlauben“, so Harold Kreis während des Pressetalks am Donnerstagvormittag. Warum der Cheftrainer eine äußerst disziplinierte Spielweise von seinen Schützlingen fordert, wird beim Blick auf die Statistik der Specialteams sehr deutlich: Die Münchner sind in Überzahl das effektivste Team der Liga. Dass es bei den Adlern in numerischer Überlegenheit noch nicht so läuft wie gewünscht, ist dem 54-jährigen Chef an der Bande natürlich nicht entgangen: „Misserfolg ist für mich erst dann, wenn wir aufhören daran zu glauben und zu arbeiten. Wir müssen die Box des Gegners schneller in Bewegung bringen und vermehrt den Abschluss suchen“, hat Kreis keine Zweifel daran, dass sich das harte Überzahltraining in absehbarer Zeit auch bezahlt macht.

Das Luxusproblem, auf den gesamten Kader zurückgreifen zu können, ist für Harold Kreis und Mike Schmidt eine völlig neue und zugleich gewöhnungsbedürftige Situation. „Die Anspannung ist natürlich da, aber wir wollen mit den Spielern klar kommunizieren und dabei transparent bleiben“, beschreibt Kreis die Vorgehensweise bei dieser Angelegenheit. Bei der Partie am 25. Spieltag in München werden die Stürmer Mirko Höfflin und Marc El-Sayed das Geschehen auf dem Eis von der Tribüne aus beobachten. Auf wen die Wahl in der Verteidigung fällt, war vor der Abreise noch unklar und wird erst am Spieltag entschieden. Klar ist aber, dass Dennis Endras gegen den EHC im Tor stehen wird.

Harold Kreis und seine Schützlinge haben sich bereits am Donnerstagnachmittag auf den Weg nach München gemacht, um die sogenannten „Bus-Beine“ zu vermeiden. Das Team wird heute Abend gemeinsam zu Abend essen und morgen früh eine kleine Trainingseinheit absolvieren, ehe es dann um 19.30 Uhr um drei wichtige Punkte geht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2013/2014
BeitragVerfasst: 8. Dezember 2013 23:15 
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Adler verlieren in München mit 1:4

Die Adler kassierten am 25. Spieltag gegen den EHC Red Bull München eine 1:4-Auswärtsniederlage und rutschten in der Tabelle auf den sechsten Tabellenplatz ab.


Nach kurzem Abtasten erwischten die Münchner den besseren Start in die Partie. Die Adler versuchten zwar mit schnellen Wechseln das Tempo vorzugeben, aber Bernhard Keil gelang in der dritten Spielminute der Führungstreffer für die Hausherren. Der Gegentreffer schien für die Adler wie ein Weckruf gewesen zu sein, denn das Team von Harold Kreis fand in der Folge immer besser in die Partie und drückte der Partie ihren Stempel auf. Doch weder Lehoux (5.), oder Hecht (9.), noch Hospelt (11.) konnten Jochen Reimer im Tor der Münchner überwinden. Als die Adler dann in Überzahl mit einem Mann mehr auf dem Eis standen, fuhren die Münchner einen starken Konter und bauten die Führung kurz vor Ende des ersten Drittels auf 2:0 aus.

Im zweiten Spielabschnitt kamen die Adler erneut mit viel Tempo aus der Kabine und erspielten sich zahlreiche Einschussmöglichkeiten. Ullmann (22.) und Mauer (23.) scheiterten aber am Schlussmann der Gastgeber. Die Münchner hingegen hatten nur in Überzahl einige gute Chancen, den Vorsprung weiter auszubauen, aber Dennis Endras ließ im Mittelabschnitt keine Tore zu. Als die Adler Mitte des zweiten Drittels die Schlagzahl weiter erhöhten und mächtig Druck machten, markierte Christoph Ullmann in der 33. Spielminute mit seinem sechsten Saisontreffer den zu diesem Zeitpunkt hochverdienten Anschlusstreffer. Und die Münchner hatten in den folgenden Minuten Glück, dass den Adlern nicht sogar der Ausgleich gelang. Mauer hatte dabei die beste Gelegenheit, aber er fand in Jochen Reimer seinen Meister, der mit einer unglaublichen Parade die knappe Führung für sein Team festhielt. Somit ging es mit einem 1:2-Rückstand aus Sicht der Adler in die zweite Drittelpause.

In den letzten zwanzig Minuten drückten die Adler weiterhin auf den Ausgleich, aber wirklich Zählbares wollte dabei nicht herausspringen. Vor allem in Überzahl hatte das Team von Harold Kreis einige Chancen, das Ergebnis besser zu gestalten, doch die Adler agierten zu harmlos und brachten das Gehäuse von Reimer nicht ernsthaft in Gefahr. Anders hingegen der Gastgeber. Die Münchner präsentierten sich im Schlussabschnitt kaltschnäuziger und besorgten in der 49. und 54. Spielminute den 4:1-Endstand.




© Die Adler Mannheim Eishockey Spielbetriebs GmbH & Co. KG


www.adler-mannheim.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2013/2014
BeitragVerfasst: 8. Dezember 2013 23:16 
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Der nächste Gegner der Adler: ERC Ingolstadt
07. Dezember 2013

Formkrise! Vor drei Wochen war der Eishockeyhimmel über Ingolstadt noch recht rosig. Nach einer klaren 0:6-Pleite in Köln hatte sich der ERC aufgerappelt und ab Mitte Oktober sechs aus acht Spielen geholt. Doch nach dem 1:0-Heimsieg Mitte November drehte sich das Wetter, es folgten sechs Spiele mit nur einem Sieg. Der eine Erfolg war ein Heimsieg gegen den tabellenletzten aus Düsseldorf, als Torhüter Timo Pielmeier seinen dritten Shut-Out der laufenden Spielzeit feiern konnte. Am Freitag beim 5:3-Heimsieg gegen Schwenningen konnten die Panther den Abwärtstrend wenigstens ein bisschen stoppen.

Die Lücken im Kader machen dem Trainerduo Sundblad/Liimatainen aber eine Stabilisierung der Leistung aber auch nicht einfach. Tyler Bouck wurde nach einer Ende Oktober kassierten Matchstrafe für sechs Spiele gesperrt, nun muss Thomas Greilinger zwei Wochen aussetzen – dem offensivstarken 32-jährigen muss nach einem im Sommer erlittenen Fussbruch eine Schraube entfernt werden. Ganz zu schweigen davon, das Jared Ross – im Vorjahr drittbester Scorer der Panther – in dieser Saison wegen eines Bandscheibenvorfalls noch kein Spiel bestritten hat.

Körperlich anwesend, aber von seinen Leistungen des Vorjahres weit entfernt ist auch der Slowene Robert Sabolic. Der 25-jährige kam Ende der Vorrunde 2012/13 aus der Slowakei an die Donau und überraschte mit einem starken Einstand und elf Punkten in elf Spielen. In den Playoffs war von Sabolic jedoch schon nichts mehr zu sehen, in der aktuellen Saison hat er im Vergleich zur Vorsaison erst acht magere Punkte gesammelt. Auch Ex-Jungadler Christoph Gawlik hat seine Produktion in den letzten Jahren konstant zurückgefahren. Nach seinem Wechsel von Berlin nach Frankfurt im Sommer 2008 blühte der heute 26 Jahre alte Stürmer richtig auf, hatte 2009/2010 seine beste DEL-Saison mit 51 Punkten in 55 Spielen. Doch von diesen Zahlen ist Gawlik heute weit entfernt – ganze fünf Punkte stehen bislang für ihn zu Buche.

Am Freitag gegen Schwenningen waren die Bayern drückend überlegen. 40:17 Torschüsse notierten die Statistiker am Ende. Zwar gingen die Wild Wings Anfang des zweiten Drittels mit 2:0 in Führung, doch Hager, Laliberte, Oblinger und zwei Mal Turnbull drehten das Match zugunsten des Tabellensiebten, der mit einem Sieg am Sonntag mit den Adlern in der Tabelle gleichziehen könnte.

Facts:
John Laliberte ist mit 22 Punkten aus 25 Spielen bester Scorer und mit zwölf Toren bester Torschütze der Panther +++ Ingolstadt hat die letzten fünf DEL-Spiele in Mannheim verloren +++ von 23 DEL-Spielen in Mannheim hat Ingolstadt acht gewonnen und 15 verloren +++ insgesamt 30 von bisher 47 DEL-Duellen gegen Ingolstadt haben die Adler gewonnen (157:122 Tore) +++ Christoph Ullmann hat in den letzten 25 Spielen für die Adler gegen Ingolstadt 29 Punkte gesammelt

Adler Mannheim - ERC Ingolstadt
Sonntag, 8.12.2013, 14:30 Uhr
SAP Arena, Mannheim

Die Partie wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/content/html/s ... .html?id=1 übertragen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2013/2014
BeitragVerfasst: 8. Dezember 2013 23:17 
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Vierte Niederlage in Folge beim 1:2 gegen Ingolstadt

Mit der 1:2 (1:1, 0:0, 0:1)-Heimniederlage gegen den ERC Ingolstadt kassierten die Mannheimer Adler die vierte Niederlage in Folge. Nach den beiden frühen Toren von Christoph Ullmann und Robert Sabolic machten die Adler aus ihrer spielerischen Überlegenheit und zahlreichen Überzahlchancen zu wenig. Tim Conboy erzielte in der 57. Minute den Siegtreffer für die Gäste.

Nach nur zehn Sekunden lag die Scheibe erstmals im Tor hinter Ingolstadts Keeper Timo Pielmeier. Die Adler hatten vom Eröffnungsbully weg gleich den Vorwärtsgang eingelegt, Jon Rheault Pielmeier per Schlenzer geprüft, Christoph Ullmann den Nachschuss am Gästekeeper vorbei über die Linie gebracht. Leider brachte das Tempo nach vorne anschließend wenig zählbare Ergebnisse. Zwar leisteten sich die Gäste alleine im ersten Drittel vier Strafen, doch gelang den Adlern im Powerplay wenig.

Im Gegenteil: in der dritten Minute tankte sich Ingolstadts Roberts Sabolic durch und überwandt Felix Brückmann zum 1:1. Jon Rheault hatte in der sechsten Minute das 2:1 auf dem Schläger, aber er sowie auch Ken Magowan und Frank Mauer (9., Überzahl) brachten die Scheibe leider nicht an Pielmeier vorbei ins Tor.

Das Match verflachte etwas im zweiten Drittel, brachte lange Zeit keine guten Torszenen, bis Christopher Fischer die Scheibe in der 29. Minute ans Lattenkreuz jagte, von wo aus der Puck aber leider wieder ins Feld sprang. Richtig eng wurde es kurz vor der zweiten Pause, als die Adler über 100 Sekunden lang mit zwei Spielern weniger auf dem Eis standen und dann Hager erst den Pfosten traf, bevor Ficenec von der anderen Seite die Scheibe nicht an Felix Brückmann vorbei ins Tor brachte. Den Adlern gab das schadlos überstandene Unterzahlspiel noch einmal Auftrieb, doch weder Vernaces Schlagschuss von der Nachschuss von Jochen Hecht fanden den Weg an Pielmeier vorbei ins Tor.

Im Schlussdrittel gab es wieder mehr Chancen, abwechselnd auf beiden Seiten. Denis Reul verfehlte in der 43. Minute das gegnerische Tor, in der 46. half bei den Adlern die Latte. Buchwieser scheiterte danach an Pielmeier (48.), Oblinger an Brückmann (49.), Arendt an Pielmeier (51.). Dort, wo im zweiten Drittel Jaime Sifers den Puck noch hinter Brückmann von der Linie gekratzt hatte, tat Sabolic nach Fischers Schlagschuss Gleiches (52.). Nach einer mehr als zweifelhaften Strafe gegen Jamie Sifers erzielte Tim Conboy dann den glücklichen Siegtreffer für die Bayern (57.)


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2013/2014
BeitragVerfasst: 9. Dezember 2013 12:36 
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Neues Zeitalter im Europäischen Club-Eishockey: „Champions Hockey League“ startet im August 2014
09. Dezember 2013

Die neu organisierte „Champions Hockey League“ (CHL) nimmt konkrete Formen an und wird erstmals zur Saison 2014/15 an den Start gehen. Auf die letzten Formalien einigte sich nun die CHL-Gründungsgesellschaft mit Sitz in Zürich, bestehend aus den europäischen Spitzen-Clubs (63%), den sechs Gründungs-Ligen (25%) sowie dem Eishockey-Weltverband IIHF (12%).


In der ersten CHL-Saison werden demnach 40 europäische Spitzen-Clubs den „Champions Hockey League“-Sieger ausspielen. Starten wird der Wettbewerb im August kommenden Jahres, der Gewinner wird im Februar 2015 ermittelt. Teilnahmeberechtigt sind jeweils die amtierenden Landesmeister der Gründungsligen aus Schweden, Finnland, Österreich, der Schweiz, der Tschechischen Republik und Deutschland.

Hinzu kommen die Sieger der Hauptrunde dieser Ligen sowie die 26 Gründungs-Clubs der CHL. Aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) sind dies Rekordmeister Eisbären Berlin, die Adler Mannheim, der ERC Ingolstadt und die Krefeld Pinguine.

Der CHL-Verwaltungsrat besteht aus einem neunköpfigen Gremium, dem DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke sowie Peter John Lee, Geschäftsführer der Eisbären Berlin angehören. Verwaltungsrats-Vorsitzender ist der Schwede Anders Ternbom.

Details zum Teilnahme-Modus, Zeitplan, Spielterminen, Playoff-Format und zur Auslosung für die Gruppenphase werden im Rahmen des Red Bulls Salute-Turnier , dem European Trophy Finale – vom 19. bis 22. Dezember in der Berliner o2 World bekannt gegeben.

„Das Engagement und die Begeisterung unserer Gesellschafter zeigen, dass die Zeit für diesen Wettbewerb reif war“, sagt CHL-Vorsitzender Anders Ternbom. „Wir freuen uns, dass die Champions Hockey League nach mehr als 17 Monaten intensiver Arbeit nun Realität wird – eine Liga der besten europäischen Clubs, die das Vermächtnis der European Trophy weiterführt.“

„Ich bin glücklich über das, was wir erreicht haben. Ohne die European Trophy gäbe es heute keine Champions Hockey League", sagt der deutsche Club-Vertreter Peter John Lee. "Die Namen der vier bisherigen European Trophy Gewinner werden auf der Trophäe eingraviert, um zu zeigen, wie wichtig unsere Arbeit seit 2010 war."

„Dies ist ein großer Schritt für das europäische Club-Eishockey und die involvierten Ligen", sagt Gernot Tripcke, CHL-Vorstandsmitglied: „Durch dem einheitlichen und geschlossenen Vorgehen aller Beteiligten, auf dem die Champions Hockey League basiert, wird dieses Projekt grosse Strahlkraft für die nationalen Ligen und ihre Vereine haben. Ähnlich wie bereits in vergleichbaren Ligen im Fußball, Basketball und Handball."

„Als sich alle Beteiligten zum ersten Mal im Juni 2012 am Hockey Forum in Barcelona getroffen haben, hatten wir die Hoffnung, dass dies der Anfang von etwas Neuem ist", sagte IIHF -Vizepräsident Kalervo Kummola. "Aber ich denke, dass nur wenige wirklich daran glaubten, dass wir anderthalb Jahre später zusammen eine neue Liga ins Leben rufen würden. Heute ist ein großer Tag für Club-Eishockey in Europa."


Die CHL-Gründungsligen mit ihren Gründungs-Clubs auf einen Blick:

Österreich (EBEL): EC Red Bull Salzburg, UPC Vienna Capitals

Tschechische Republik (Tipsport Extraliga): HC Bili Tygri Liberec, HC Pardubice, HC Sparta Prag, HC Vitkovice Ostrava

Finnland (Liiga): HIFK Helsinki, JYP Jyväskylä, KalPa Kuopio, Oulu Kärpät, Tappara Tampere, TPS Turku

Deutschland (DEL): Adler Mannheim, Eisbären Berlin, ERC Ingolstadt, Krefeld Pinguine

Schweiz (NLA): SC Bern, Fribourg-Gottéron, ZSC Lions Zürich, EV Zug

Schweden (SHL): Djurgården Stockholm, Frölunda Göteborg, Karlstad Färjestad, HV71 Jönköping, Linköpings HC, Luleå HF


Der CHL-Verwaltungsrat aus Club- und Liga-Repräsentanten auf einen Blick:

Anders Ternbom (Schweden/Vorsitzender)
Petr Briza (Tschechische Republik)
Timo Everi (Finnland)
Peter John Lee (DEL/Eisbären Berlin)
Peter Zahner (Schweiz)
Rupert Zamorsky (Österreich/alle für die Clubs)
Christian Feichtinger (Österreich)
Gernot Tripcke (DEL/beide für die Ligen)
Kalervo Kummola (Finnland/für die IIHF)


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2013/2014
BeitragVerfasst: 11. Dezember 2013 13:26 
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Sechs Adler im DEB-Trikot gegen Lettland
11. Dezember 2014

Fast schon traditionell tritt die Deutsche Nationalmannschaft Mitte Dezember mit einer Auswahl von Perspektivspielern zu zwei Testländerspielen an. Gegner ist in diesem Jahr eine Auswahl aus Lettland, gegen die das deutsche Team am Dienstag und Mittwoch kommender Woche in Herne und Essen spielt.


Aus dem Kader der Adler sind mit Felix Brückmann, Christopher Fischer, Florian Kettemer, Denis Reul, Frank Mauer und Matthias Plachta sechs Spieler mit an Bord.

Der gesamte Kader sowie Hinwiese zum Ticketvorverkauf sind unter http://www.del.org/de/news/2013/12/nati ... 2033-.html zu finden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2013/2014
BeitragVerfasst: 19. Dezember 2013 13:00 
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Adler im Nationaltrikot erfolgreich – Felix Brückmann feiert Shut-Out
18. Dezember 2013

Die deutsche Nationalmannschaft hat in dieser Woche mit einer Auswahl von Nachwuchsspielern zwei Länderspiele gegen Lettland bestritten. Nach der 3:4-Niederlage nach Penaltyschießen am Dienstag in Herne gewann die deutsche Mannschaft das zweite Match am Mittwoch in Essen klar mit 4:0.

Die Adler waren in den beiden Spielen mit Matthias Plachta, Frank Mauer, Florian Kettemer, Christopher Fischer und Felix Brückmann vertreten. Während Florian Kettemer und Matthias Plachta beide Spiele absolvierten, kamen die drei anderen Cracks in jeweils einem Spiel zum Einsatz. Frank Mauer erzielte am Dienstag das Tor zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich, Christopher Fischer und Matthias Plachta kassierten in dem Spiel jeweils einen Assist. Am Mittwoch erzielte Plachta das Tor zum 4:0-Endstand, während Felix Brückmann im Tor einen Shut-Out feiern konnte.

Die Statistiken des ersten Spiels sind unter http://gernational.stats.pointstreak.co ... id=2360393 zu finden. Details zu Spiel zwei sind unter http://gernational.stats.pointstreak.co ... id=2360394 nachzulesen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2013/2014
BeitragVerfasst: 19. Dezember 2013 13:01 
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Fünf Fragen an Dennis Endras
18. Dezember 2013

Im Eisstadion am Pulverturm in Straubing beendeten die Adler ihre Niederlagenserie von fünf sieglosen Spielen in Folge. Zwei Tage nach der bitteren Pleite beim direkten Tabellennachbarn aus Ingolstadt zeigte sich das Team von Harold Kreis leidenschaftlich sowie kämpferisch und bewies beim 6:2-Erfolg gegen die Straubing Tiger einen tollen Charakter. Trotz zweimaliger Führung der Gastgeber kamen die Adler noch vor der ersten Drittelpause zum Ausgleich und spielten im Mittelabschnitt wie entfesselt. Drei Tore binnen vier Minuten brachten die Blau-Weiß-Roten letztendlich auf die Siegesstraße. Nationaltorhüter Dennis Endras, der nach zwei Spielen Pause wieder das Adler-Tor hütete, zeigte eine starke Leistung und hielt seine Mannschaft mit unglaublichen Paraden im Spiel. Wir haben den gebürtigen Immenstädter noch vor dem Mittwochstraining getroffen und mit ihm über die letzte Partie und die kommenden Aufgaben gesprochen.


Dennis, am Sonntag ist euch in Straubing der langersehnte Befreiungsschlag geglückt. Wie hast du die Partie erlebt?

Es war für beide Mannschaften ein sehr wichtiges Spiel. Wir wollten die Partie nach fünf Niederlagen in Folge unbedingt gewinnen. Zum Glück ist uns das auch gelungen. Wir haben sehr hart für diesen Auswärtserfolg gekämpft. Ich bin sehr froh, dass wir endlich wieder die drei Punkte einfahren konnten.

Nach fünf Niederlagen in Folge haben viele von einem Charaktertest gegen Straubing gesprochen. Die Mannschaft hat Charakter bewiesen und die passende Antwort gegeben.

Ich würde der Mannschaft den Kampfgeist nicht absprechen. Zwar liefen die letzten Spiele nicht nach unserem Geschmack, aber die Jungs haben trotzdem bis zum Ende gekämpft. Es sind manchmal einfach Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachen. In Straubing hat die Mannschaft sehr gut gespielt. Der Einsatz war da, der Wille war bei jedem zu spüren, wir haben endlich in Überzahl getroffen und das hat sich dann auch im Ergebnis widergespiegelt. Bei einem Sieg muss einfach alles stimmen.

Das Team hat in allen Bereichen viel Selbstvertrauen tanken können. Du hast ein überragendes Spiel gemacht und den Sieg für deine Mannschaft festhalten können. Was hat dir der Sieg bedeutet?

Mit jedem Sieg wächst das Selbstvertrauen eines Spielers. Es ist natürlich immer schön, wenn man die Unterstützung der Mannschaft sowie der Fans spürt und dadurch seine Leistungen steigern kann. Ich hoffe, dass wir das Schiff gemeinsam wieder in die richtige Richtung schaukeln können.

Harry hat gesagt, dass man manchmal mit dem Rücken zur Wand stehen muss, um eine solche Leistung wie in Straubing abzurufen. Siehst du das auch so?

Wir wollen eine ähnliche Situation nicht noch einmal erleben, das steht fest. Die letzten Wochen waren sehr enttäuschend. Wenn man mit dem Rücken zur Wand steht, dann muss man irgendwie einen Weg finden, die Spiele wieder zu gewinnen. Das haben wir geschafft, aber es war nur ein Sieg aus den letzten sechs Spielen. Wir schauen weiter nach vorne und konzentrieren uns auf die kommenden Aufgaben.

Jetzt gilt es sicherlich den Schwung aus dem letzten Spiel mit in die SAP Arena zu nehmen und an die Leistung anzuknüpfen.

Ja, auf jeden Fall. Es war vor allem sehr wichtig, dass unsere Überzahlformationen getroffen haben. Das gibt den Jungs noch mehr Selbstvertrauen für die nächsten Spiele. Am Freitag ist Derby-Zeit, da sind alle unglaublich heiß drauf. Sonntag ist das letzte Spiel vor Weihnachten und da wollen wir natürlich unsere Fans und uns mit einem Sieg beschenken.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2013/2014
BeitragVerfasst: 19. Dezember 2013 13:02 
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Der nächste Gegner der Adler: Schwenninger Wild Wings
29. Dezember 2013

Niemand hat erwartet, dass die Schwenninger Wild Wings in ihrer ersten DEL-Saison nach zehn Jahren Zweitklassigkeit für Furore sorgen und den (Eishockey-)Laden aufmischen. Doch im Dezember sind die Schwenninger endgültig auf dem harten Boden der Tatsachen gelandet.

Das Team von Trainer Stefan Mair pendelt nicht von Sieg zu Niederlage, sondern von wechselt aus einer Niederlagenserie in eine Phase des Erfolgs und wieder zurück in eine (fast) punktlose Phase. So schafften die Schwarzwälder Ende September vier Siege in Folge und sammelten nach der 3:5-Heimniederlage gegen die Adler Ende Oktober vier Siege aus den folgenden fünf Spielen.

Doch dazwischen gab es in sieben Spielen nur einen Sieg, dem knappen 5:4-Erfolg gegen Schlusslicht Düsseldorf folgten sogar sechs Pleiten in Serie, die erst mit einem 6:4 gegen die Pinguine am vergangenen Freitag gestoppt werden konnte.

Dabei ist die Offensive sogar tatsächlich konkurrenzfähig: mit Ryan Ramsay, Nick Petersen und Daniel Hacker liegen drei Schwäne unter den besten 25 Scorern der Liga, Morten Green und Tyler Beechey folgen nur knapp dahinter. Die 85 erzielten Tore sind sogar vier mehr als die Adler bisher auf ihren Konto haben – nur drei Teams in der Liga haben bisher mehr als 90 Tore geschossen. Doch der Siegtreffer des Düsseldorfers Drew Paris am vergangenen Sonntag war der 100. Gegentreffer in der laufenden Spielzeit, der die Wild Wings derzeit im Vierkampf mit Straubing, Iserlohn und Düsseldorf am Tabellenende fesselt.

Beim Kampf aus dem Tabellenkeller soll nun auch Sean O’Connor helfen. Der 32 Jahre alte Kanadier wechselte in dieser Woche aus München in den Schwarzwald und soll dem Team mit seiner körperlichen Präsenz helfen, noch in den Kampf um die Playoff-Plätze eingreifen zu können. O’Connor erzielte in der vergangene Saison 14 Tore für den ERC Ingolstadt, kam in München aber nicht wie gewünscht zur Geltung.

Facts:
Schwenningen ist die auswärtsschwächste Mannschaft der Liga (11 Punkte in 13 Spielen) +++ vier Spieler des SERC haben bisher schon mehr als zwanzig Punkte gesammelt, die beiden Adler-Topscorer Yanick Lehoux und Marcus Kink haben erst 18 Zähler +++ die Wild Wings haben in ihren letzten acht Spielen, in denen sie ohne Punkterfolg blieben, immer mindestens fünf Gegentore kassiert +++ seit Gründung der DEL 1994 haben die Wild Wings 12 von 16 Spielen in Mannheim verloren


Adler Mannheim - Schwenninger Wild Wings
Freitag, 20.12.2013, 19:30 Uhr
SAP Arena, Mannheim

Die Partie wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/content/html/s ... .html?id=1 übertragen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2013/2014
BeitragVerfasst: 11. Januar 2014 14:18 
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Knappe Niederlage in Berlin

Eine knappe 2:3 (1:0, 0:1, 1:2)-Niederlage kassierten die Adler beim amtierenden Deutschen Meister in Berlin. Daniel Weiß glich die Führung der Adler nach Jochen Hechts Treffer aus, Christensen für Berlin und El-Sayed für die Adler trafen im Schlussabschnitt innerhalb von nur 24 Sekunden und Frank Hördler sicherte den Berlinern mit seinem Tor zum 3:2 die drei Punkte.

Die erste Minute versprach ein sehenswertes Spiel. Nach nur 29 Sekunden hatte Jochen Hecht die frühe Chance zur Führung, doch der am Boden sitzende Eisbären-Keeper Sebastian Elwing machte sich breit und wehrte die Scheibe mit den Schonern ab. Fast im direkten Gegenzug musste Dennis Endras zum ersten Mal eingreifen, als Vincent Schlenker zum Schuss kam, doch auch in diesem Duell blieb der Torhüter Sieger.

In den Folgeminuten verflachte das Spiel jedoch ein wenig. Die Adler beschränkten sich zunächst auf die Defensive, die Gastgeber fanden kein Mittel, gegen die tief stehenden Mannheimer zum Zug zu kommen. Erst in der zehnten Minute kam das nächste „Hallowach“, als Berlins Matt Foy das Außennetz traf. In Überzahl prüfte dann Eisbär-Youngster Ziegler Dennis Endras, im Gegenzug waren die Adler dann aber endlich erfolgreich. Jochen Hecht schnappte sich in der Mittelzone die Scheibe, lief alleine durch und ließ Elwing keine Chance – 0:1 in der 13. Minute. Fünf Minuten später hatte der Ex-NHL-Spieler in Überzahl die Chance zum 0:2, bekam den Puck am Torraum jedoch nicht unter Kontrolle. Den zweiten Treffer hätten sich die Adler verdient, gab ihnen doch das erste Tor merklich Aufwind zu zehn guten Minuten.

Direkt nach der ersten Pause tauchte Jon Rheault frei vor Elwing auf, scheiterte jedoch am Berliner Keeper. Jaime Sifers fand per Schlagschuss ebenso in Elwing (28.) seinen Meister, auf der anderen Seite machte es Daniel Weiß besser: der Berliner glich zum 1:1 aus (29.).

Es folgte eine Druckphase der Eisbären, die die Adler für ein paar Minuten vor deren Tor einkesselten. Das Team von Hans Zach überstand diese Phase jedoch schadlos, hatte dann selbst auf der anderen Seite die besseren Chancen, doch Gamache (33., Elwing), Höfflin (34., knapp vorbei) und Goc (34., Elwing) konnten die Scheibe nicht im Tor unterbringen.

Im Schlussabschnitt brachte Mads Christensen die Berliner mit 2:1 in Front, als die Adler einmal zu offen waren und den Gastgebern zu viel Platz zum Kontern ließen (43.). Doch nur 24 Sekunden später traf Marc El-Sayed in seinem 200. DEL-Spiel zum 2:2-Ausgleich. Die Entscheidung brachte ein unnötiger Scheibenverlust in der Mittelzone in der 52. Minute, den die Hausherren zum Gegenangriff nutzten. Frank Hördler kam zum Abschluss und erzielte in der 52. Minute den Siegtreffer. Auch die Herausnahme von Dennis Endras zugunsten eines sechsten Feldspielers verhalf den Adlern kurz vor Schluss nicht mehr zum Ausgleich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2013/2014
BeitragVerfasst: 11. Januar 2014 14:18 
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Adler empfangen Freezers – Kettemer fällt aus
11. Januar 2014

Am Sonntag, 12. Januar 2014, empfangen die Adler um 14.30 Uhr den Tabellenführer aus Hamburg in der SAP Arena. Die Norddeutschen spielen aktuell das erfolgreichste Eishockey in der DEL und stehen mit einem mehr Spiel als die Kölner Haie mit einem Punkt Vorsprung auf dem ersten Platz der DEL-Tabelle. Adler-Coach Hans Zach muss nach der 2:3-Niederlage in Berlin am Freitag beim Spitzenspiel nun auch noch auf Florian Kettemer verzichten. Der Verteidiger zog sich bereits im ersten Drittel des Matches beim amtierenden Deutschen Meister eine Oberkörperverletzung zu und muss pausieren.


Neben Florian Kettemer müssen die Adler weiter auf die beiden Verteidiger Steve Wagner (Schulter) und Denis Reul (Hand) und Stürmer Ken Magowan (Leiste) verzichten. Um die Freezers zu schlagen, müssen die Adler die gleiche kämpferische Einstellung an den Tag legen, wie in den vergangenen Spielen und darüberhinaus die eigenen Chancen konsequenter nutzen.

Für das Spiel der Adler gegen die Freezers sind noch bei allen bekannten Vorverkaufsstellen der SAP Arena Tickets in allen Kategorien erhältlich. Die Tageskassen am Sonntag vor dem Spiel öffnen wie gewohnt 90 Minuten vor Spielbeginn um 13.00 Uhr.

Große Button-Aktion

Bei den beiden Heimspielen gegen Hamburg (12.01.) und Nürnberg (17.01.) bieten die Mitglieder des Fanclubs „Die Härdschde“ in der SAP Arena wieder die beliebten Spielerbutton an. Der komplette Verkaufserlös fließt auch dieses Mal wieder an den gemeinnützigen Verein „Adler helfen Menschen e.V.“

Der Stand des Fanclubs wird sich in der Nähe des Info-Counters in der Ebene 1 befinden. Neben den Einzelbuttons gibt es in diesem Jahr erstmals auch eine Vitrine mit allen Buttons. Und das Beste: jeder, der einen Button erwirbt, bekommt zu diesem Button automatisch noch ein Los. Als Preise winken Eintrittskarten, Fanartikel und vieles, vieles mehr.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2013/2014
BeitragVerfasst: 13. Januar 2014 17:22 
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Frank Mauer: „Wir haben noch reichlich Luft nach oben“
13. Januar 2014

Seit dem Jahreswechsel leitet Hans Zach mit seinem Co-Trainer Markus Berwanger das Training der Adler. Zwei Siege und drei Niederlagen lautet die aktuelle Bilanz des neuen Trainergespanns. Nach den beiden schweren Spielen gegen Berlin und Hamburg steht den Adlern eine intensive Trainingswoche bevor, um sich auf das nächste Heimspiel vorzubereiten und das System des Trainers weiter zu verinnerlichen. Wir haben uns einen Tag nach der Partie gegen die Hamburg Freezers mit Frank Mauer getroffen und mit ihm über den Trainerwechsel, das neue System und die kommende Aufgabe gesprochen.

Seit dem 1. Januar 2014 spielen die Adler unter ihrem neuen Cheftrainer. Wie hat die Mannschaft die Entlassung von Harold Kreis sowie die Verpflichtung von Hans Zach als neuen sportlichen Übungsleiter aufgenommen?

Eine Trainerentlassung ist natürlich immer schade, zumal Harold Kreis und Mike Schmidt lange für das Team verantwortlich waren und gute Arbeit geleistet haben. Mit Hans Zach haben wir jetzt einen Trainer, der in Deutschland sehr bekannt ist und frischen Wind in die Kabine bringt. Er hat seine eigene Philosophie, die er uns vermitteln möchte. Wir sind alle sehr gespannt auf die nächsten Wochen und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Trainergespann. Wir wollen aus den verbleibenden Spielen das bestmögliche Resultat erzielen.

Fünf Spiele sind im neuen Jahr absolviert. Zwei Siege und drei Niederlagen lautet die aktuelle Bilanz unter Hans Zach. Wie fällt dein Fazit aus?

Ich denke, wir haben noch reichlich Luft nach oben. Es dauert immer seine Zeit, bis die Spieler das neue System des Trainers verinnerlicht haben. Aber er versucht uns mit seinen Emotionen und seiner Leidenschaft mitzuziehen. Ich bin mir sicher, dass sich das in den kommenden Tagen einspielen wird und wir mit Hans Zach ein erfolgreiches Eishockey spielen werden.

Seit dem Amtsantritt des neuen Trainergespanns spielen die Adler ein Eins-Vier-System, die Ausrichtung ist deutlich defensiver als zuvor. Was zeichnet dieses System aus?

Wir checken mit einem Mann vor, versuchen die blaue Linie dicht zu machen und individuelle Fehler des Gegners in der neutralen Zone zu forcieren, um mit schnellen Gegenangriffen unsere Stärken auszuspielen. Wir haben ein schnelles und technisch versiertes Team und können auf die Scheibenverluste blitzschnell reagieren.

Hans Zach ist ein Mann der direkten Worte. Inwieweit ist das für die Spieler hilfreich?

Es ist super, dass er die Fehler direkt anspricht sowie Klartext mit uns redet und uns auch mehr in die Verantwortung nimmt. So kann man aus seinen Fehlern lernen und sich weiterentwickeln.

Bei der Verpflichtung neuer Spieler verfolgt der Club seit Jahren einen deutschen Trend. Mit Hans Zach haben die Adler einen Trainer verpflichtet, der die deutschen Spieler auch in die Pflicht nimmt. Wie beurteilst du die Philosophie des Trainers?

Ich finde das absolut in Ordnung. Das Pendel hat sich in den letzten Jahren von den ausländischen zu den deutschen Akteuren umgeschwungen. Das ist für das deutsche Eishockey sehr positiv. Man darf sich damit aber nicht einfach zufrieden geben, sondern man muss diesen deutschen Trend auch mit Leidenschaft und guten Leistungen bestätigen.

Nach zwei Niederlagen in Folge empfangen die Adler am kommenden Freitag die Thomas Sabo Ice Tigers. Was erwartest du von dieser Partie?

Die Ice Tigers stehen seit Beginn der Saison weit oben in der Tabelle. Sie haben hervorragende Einzelkönner in ihren Reihen und spielen ein effektives Eishockey. Nach zwei Niederlagen in Folge wollen wir unbedingt wieder in die Erfolgsspur zurück. Wir haben den Anspruch eines Top-Teams und deswegen müssen wir auch Top-Teams wie Nürnberg schlagen. Es wird eine interessante Partie und wir werden hart für den Sieg arbeiten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2013/2014
BeitragVerfasst: 14. Januar 2014 11:48 
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U12 und U14 weiterhin ungeschlagen
14. Januar 2014

Nach dem geglückten Hauptrundenstart standen am vergangenen Wochenende für die beiden jüngsten Nachwuchsmannschaften der Jungadler erneut zwei schwere Auswärtsspiele beim HC Klasterec auf dem Programm.


Während den Kleinschülern unter der Regie von Andreas Metzeltin ein 10:2- sowie ein 3:2-Erfolg glückten, durfte sich Christian Lorch und seine Knabenmannschaft über ein 5:1- und 9:1-Sieg freuen. Somit bleiben die beiden Nachwuchsteams nach vier Spielen weiterhin ungeschlagen und haben nun schon satte acht Punkte auf dem Konto. Auch nächstes Wochenende werden die jungen Kufencracks wieder ihre Reisetaschen packen müssen, um sich am 18. und 19. Januar 2014 in Tschechien mit dem SK Kadan zu messen.

Jungadler kassieren dritte Niederlage der Saison

Der amtierende Meister der DNL bestritt am vergangenen Wochenende bei dem Kölner EC „Die Haie“ seine ersten beiden Spiele im neuen Jahr. Auf einen 8:1-Erfolg am Samstag ließ das Team von Frank Fischöder beim zweiten Aufeinandertreffen gegen die Nachwuchstalente der Haie eine 3:4-Niederlage folgen und kassierte die dritten Pleite in der laufenden Saison. „Wir haben im ersten Spiel sehr gut gespielt. Am zweiten Tag haben die Jungs eine 3:1-Führung aus der Hand gegeben und die nötige Bereitschaft vermissen lassen“, sagte Jungadler-Trainer Frank Fischöder über die beiden Partien in der Domstadt. Trotz der unnötigen Niederlage rangiert der Rekordmeister der DNL unangefochten mit 68 Punkten auf dem ersten Tabellenplatz und hat nach 26 Spieltagen 16 Zähler Vorsprung auf den Zweitplatzierten aus Berlin. Am kommenden Wochenende, dem 18. und 19. Januar 2014, empfangen die Jungadler in der Nebenhalle Süd mit dem EV Regensburg den Tabellendritten der DNL. Die Schützlinge von Frank Fischöder werden sich auf einen heißen Tanz einstellen müssen, denn die beiden letzten Partien gegen den EV Regensburg konnten die Jungadler nur knapp mit 2:1 und 3:0 für sich entscheiden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2013/2014
BeitragVerfasst: 4. Februar 2014 13:32 
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Trikot-Sonderangebote zur Länderspielpause
04. Februar 2014

Mit einem 5:2-Sieg in Augsburg haben sich die Adler in die knapp zweiwöchige Länderspielpause verabschiedet, ehe es am 14. Februar mit dem Topspiel gegen die Kölner Haie in der SAP Arena weitergeht. Die Pause nutzen die Adler, um sich bei den Fans für die bislang tolle Unterstützung zu bedanken. Aus diesem Grunde sind ab heute alle Fantrikots in allen Shops auf 65,- Euro reduziert.


Mit Dennis Endras, Niki Goc, Frank Mauer, Kai Hospelt und Marcus Kink sind fünf Adler-Cracks am kommenden Wochenende mit der Nationalmannschaft in Frankreich unterwegs. Die bunten Fantrikots dieser Nationalspieler sind bis einschließlich 14.2. gar auf 50,- Euro reduziert. Ebenfalls nur 50,- Euro kosten die bunten Trikots von Yanick Lehoux. Schnell sein, lohnt sich hier auf alle Fälle, denn die Angebote gelten natürlich nur so lange wie der Vorrat reicht.

Sie erhalten die vergünstigten Trikots im Adler City Store am Wasserturm und im Fanshop der Adler am Empfang der SAP Arena. Am 14. Februar gelten die Angebote auch in den Fanshops in der SAP Arena, die mit Einlass 90 Minuten vor Spielbeginn öffnen.


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