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 Betreff des Beitrags: EC Hannover Indians
BeitragVerfasst: 27. Dezember 2009 19:01 
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Standfeste Türme und hungrige Kannibalen vor der Brust




Zwei Gegner aus den Top-6 warten am kommenden Wochenende auf die Hannover Indians. Sowohl die Tower Stars aus Ravensburg (Fr./H), als auch die Landshut Cannibals (So./A) sind in einer guten Verfassung, gewannen beide im November je fünf von sieben Begegnungen.


EC Hannover Indians vs. EVR Tower Stars:
Der schwächste Angriff der Liga trifft auf die beste Hintermannschaft, das schwächste Team in Unterzahl empfängt die absoluten Penalty-killing-Experten – von der Papierform her verspricht die Heimpartie der EC Hannover Indians am Freitag Abend gegen die Tower Stars aus Ravensburg eine sichere Angelegenheit für die Oberschwaben zu werden.

Nachdem man zuletzt fünfmal in Folge punkten konnte, soll für den EVR unmittelbar vor dem Schlagerspiel am Nikolaustag gegen den EHC München natürlich auch zuvor am Pferdeturm die aktuelle Erfolgsserie ihre Fortsetzung finden. Nur in einer der letzten acht Begegnungen blieb der Indians-Play-Off-Kontrahent 2007 (im damaligen Oberliga-Viertelfinale setzten sich die Ravensburger trotz 13:16 Toren glatt mit 4:1 Siegen durch und erreichten kurz darauf Liga 2) punktlos und untermauerte damit spätestens im November seine Stellung als Mitfavorit in der 2. Bundesliga. Trotz des aktuellen Fehlens von Stefan Vogt und Chris Blight kann Tower Stars Coach Peter Draisaitl, der erstmals seit März 2004 wieder als Gästetrainer an der Bande stehen wird, noch starke vier Angriffsreihen aufbieten, die Qualität von Torhüter Christian Rohde – 2006/07 für drei Spiele ein Indianer – und der Hintermannschaft steht ehedem außer frage.

Auf des Gegners Eis jedoch haben die Tower Stars bislang ihre einzige Schwäche in dieser Spielzeit verraten: geht es auf des Gegners Eis zu Mannschaften, die eher die Außenseiterrolle innehaben, so neigt der EVR ab und an noch dazu `zu sicher` (Draisaitl) in die Begegnungen zu gehen – glatte Niederlagen in Freiburg und Crimmitschau waren bislang die überraschende Folge.

Schon das Hinspiel ging nach einem Empty-net-Tor nur knapp mit 4:2 an den EVR. Da es heuer in den Heimpartien gegen die Top-4 bislang immer starke Indians zu sehen gab, dürfen die Zuschauer sicherlich trotz des Fehlens der gesperrten DJ Jelitto und Thorben Saggau ein spannendes Match erwarten. Im Tor wird am Freitag Abend Thomas Ower stehen. Förderlizenz-Neuerwerbung Youri Ziffzer kommt dann am Sonntag zu seinem Debüt im Indianstrikot.


Landshut Cannibals vs. EC Hannover Indians:
Ein Goldtor von Jamie Chamberlain beendete am 18. Oktober eine acht Punktspiele andauernde Niederlagenserie der Hannover Indians. Der damalige Gegner aus Landshut schien somit wieder in Reichweite zu liegen – nach 8:2 Siegen in den folgenden zehn Partien jedoch grüßen die Cannibals inzwischen von Tabellenrang fünf, während sich am vorletzten Rang des ECH noch nichts geändert hat. Nur 2,3 Gegentore in der jüngsten Erfolgsphase zeigen auf, dass auch den Niederbayern das Ansteigen im Tableau hauptsächlich aufgrund einer stabilen Defensive gelang. Offensiv zählen die Mannen von Coach Tobias Abstreiter eher zu den harmloseren Vertretern im DEL-Unterhaus. Zum Spiel gegen Hannover hätte nun eigentlich die talentierte Ausnahmetroika um Tom Kühnhackl, Max Forster und Tobias Rieder für 14 Tage ihren Stammverein verlassen müssen, um bei der U20-WM den Wiederaufstieg in die Weltelite zu schaffen. Während andere Teams drei Offensivyoungster aus ihren hinteren Reihen möglicherweise klaglos hätten ersetzen können, wäre die Aufgabe in Landshut schon reizvoller gewesen: mit Kühnhackl, Forster, Rieder und Defender Raphael Wagner hätten 22 von 60 Saisontoren, bzw. drei der ersten vier Akteure in der internen Scorerliste ersetzt werden müssen. Der DEB ließ sich jedoch im Verlauf des Donnerstags erweichen, so dass alle Jungstars gegen den ECH noch werden auflaufen dürfen. Mehr gefordert wird nach wie vor von den ausländischen Angreifern im EVL-Kader. Während von Brady Leisenring und Ty Morris eine weitere Steigerung erwartet wird, soll der bislang starke Ryan McDonough durch Landsmann und Try-Out-Spieler Ryan Toomey weitere Unterstützung erhalten, den Rest müssen die `alten Haudegen` um Günter Oswald, Markus Welz und Peter Abstreiter beisteuern.

Man darf mit Spannung erwarten, ob den Hannover Indians erneut eine stabile defensive Vorstellung auf des Gegners Eis gelingen wird. Immerhin: in drei der letzten vier Gastspiele blieben die Mannen von Joe West ohne (!) Gegentor bei 5:5, aktuell kassierte das Team in dieser Konstellation sogar schon seit über 189 Minuten keinen Einschuss mehr.



Gleich zwei ECH-Nikolauspartys!




Im Bismarck Bahnhof:
Nach dem Heimspiel gegen die EVR Tower Stars startet in der neuen Event-Location Bismarck Bahnof die große ECH-Nikolausparty! Los geht´s um 22:30 Uhr. Vom Eisstadion am Pferdeturm werden Shuttle-Busse eingesetzt, damit auch wirklich jeder Fan sicher in den Bismarck Bahnhof kommt.

Auch die Mannschaft von Trainer Joe West wird bei der Party vor Ort sein und bei Karaoke sicherlich auch den Einen oder Anderen Song zum Besten geben. Der Eintritt zur ECH-Nikolausparty ist natürlich FREI!

Beim Partner Concordia in Kirchrode:
Auch der Nikolaus trägt jetzt blau-weiß-rot: Am Samstag, 05. Dezember 2009, findet eine große Nikolausparty bei unserem Business Partner Concordia Agentur Kirchrode – diesmal ganz im Zeichen der Indians – statt. Eine Autogrammstunde und eine Trikotversteigerung für den guten Zweck runden das Programm aus Glühwein, Snacks und Geschenken für die kleinen Besucher ab.

Ab 9:30 Uhr werden Jamie Chamberlain, P. J. Atherton, Nick Martens, Preston Mizzi und Marian Rohatsch vor Ort alle Autogrammwünsche erfüllen. Ein besonderer Preis steht für die Verlosung des Tages bereit: Der Gewinner erhält ein Original-Indianstrikot mit Unterschriften aller Spieler. Aber auch diejenigen, die erfahrungsgemäß kein Los-Glück haben, bekommen noch die Chance auf ein Trikot. Ein weiteres Exemplar mit allen Unterschriften wird auf amerikanische Art versteigert. Hierbei gewinnt zwar auch das höchste Gebot, bezahlt wird vom Sieger jedoch nur die Differenz zum nächsten darunterliegenden Preisgebot. Dadurch bekommt jeder die Möglichkeit, bei der Versteigerung mitzumachen. Der Erlös geht an eine soziale Einrichtung. Und auch für die kleinsten Besucher wird gesorgt – als echter Indians-Fan hält der Nikolaus an diesem Tag kleine Geschenke aus dem Fanartikelsortiment bereit. Alle sind am 05. Dezember herzlich in die Concordia Agentur Kirchrode, Döhrbruch 24, Hannover, eingeladen.



Indians grillen bei McDonalds für den guten Zweck




Dass Josiah Anderson, Jamie Chamberlain, Kyle Doyle, DJ Jelitto, Josh Olson und Jeremy Wagner auf dem Eis einiges drauf haben, steht außer Frage. Ob sie aber auch das Talent haben, Burger zu verkaufen, wird sich am 07. Dezember zeigen: Die sechs Indians-Profis stehen dann zwischen 16 und 18 Uhr bei McDonald´s Ehmann am Kröpcke, Andreaestraße 1, einmal auf der anderen Seite des Verkaufstresens. Bei ihnen kann die gesamte Produktpalette des unangefochtenen Marktführers im Bereich der Restaurantketten-Gastronomie bestellt werden. Und das für einen guten Zweck: 20 Prozent des erzielten Umsatzes gehen an die Jugendförderung der Indians.


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 Betreff des Beitrags: Re: EC Hannover Indians
BeitragVerfasst: 27. Dezember 2009 19:03 
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Doppelführung reicht nicht zum Sieg





Ihrem starken Beginn Tribut zollen mussten am Freitag Abend die EC Hannover Indians. Der niedersächsische Eishockey-Zweitligist stand beim 2:4 (2:0, 0:1, 0:3) gegen die EVR Tower Stars aus Ravensburg trotz einer 2:0-Führung am Ende mit leeren Händen da.

Dabei begann das Match am Pferdeturm in Hannover aus Sicht der Hausherren durchaus viel versprechend. In den ersten Minuten standen sich zwei kampfstarke Teams gegenüber. Ravensburg wirkte organisierter und hatte die zwingenderen Torgelegenheiten auf seiner Seite, die kompromisslose Indians-Abwehr, gestützt einmal mehr auf den souveränen Thomas Ower im Tor, verteidigte aber geschickt und ließ nur wenige zwingende Torchancen der Gäste zu. So durften denn auch die Indianer der ersten Treffer bejubeln. Bereits in der fünften Spielminute schlenzte Kapitän Brad Bagu einen Schuss unhaltbar an EVR-Torhüter Christian Rohde vorbei zur Führung für den ECH in die Maschen. Auch in der Folgezeit konnten die Indians die Partie offen gestalten. Den technisch besseren Ravensburgern hatten sie enorme Kampfkraft, Leidenschaft und einen starken Goalie Thomas Ower entgegen zu setzen. Zudem klappte kurz vor Ende des ersten Durchgangs auch die Chancenverwertung gut: Nach exakt 16 Minuten stellte Jamie Chamberlain als Folge einer sehenswerten Vorarbeit von Kyle Doyle und Thomas Ower in Überzahl mit einem Schuss in die kurze Ecke das Resultat auf 2:0.

Auch im zweiten Spielabschnitt konnte der ECH den unerwarteten, aber keinesfalls unverdienten, Vorsprung lange behaupten. Zu verdanken war dies in erster Linie Thomas Ower, der nun gegen immer stärker werdende Gäste, die Angriff um Angriff aufs ECH-Tor rollen ließen, zum Fels in der Brandung wurde und selbst beste Einschussmöglichkeiten Ravensburgs zunichte machte. Besonders reaktionsschnell zeigte sich der Förderlizenzgoalie nach rund 33 Minuten, als mit Preston Mizzi und Josh Olson gleich zwei Indianer auf die Strafbank mussten. Die anschließende Unterzahl überstanden die Indians bravourös kämpfend ohne Gegentor, und dennoch sollte die Situation Spiel entscheidend für die Gäste sein – zu groß war der Kräfteverschleiß auf Seiten der Gastgeber. Logische Konsequenz des hohen Ravensburger Tempos war der 2:1-Anschlusstreffer durch Peter Boon knapp 90 Sekunden vor der zweiten Pause (39.), einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt.

Im dritten Drittel blieben die Gäste Ton angebend, so dass es nicht einmal zwei Minuten dauerte, bis Christopher Oravec in Überzahl den Ausgleich erzielte (42.). Beim ECH, dem mit DJ Jelitto, Torben Saggau (beide gesperrt) und Bryan Phillips (verletzt) gleich drei Stürmer fehlten, machten sich fehlende Kraftreserven nun deutlich bemerkbar. Zwingende Aktionen wurden immer seltener, Ravensburg kontrollierte die Partie und Hannovers Konzentration der Defensive ließ nach. Aus einer solchen Situation resultierte auch der erstmalige Rückstand. Nach einer schnellen Kombination der Gäste konnte Thomas Ower im ersten Anlauf noch parieren, den Abpraller bekam die Hintermannschaft des ECH jedoch nicht unter Kontrolle. Christopher Oravec bedankte sich und stellte das Ergebnis mit einem satten Schuss auf 2:3 aus Sicht des ECH (52.). Anschließend spielten die frischer wirkenden Gäste aus Ravensburg die Partie routiniert und im Stile einer Spitzenmannschaft zu Ende und gestatteten den Indians kaum mehr gefährliche Aktionen. Dennoch setzte Cheftrainer Joe West kurz vor Spielende alles auf eine Karte und beorderte Thomas Ower zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, um den Ausgleich zu erzwingen. Der Plan sollte jedoch nicht aufgehen. Vielmehr fing Ravensburgs Andreas Kruck einen Aufbaupass des ECH ab und besiegelte mit einem Treffer ins verwaiste Tor der Hausherren 45 Sekunden vor Schluss die 2:4-Niederlage (60.).



Zu viele einfache Gegentore





Am Sonntag Abend kassierte der ECH nach dem 2:4 gegen Ravensburg die zweite Niederlage des Wochenendes: Bei den Cannibals des EV Landshut unterlagen die Cracks von Cheftrainer Joe West 2:5 (1:2, 1:2, 0:1).

Im ersten Drittel im Eisstadion am Gutenbergweg gelang den Hausherren der bessere Start. Landshut brachte die ECH-Abwehr mit schnell vorgetragenen Angriffen ein ums andere Mal in Verlegenheit und konnte so durch David Elsner nach neun Minuten verdientermaßen in Führung gehen. Der ECH schlug jedoch prompt zurück. Mit der ersten zwingenden Chance gelang Kyle Doyle nur kurz darauf der Ausgleich (11.). Im Anschluss blieben die Cannibals weiter Spiel bestimmend, scheiterten aber immer wieder an Ziffzer oder mangelnder Cleverness im Abschluss. Ein ähnliches Bild auf Seiten des ECH: Torchancen waren gegen eine gut organisierte Landshuter Abwehr Mangelware. Gelang doch einmal ein schneller Angriff, war EVL-Goalie Martin Cinibulk stets Endstation. Wie man es besser macht, demonstrierte Landshuts Peter Abstreiter nach 19 gespielten Minuten. Einen Abpraller vor dem Tor von Youri Ziffzer verwertete der Angreifer vorbildlich und sicherte damit die – durchaus verdiente – Führung der Hausherren nach 20 Minuten.

Im zweiten Durchgang waren die Gäste aus Niedersachsen gedanklich wohl noch in der Kabine, als Landshut seinen dritten Treffer bejubelte – einmal mehr ein „einfaches“ Tor: Nur 32 Sekunden nach Wiederanpfiff war es erneut Peter Abstreiter, der Ziffzer überwand und sein Team mit zwei Toren in Front brachte – 1:3 aus Sicht des ECH (21.). Und es sollte noch dicker kommen für die Niedersachsen, denn nur rund zwei Minuten später gelang Ryan Mc Donough im Powerplay gar der vierte Landshuter Treffer (23.). Trotz des Rückstandes steckte der ECH aber nicht auf und warf alles nach vorne, um nochmals ins Spiel zu kommen. Die Mühen wurden noch in der 24. Minute belohnt, als Jamie Chamberlain auf 2:4 verkürzen konnte. Anschließend brachte sich Landshut mit etlichen Strafen selbst in Bedrängnis. Negativer Höhepunkt war eine fünfminütige Hinausstellung und eine Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Matthias Wittmann, nachdem dieser in Minute 29 den Indianer Daniel Huhn rüde in die Bande gecheckt hatte. Die Nummer neun der Indians konnte unverletzt weiter machen, aber dem anschließenden Powerplay auch nicht zu mehr Durchschlagskraft verhelfen. Zu selten suchte der ECH den Abschluss, zu berechenbar war die Überzahlformation in ihren Aktionen, so dass EVL-Keeper Martin Cinibulk nur selten einzugreifen brauchte und der 2:4-Rückstand des ECH auch nach 40 Minuten unverändert Bestand hatte.

Im letzten Drittel passierte nicht mehr viel. Landshut brachte die Führung geschickt über die Zeit und machte die Räume eng, so dass der ECH kaum einmal zu gefährlichen Torszenen kamen. Glück hatten die Rothäute nach 42 Minuten, als Preston Mizzi nach einem harten Check an Cannibal Tom Kühnhackl nur zwei Minuten erhielt. Das Landshuter Talent verletzte sich dabei an der Schulter und wird seinem Club voraussichtlich mehrere Wochen fehlen. In der folgenden Unterzahl musste der ECH den fünften Landshuter Gegentreffer durch Ryan Mc Donough hinnehmen (43.). Damit war die Partie endgültig entschieden, da die Indians zwar noch etliche Gelegenheiten zur Ergebniskosmetik hatten, wie schon des Öfteren aber auch aus einer Vielzahl an Chancen jedoch kein Kapital schlagen konnten.


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 Betreff des Beitrags: Re: EC Hannover Indians
BeitragVerfasst: 27. Dezember 2009 19:04 
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Mizzi und Olson freigestellt


Die Hannover Indians haben Josh Olson und Preston Mizzi vom Trainings- und Spielbetrieb freigestellt. Die beiden Spieler haben nach Ansicht des Clubs die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllt.

Nachdem dies von Seiten der sportlichen Leitung mehrfach thematisiert wurde, haben sich die Leistungen nicht in der notwendigen Konstanz konsolidiert, so dass der nun vollzogene Schritt unumgänglich wurde.

Die beiden Spieler haben nun die Möglichkeit, sich ein neues Team zu suchen – die Berater der beiden Spieler wurden schon vor einigen Tagen über diesen Umstand informiert.

Indians-Coach Joe West fiel dieser Schritt schwer: „Wir sind darauf angewiesen, dass unsere Top-Spieler konstant auch Top-Leistungen bringen. Dies war bei beiden nicht der Fall. Warum es bei uns nicht geklappt hat, kann ich nicht sagen. Menschlich sind beide tadellose Sportler, aber manchmal läuft es eben nicht und da ist es für beide Seiten besser, wenn man sich neu orientiert.“

Die nun vakanten Positionen sollen schnellstmöglich neu besetzt werden, dies wird jedoch vor dem kommenden Wochenende nicht mehr der Fall sein. Aktuell verhandeln die Indians mit mehreren Spielern, die kurzfristig einsatzbereit sind. Zum nachfolgenden Wochenende möchte man die Neuzugänge präsentieren können.

West: „Wir haben einige Kandidaten, die vielversprechend sind und uns helfen könnten. Wir hoffen, dass wir die Verpflichtungen schnell unter Dach und Fach bringen können.“


Hinrundenausklang gegen Falken und Piraten


Die Halbzeitmarke naht. Wenn am Sonntag Abend nach der Heimpartie der Hannover Indians gegen die Eispiraten aus Crimmitschau die Schlusssirene erklingt, dann sind exakt 26 der 52 Hauptrundenspieltage absolviert.

Mit erst sechs Siegen liest sich die bisherige Indiansbilanz natürlich wenig zufriedenstellend. Nichts desto trotz heißt es kontinuierlich weiterzuarbeiten, um im kommenden März – egal ob in Play-off- oder Play-down-Konstellation – ideal vorbereitet zu sein.

Die Trennung von Josh Olson und Preston Mizzi bedeutet für das kommende Wochenende natürlich zunächst erst einmal eine personelle Schwächung. Da auch Bryan Phillips immer noch an einer Handverletzung laboriert, werden die Angriffsreihen des ECH wie schon zuletzt gegen Ravensburg wieder übersichtlich aufgestellt sein.

Heilbronner Falken:
Freitagskontrahent Heilbronner Falken hat jedoch vor dem kommenden Wochenende ganz ähnliche Aufstellungssorgen. Neben den zu U20-Maßnahmen abgestellten Brückmann, Brückner, Müller, Plachta und El-Sayed fallen auch noch Igor Filobok (verletzt) und Dustin Johner (Sperre) aus. Der in der DEL spielfreie Kooperationspartner aus Ingolstadt dürfte aber seine Förderlizenzler Walsh, Martens und Rimbeck abstellen, so dass die Unterländer auf jeden Fall dennoch drei schlagkräftige Reihen werden aufbieten können. Sieben Siege in den letzten acht Partien zeigen dann auch auf, dass der Gang zum Tabellensechsten ein schwerer werden dürfte.

Trotz aller widrigen Umstände sind die Hannover Indians jetzt aber aufgrund der tabellarischen Konstellation einfach einmal in der Pflicht einen Überraschungssieg einzufahren. Gelingen endlich einmal wieder mehr als drei eigene Tore (nur einmal in den letzten 15 Partien), steht man in Unterzahl stabil (seit neun Partien immer mindestens ein Tor kassiert) und kann man den `Schwachpunkt Mitteldrittel` (zuletzt siebenmal in Folge verloren) abstellen, so sind unter Umständen Zähler beim alten 2006-Play-Off-Rivalen möglich.


Eispiraten Crimmitschau:
Das Kellerduell gegen die Eispiraten aus Crimmitschau ist dann am Sonntag Abend für beide Teams ein sogenanntes `Sechs-Punkte-Match`. Das knapp verlaufene Hinspiel zeigte bereits auf, dass die Tabellennachbarn von der Leistungsdichte eng beieinander liegen. Erst nach Penaltyschiessen konnten die Westsachsen im September den Zusatzpunkt im Sahnpark lassen, ein ähnliches Szenario ist auch am kommenden Sonntag nicht auszuschließen.

Es wird interessant sein zu verfolgen, wie sich die Hannover Indians nach zuletzt ausnahmslos guten Heimauftritten gegen die Top-4 gegen einen direkten Kontrahenten verkaufen werden. Die Mannschaft von Eispiraten-Coach Wayne Hynes kommt mit vier Auswärtsniederlagen in Folge im Gepäck, erzielte dabei gerade ein einziges Tor bei 5-5 und schaffte ebenso wie Hannover überhaupt erst einen `Dreier` in fremden Stadien. Personell schmerzen die Ausfälle von Unterzahlspezialist Andy Contois und den Youngstern Hannes Albrecht und Nils Hanfstingl (alle verletzt), dazu steht auch DEG-Föli Marco Nowak aufgrund der U20-WM nicht zur Verfügung.

Sollte die Partie den erwartet engen Verlauf nehmen, gilt es in der Overtime nach Möglichkeit ein Penaltyschiessen zu vermeiden. Mit Marco Suvelo haben die Westsachsen nämlich den wahrscheinlich besten Spezialisten der letzten Dekade im Tor, schließlich konnte der Deutsch-Finne seit 1999 in elf Saisons 43 von 57 Shoot-outs für sein Team sichern, was einer Erfolgsquote von über 75% entspricht (zum Vergleich Indianslegende Roman Kondelik – 58%) und insbesondere gegen Hannover immer zum Sieg führte, von acht Schützen traf lediglich Daniel Reiss gegen Suvelo.


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 Betreff des Beitrags: Re: EC Hannover Indians
BeitragVerfasst: 27. Dezember 2009 19:06 
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Wichtiger Sieg in Heilbronn




Ein bedeutender Erfolg gelang den EC Hannover Indians am Freitag Abend. Der Aufsteiger in die 2. Eishockey-Bundesliga setzte sich bei den Heilbronner Falken verdientermaßen 4:3 (2:2, 1:0, 0:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen durch und konnte damit zwei wichtige Zähler für sich verbuchen.

Im ersten Durchgang in Baden-Württemberg erwischte der ECH einen Traumstart. Nicht einmal fünf Minuten waren gespielt, als DJ Jelitto und Torben Saggau binnen 13 Sekunden zwei Treffer für Hannover vorlegen konnten. Heilbronn zeigte sich anschließend zwar sehr engagiert und zielstrebig, scheiterte aber immer wieder an Youri Ziffzer im Tor der Indians. Erst in der neunten Spielminute durfte Heilbronn erstmals jubeln, als Marc El-Sayed die Hausherren im Powerplay auf 1:2 heran brachte. In der Folgezeit wurde der HEC immer stärker und Hannover sah sich mehr und mehr in die Defensive gedrängt. Zwar konnte Indians-Keeper Youri Ziffzer den Ausgleich zunächst mit etlichen Glanzparaden noch verhindern, doch war auch er nach 19 Minuten geschlagen. Pat Baum gelang das aufgrund der zwingenderen Torchancen auf Seiten der Heilbronner Falken nicht unverdiente 2:2.

Im Mitteldrittel kamen beide Teams zu guten Gelegenheiten, jubeln durften jedoch nur die Indians. Bei einer angezeigten Strafe rund acht Minuten nach Wiederanpfiff reagierte Jamie Chamberlain am schnellsten und überlistete Heilbronns Keeper Sebastian Vogl mit einem schnell und energisch vorgetragenen Angriff – 3:2 für Hannover nach 28 Minuten.

Der Schlussabschnitt sah mit Vehemenz auf den Ausgleich drängende Falken, aber auch defensiv leidenschaftlich kämpfende Indians aus Hannover. Beide Teams kamen zu etlichen guten Chancen, die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden, doch sowohl Sebastian Vogl auf Seiten Heilbronns als auch Youri Ziffzer für den ECH ließen sich zwischen den Pfosten nicht überwinden, so dass das Match erst sehr spät entschieden werden sollte. In Spielminute 59 leistete sich der ECH ein Verschieben des Tores von Youri Ziffzer, das so kurz vor Schluss mit einem Penalty für Heilbronn geahndet wurde. Goalgetter Cory Urquhart ließ sich nicht zwei Mal bitten und stellte mit seinem Ausgleichstor zum 3:3 die Zeichen auf Verlängerung (59.). In der anschließenden Nachspielzeit konnte sich jedoch kein Team einen entscheidenden Vorteil erarbeiten, so dass der Sieger letztlich im Penaltyschießen ermittelt werden musste. Dort hatte der ECH endlich einmal das notwendige Glück auf seiner Seite: Christoph Koziol und Kyle Doyle waren für Hannover erfolgreich, während Heilbronn lediglich einen Treffer von Cory Urquhart für sich verbuchen konnte. Somit gelang es dem ECH, zwei nicht unbedingt einplante, aber damit umso wichtigere und erfreulichere Zähler mit auf die Rückreise nach Niedersachsen zu nehmen.



Spielbericht folgt




Die Hannover Indians unterlagen heute den Eispiraten Crimmitschau mit 5:1.

Den Spielbericht dazu gibt es morgen auf www.sport-clic.de.


Tabelle bei kicker.de


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 Betreff des Beitrags: Re: EC Hannover Indians
BeitragVerfasst: 27. Dezember 2009 19:06 
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Erster Neuzugang für die Indians




Nach der Freistellung von Josh Olson und Preston Mizzi hat der EC Hannover Indians eine der vakanten Kontingentstellen wieder besetzt. Heute landete John Hughes am Flughafen Hannover und wird schon am Abendtraining teilnehmen. Der 1,78 M große Center spielte letzte Saison in der österreichischen 1. Bank Liga und wurde mit den EC Red Bull Salzburg Vizemeister.
Dabei erzielte der 21jährige in 56 Spielen 17 Tore und 41 Assists. Vor allem seine Plus-/Minus Statistik war mit +23 außerordentlich.
Indians Coach Joe West: „John ist ein sehr talentierter Spieler, schnell, mit gutem Puck-Handling und stark im Power-Play. Seine erste Station in Europa hat er sehr gut gemeistert und gezeigt, dass er seine exzellenten Ergebnisse aus den College-Ligen auch auf hohem Niveau bestätigen kann.“
Einen Sturmpartner für Hughes gibt es momentan noch nicht. West: „Wir haben eine Reihe von Spielern in unserer Auswahl und achten natürlich darauf, dass er gut zu John passt. Mit meinem Favoriten müssen wir noch einige Details klären, aber ich hoffe, wir haben die nächste Verpflichtung noch vor dem Wochenende unter Dach und Fach.“


Eislöwen und Füchse - Gegner zum Rückrundenstart


Dresdner Eislöwen:
Mit neuem Personal starten die Hannover Indians ab Freitag Abend in den zweiten Teil der Hauptrunde der 2. Eishockey Bundesliga.

Dabei empfängt das schwächste Heimteam der Liga zunächst die Eislöwen aus Dresden, bevor die Reise die Mannen von Coach Joe West am Sonntag zum zweiten Mal in die Lausitz verschlagen wird.

Wieder mit Youri Ziffzer im Tor und nach wie vor ohne den verletzten Bryan Phillips starten die Großstadtindianer gegen den Tabellenzehnten in das Wochenende. Die Augen der Indiansfans dürften vermutlich vor allem auf Neuzugang John Hughes gerichtet sein. Dem 21-jährigen Center wird für den restlichen Verlauf eine führende Rolle im Team übertragen, zunächst muss der Ex-Salzburger jedoch am letzten Adventswochenende noch ohne einen weiteren neuen ausländischen Angreifer an seiner Seite zurecht kommen. Die Hannover Indians werden die Spiele gegen ihre sächsischen Kontrahenten mit fünf Ausländern bestreiten.

Beim Gegner aus Dresden richtete sich die Punktevergabe zuletzt strikt nach dem Heimrecht. Bis der Schwenninger Brock Hooton am vergangenen Sonntag zum 6:5-Overtime-Sieg der Schwenninger Wild Wings in der Freiberger Arena traf, waren die Elbestädter neunmal am Stück daheim siegreich geblieben, mussten aber auf der anderen Seite zuletzt achtmal in Folge von Auswärtsbegegnungen geschlagen heim reisen. Allerdings zeigten die Eislöwen wenigstens bei den Kellerkindern der Liga ihre Bissigkeit: zehn der elf gewonnenen Zähler auf des Gegners Eis in der Hinrunde wurden bei den Tabellennachzüglern aus Freiburg, Crimmitschau, Riessersee und Hannover gewonnen. Beim 5:3-Erfolg am Pferdeturm und dem knappen 1:0 daheim sicherten sich die Sachsen bislang schon zweimal einen `Dreier` in engen Partien gegen den ECH. Das Schreckgespenst der Indians hieß dabei Sami Kaartinen, denn der Finne im Dress der Dresdner erzielte jeweils den game-winner und gleich vier der sechs Saisontore gegen Hannover. Der letztjährige Oltener ging zuletzt in fünf Partien in Folge leer aus, bleibt aber einer der Schlüsselspieler im Kader der Popiesch-Schützlinge, denen mit Pohl (E. Berlin), Braun (U20-WM), Schmidle und Ziesche (verletzt) aktuell mindestens eine komplette Sturmreihe fehlt.


Lausitzer Füchse:
Sonntagsgegner Lausitzer Füchse wird die Indiansangreifer dann am Nachmittag des vierten Advents vermutlich vor eine besondere Herausforderung stellen. Mit nur einem Gegentor zwischen dem 24. und 26. Spieltag konnten sich die zuletzt immer wieder nur mit kleinem Kader antretenden Weisswasseraner maximale neun Punkte sichern, stehen auf Rang acht aktuell sicher in der Pre-Play-Off-Quali und können sich an einen Gegentreffer im heimischen Fuchsbau kaum noch erinnern. Der kanadische Falkenverteidiger Marc St. Jean war der letzte Akteur, dem am 29. November ein Torerfolg in der Lausitz vergönnt war, seitdem warten die Gästeteams am Traditionsstandort schon mehr als 142 Minuten auf einen Treffer.

Dabei drohte das ausgeklügelte Defensivsystem der Füchse am 22. November von jetzt auf gleich zerstört, als sich der eigentlich unersetzliche 24-jährige Schlussmann Ryan MacDonald eine Schulterverletzung zugezogen hatte. Die Verantwortlichen in Weisswasser fanden aber in Jonathan Boutin umgehend einen Ersatz für MacDonald, ebenfalls Kanadier, ebenfalls 24 und auch im Zusammenspiel mit der sehr erfahrenen Defensive der Rohrbach-Cracks scheinbar mindestens genauso wertvoll wie der wohl bis Saisonende ausfallende Ex-Newcastle-Schlussmann.

Das Knacken der sattelfesten Defensive und das Killen von Unterzahlsituationen gegen die im Powerplay ganz starken Lausitzer (Saisonwert 23%, im direkten Saisonvergleich gar 25%) werden die Hauptaufgaben für die Hannover Indians darstellen, wollen die Pferdetürmler zum zweiten Mal in der laufenden Saison zweimal in Folge auf des Gegners Eis Punkte mitgehen lassen.


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