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 Betreff des Beitrags: Re: Bietigheim Steelers 2012/2013
BeitragVerfasst: 2. November 2012 12:15 
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Sieg in Hannover - 3:0
von Ilja Manheim am 31. Oktober 2012 um 23:40

Eine Partie die trotz Halloween nicht gruselig war entschieden die Steelers am Abend verdient mit 3:0 für sich. Ein Match das geprägt war von vielen Chancen gegen harmlose Indianer besorgte den Steelers drei wichtige Punkte.

Ein erstes Drittel mit starken Szenen der Steelers bekamen die Zuschauer am Pferdeturm in den ersten zwanzig Minuten zu sehen. Folgerichtig belohnte das Team von Kevin Gaudet sich schon nach zehn Minuten mit dem ersten Tor durch Mark Heatley. Der schlecht positionierte Schiedsrichter Mario Linnek hatte aber nichts gesehen und gab den Treffer nicht. Das nächste Bully für die Steelers sah schon fast wie eine Wiederholung der letzten Szene aus, nur war es hier Marcel Rodman und der Schiedsrichter hatte es dieses Mal gesehen (1:0). Es folgten noch weitere gute Möglichkeiten für Marcus Sommerfeld und René Schoofs, es blieb aber nach dem ersten Drittel bei dieser knappen aber verdiente Führung der Steelers.

Auch im nächsten Drittel waren die Steelers das dominierende Team. Eine Überzahlsituation nach einem Foul an der Nummer 13 der Schwaben blieb zwar ohne Tor, aber die Männer von Coach Gaudet bestimmten das Spiel. Mark Heatley und P.J. Fenton prüften mehrmals Jonas Langmann im Tor der Indianer. Philip Quinlan hatte in der 30. Minute auf Vorlage von Achim Moosberger sogar nach einer tollen Kombination die Möglichkeit zu erhöhen, verfehlte aber nur um Zentimeter. Erstmals gefährlich wurden die Indianer in Überzahl, Markus Gleich musste für zwei Minuten raus, dennoch konnte Hannover Joey Vollmer im Tor der Schwaben nicht bezwingen. Hannover kam durch Patrick White und Sven Gerbig zwar zu Torchancen, die Verteidigung ließ zusammen mit einem erneut starken Joey Vollmer nichts zu.
Da auch ein Überzahl der Steelers ohne Folgen blieb, endete dieses Drittel trotz vieler Chancen torlos.

1916 Zuschauer sahen im letzten Drittel zwei Teams die keine Fehler machen wollten. Die Folge war ein Drittel mit anfänglich wenig Nennenswertes. Ein Powerplay für die Steelers nach acht Minuten sorgte zwar für mächtig Druck, änderte aber nichts am Spielstand. Eine Strafe gegen die Indianer brachte erstmals Bewegung in den Abschnitt und das 2:0 durch Kapitän Marcel Rodman löste sogar eine richtige Schlägerei aus. Das darauffolgende Powerplay für die Steelers blieb zwar torlos, zeigte aber erneut die Überlegenheit der Steelers. Da die Indianer immer wieder foulten, spielten sie fast den gesamten Schlussabschnitt in Unterzahl und nur dem Torhüter der Indianer wusste eine höhere Niederlage mit starken Saves zu verhindern. Eine Herausnahme von Jonas Lachmann hatte fast noch ein Tor zu Folge, aber Daniel Hilpert konnte in letzter Sekunde den Gegentreffer verhindern. Gegen das Empty-Net von Mark Heatley 22 Sekunden vor dem Ende hatte aber kein Indianer das passende Mittel parat (3:0).


Bereits am Freitag dürfen die Steelers wieder auf Punktejagd, diesmal ist man in Ravensburg zu Gast.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bietigheim Steelers 2012/2013
BeitragVerfasst: 2. November 2012 12:16 
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Vor der Länderspielpause noch nach Ravensburg!
von Michael Beez am 01. November 2012 um 18:41

Zum letzen Punktspiel vor der Deutschland Cup Pause geht es für die Steelers am morgigen Abend ins oberschwäbische Ravensburg. Gegen den Tabellensechsten ist um 20:00 Uhr Anpfiff in der Ravensburger Eissporthalle.

Im ausverkauften Derby gegen die Wild Wings ließ vor allem die mangelnde Chancenauswertung und die kaum vorhandene Durchschlagskraft der drei Ravensburger Offensivreihen den Schwenningern zu viel Platz zum Kombinieren. Diese nutzten die sich bietenden Gelegenheiten mit ihrer Offensivpower eiskalt aus und so gab es für Towerstars-Keeper Christian Rohde und seiner Mannschaft vor eigenem Publikum nichts zu feiern. Einzig Stefan Vogt hätte einen Grund gehabt sich zu freuen. Der 25-jährige Vogt absolvierte am Halloween-Abend sein 400. Eishockeyspiel und hätte sich nur zu gerne über einen Erfolg seiner Mannschaft gefreut.

Binnen zwei Tagen steht für die Oberschwaben damit ein weiteres Derby auf dem Programm. Aber auch hier lauert die Gefahr für die Ravensburger vor allem in der Offensivkraft der Steelers. Mit 67 Treffern besitzen die Bietigheimer gemeinsam mit Schwenningen den derzeit besten Sturm der Liga. Dazu gehören mit Kapitän Marcel Rodman und Robin Just auch noch zwei Steelers-Cracks zu den besten fünf Scorern der zweiten Bundesliga.

Damit ist eigentlich alles angerichtet für den Sprung an die Tabellenspitze. Da der Tabellenführer aus dem Schwarzwald spielfrei hat könnten sich die Steelers zumindest bis zum Sonntag über den Platz an der Sonne freuen. Verdient hätte es sich die Mannschaft von Trainer Kevin Gaudet auf jeden Fall.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bietigheim Steelers 2012/2013
BeitragVerfasst: 3. November 2012 12:24 
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Knappe Niederlage in Ravensburg
von Ilja Manheim am 02. November 2012 um 22:37

Am Abend verloren die Steelers eine über weite Strecken ausgeglichene Begegnung knapp mit 1:2.

Ravensburg erwischte einen guten Start und agierte von Anfang an stark. Schon nach drei Minuten hatten die Steelers Glück als Christopher Oravec von der blauen Linie nur den Pfosten traf. Es folgten noch mehrere gefährliche Situationen, aber die Abwehr vor Joey Vollmer konnte mit starken Leistungen die Angriffe der Towerstars im Keim ersticken. Nach sieben Minuten hatten die Hausherren Glück, als ein harter Blueliner von Alexander Genze auch nur den Pfosten traf.
Das 1:0 für die Steelers spiegelte nicht ganz den Spielverlauf wieder, obwohl Marcus Sommerfeld den Schuss von Chris St. Jacques gekonnt abfälschte. Mit diesem Tor, etwas mehr als zwei Minuten vor der Pause, ging es dann erstmals in die Kabinen.

Das Team aus der Puzzle-Stadt war auch im Mittelabschnitt der Partie sehr aktiv und belagerte vermehrt das Tor von Joey Vollmer. Seinen Paraden war es zu verdanken, dass Ravensburg erstmal nicht zum Ausgleich kam. Bis kurz vor der Pause konnte der erneut sehr gut aufgelegte Schlussmann der Steelers seinen Kasten sauber halten. Als aber Matt Kelly drei Minuten vor dem Ende des Drittels frei vor seinem Tor zum Schuss kam war er machtlos. Zwar waren auch die Männer um Marcel Rodman zu Chancen gekommen, unverdient war der Ausgleich nach vierzig Minuten aber nicht.

Die letzten zwanzig Minuten gestalteten sich sehr ausgeglichen und ergaben wenig Chancen für beide Teams. Bietigheim erwischte zwar einen guten Start, konnte aber keinen Treffer erzielen. Chris St. Jacques und auch Marcel Rodman verfehlten mit ihren Schüssen nur knapp das Tor von Christian Rohde. Die Entscheidung dieser sehr schnellen und fairen Partie brachte dann in der 51. Minute der Treffer von Radek Krestan, der einen Abpraller zum 2:1 Endstand für die Towerstars
verwandeln konnte. Bietigheim versuchte zwar nochmal alles, konnte aber eine Niederlage im letzten Spiel vor der Deutschland-Cup-Pause nicht mehr verhindern.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bietigheim Steelers 2012/2013
BeitragVerfasst: 5. November 2012 13:58 
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Dauerkarten für die EgeTrans-Arena
von Ilja Manheim am 04. November 2012 um 12:24

Ab Donnerstag den 8. November bietet die Steelers GmbH allen Fans die noch keine Dauerkarte besitzen, die einmalige Möglichkeit Dauerkarten für die Spiele in der neuen EgeTrans-Arena zu reservieren. Diese Karten gelten ab dem 1. Saisonspiel inklusive aller möglichen Play-off Spiele in der neuen EgeTrans-Arena und werden zu einem einmaligen Vorzugspreis angeboten.

Sichern Sie sich bereits jetzt Ihren Platz in der neuen Heimspielstätte der Steelers und erleben Sie die Faszination Steelers hautnah in der EgeTrans-Arena. Alle Preise entnehmen Sie bitte hier.

Karten sind ab 08.11.2012 im Karten-Container an der Eishalle buchbar.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bietigheim Steelers 2012/2013
BeitragVerfasst: 14. November 2012 14:52 
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Pause und Erholung? - Nur für einen nicht!
von Ilja Manheim am 06. November 2012 um 22:28

Die Spieler der Bietigheim Steelers erholen sich in den vergangenen Tagen von den Strapazen der stressigen Spielen der letzten Wochen und freuten sich über ein freies Wochenende mit Familie und Freunden. Während sich die Spieler ausruhen konnten und nun wieder trainieren hat ein anderer weit weniger Freizeit.

Dabei handelt es sich um unseren Kapitän Marcel Rodman. Der 31-jährige Slowene weilt in diesen Tagen bei der Slowenischen Nationalmannschaft. Eigentlich sollte sein jüngerer Bruder David auch dabei sein, doch der kuriert noch seinen Handbruch aus und musste seinen Bruder leider alleine zu den Länderspielen reisen lassen. Für den Stürmer der Schwaben ist es nicht das erste Mal das er für sein Heimatland auflaufen darf. Bereits die elf Teilnahmen an internationalen Turnieren kann Marcel vorweisen. Schon seit 2001 ist er ein wichtiger Bestandteil des Slowenischen Teams und trägt seit 2010 das „A" auf der Brust. Vor seiner Zeit im Senioren-Kader gehörte er schon zur U-20 Auswahl seines Landes und sammelte dort 14 Scorer-Punkte. Diese Ausbeute konnte er natürlich in seinen Spielen bei den Weltmeisterschaften bis 2011 deutlich steigern und hat bis dahin gut 40 Punkte auf seinem Konto angesammelt.

Bei der „Euro Ice Hockey Challenge" wird er ab kommenden Donnerstag in seiner Heimat gegen die Teams aus Österreich, Frankreich und Italien antreten. An drei Tagen werden jeweils zwei Spiele stattfinden, für den sympathischen Stürmer der Bietigheimer geht es Donnerstags ab 19:15 Uhr gegen Italien aufs Eis.
Die EIHC ist ein jährliches wiederkehrendes Turnier, dass unter Teilnehmern der Division I ausgetragen wird. Viele Länder nutzen dieses Turnier als Test vor der jährlichen Weltmeisterschaft und geben Spieler damit die Gelegenheit, auf internationaler Eben Spielpraxis zu sammeln. Im Vergleich zu den Turnieren der „Euro Hockey Tour" und des Deutschland Cup's stellt dieses Turnier gewissermaßen die „zweite Klasse" der Länderspiele dar. Die Steelers wünschen ihrem Kapitän drei erfolgreiche Spiele in seiner Heimat und freuen sich schon jetzt auf seine Rückkehr ins Ellental!


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 Betreff des Beitrags: Re: Bietigheim Steelers 2012/2013
BeitragVerfasst: 14. November 2012 15:06 
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Steelers angeln sich nächsten NHL-Kracher
von Oliver Mayer am 09. November 2012 um 11:46

Die Bietigheim Steelers haben die freien Tage vor dem Deutschland Cup
genutzt, um den nächsten NHL-Kracher an Land zu ziehen. Die Schwaben
sicherten sich die Dienste von Joshua Bailey, der in den nächsten Wochen
das Trikot der New York Islanders gegen das der Bietigheim Steelers
austauschen wird.

Der in Bowmanville (Ontario) geborene Mittelstürmer begann seine Karriere in der Ontario Hockey League, wo er für die Owen Sound Attack und die Windsor Spitfires in vier Spielzeiten fast 200 Scorerpunkte sammelte. Neben der Teilnahme am CHL Prospects Game sorgten diese Leistungen für die Einladung zum NHL Entry Draft 2008 in Ottawa, bei dem der heute 23-jährige Stürmer von den New York Islanders in der ersten Runde an Nummer neun gedraftet wurde. Unter den Angreifern war der Linksschütze sogar an vierthöchster Position des Draftrankings, welches von NHL Superstar Steven Stamkos angeführt wurde.

Ohne den Umweg über die nordamerikanischen Minor Leagues gab Joshua Bailey bereits in der Saison 2008/2009 seinen Einstand in der besten Eishockey Liga der Welt und kam in 68 Saisonspielen auf 25 Scorerpunkte. Seine bislang stärkste NHL-Saison folgte ein Jahr später, wo er nicht nur 35 Scorerpunkte sammelte, sondern auch die interne Plus-Minus-Statistik der Islanders anführte und als umfunktionierte Aussenstürmer in der Topangriffsreihe des New Yorker Teams spielte. In seinem dritten Jahr gab der 1,85m große Stürmer sein AHL-Debüt bei den Bridgeport Sound Tigers (11 Spiele / 17 Punkte) und absolvierte im Derby gegen die New York Rangers sein 200. NHL Spiel.

Steelers-Coach Kevin Gaudet zeigte sich über den Transfercoup hoch erfreut: „Wenn mir jemand vor der Saison gesagt hätte, wir bekommen einen Erstrundendraftpick zu uns nach Bietigheim, hätte ich ihn ausgelacht. Diese Verpflichtung ist für die zweite Liga der Wahnsinn. Joshua Bailey ist im Sturm auf jeder Position einsetzbar, kennt Über- und Unterzahl aus der besten Eishockey Liga der Welt und wird sicher neue Akzente in unser Spiel bringen."

Der Kanadier wird am heutigen Freitag von Toronto nach Deutschland fliegen, wo ihn die Steelers am morgigen Samstag erwarten. Sollten alle Formalien abgeschlossen sein, wird Joshua Bailey am kommenden Dienstag sein Debüt im Steelers-Trikot mit der Nummer 10 geben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bietigheim Steelers 2012/2013
BeitragVerfasst: 15. November 2012 22:40 
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Josh Bailey gut in Bietigheim angekommen
von Ilja Manheim am 10. November 2012 um 17:24

Am frühen Morgen landete unser neuer NHL-Star Josh Bailey nach einem langen Nachtflug sicher in Frankfurt am Main. Hier wurde er schon erwartet und gleich nach Bietigheim gebracht. Der sympathische Stürmer der New York Islanders fand, trotz einiger Probleme durch die Zeitumstellung, vor der Kamera sofort die passenden Worte an die Fans der Steelers.

Bereits am Sonntag um 18:00 Uhr wird Josh Bailey gemeinsam mit seinen neuen Kollegen auf das Eis gehen und sein erstes Training unter Kevin Gaudet absolvieren. Natürlich haben auch die Fans der Steelers die Möglichkeit bei diesem öffentlichen Training anwesend zu sein und sich schon vorab ein Bild des 2008 erstrunden Draft-Pick zu machen.

Am Dienstagabend wird Josh Bailey wahrscheinlich schon sein Heimdebüt im Dress der Steelers geben können. Dort empfängt das Team von Coach Kevin Gaudet um 20:00 Uhr die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven.

Hier geht es zum Video mit Josh Bailey.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bietigheim Steelers 2012/2013
BeitragVerfasst: 15. November 2012 22:41 
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Viertelfinale gegen Landshut
von Ilja Manheim am 10. November 2012 um 20:30

Zu einer Neuauflage des letztjährigen Pokalfinals kommt es Anfang nächsten Monat im Bietigheimer Ellental.
Am Dienstag den 4. Dezember gastiert der Meister der vergangenen Saison beim amtierenden Pokalsieger. Für die Steelers heißt es dann "Mission Titelverteidigung".

Die Gäste aus Landshut hinkten anfangs der Saison den Erwartungen etwas hinterher, wurden sie doch von vielen Experten als absoluter Titelkandidat gehandelt, erreichten aber nach einigen Spieltagen den erwarteten ersten Tabellenplatz. Auch den Einzug in die nächste Pokal-Runde erreichte das Team aus Bayern nur durch einen Sieg nach Penaltyschiessen gegen das Team aus Bremerhaven. Aktuell befindet sich die Mannschaft von Jiri Ehrenberger vor den Steelers auf den dritten Tabellenplatz wieder und wird es den Mannen aus Bietigheim sicher nicht leicht machen. "Es freut mich sehr, endlich mal wieder ein Pokal-Heimspiel in Bietigheim spielen zu können. Das letzte war ja ein großer Erfolg." So Coach Kevin Gaudet, mit einen breitem Lächeln, kurz nach der Auslosung am heutigen Nachmittag.
Auch wenn es mit einem zusätzlichen Heimspiel an einem Dienstag nicht viel zu reisen gibt, wird es mit Spielen gegen Weiswasser am 2. Dezember und ein Freitagsspiel zuhause gegen Hannover am 7. Dezember sicher eine harte Woche für das Team um Kapitän Marcel Rodman.

Die Fans der Steelers können sich aber auf eine Woche mit viel Eishockey freuen!

Die anderen Begegnungen lauten:

Schwenninger Wild Wings - ESV Kaufbeuren
Füchse Duisburg - Heilbronner Falken
RT Bad Nauheim - Starbulls Rosenheim


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 Betreff des Beitrags: Re: Bietigheim Steelers 2012/2013
BeitragVerfasst: 15. November 2012 22:42 
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Dienstag Heimspiel gegen Bremerhaven
von Ilja Manheim am 11. November 2012 um 21:55

Nach der einwöchigen Pause anlässlich des "Deutschland Cups" starten die Steelers am morgigen Dienstag mit einem Heimspiel in die nächste Phase der Saison.

Ab 20:00 Uhr gastieren die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven im Bietigheimer Ellental. Waren die Nordlichter in der vergangenen Saison noch der sportliche Absteiger, so sorgt das Team von Trainer Mike Stewart aktuell durchaus für Furore. Zur Zeit belegt seine Mannschaft nach 15 Spielen den zweiten Tabellenplatz und ist mit 27 Punkten in unmittelbarer Reichweite der Schwaben.

Nach einer total verkorksten Saison trennten sich die Verantwortlichen in der Seestadt von Coach Gunnar Leidborg und holten sich einige frische und talentierte Spieler an die Küste. Prominentester Neuzugang ist sicherlich Brandon Cook, der mit 24 Punkten (14 Tore und 10 Assists) sogar die Topscorer-
Liste der Zweiten Bundesliga anführt.

Verstecken brauchen sich aber auch die Steelers nicht. Mit ihrem Neuzugang Josh Bailey und den Topscorern Marcel Rodman und Robin Just haben die Steelers sicherlich genügend Qualität in der Offensive um den Pinguinen im Ellental so richtig einzuheizen.

Zwar lässt das Comeback von David Rodman weiter auf sich warten, aber das Bietigheimer Urgestein Barry Noe könnte vielleicht schon wieder mit von der Partie sein.

Mit ihren Fans im Rücken wird es, wie auch in den letzten Spielen, einen richtigen Hexenkessel und viel Stimmung in der ehrwürdigen Bietigheimer Ellentalarena geben. Denn zu Hause musste man sich in dieser Saison nur den Jokern aus Kaufbeuren mit 2:4 geschlagen geben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bietigheim Steelers 2012/2013
BeitragVerfasst: 15. November 2012 22:42 
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Joshua Bailey „Freue mich auf Fans und gute Stimmung“
von Michael Beez am 13. November 2012 um 09:04

Mit großer Spannung erwarteten die Fans im Bietigheimer Ellental das erste Training von NHL-Star Joshua Bailey. Nach einem anstrengenden Flug und den ersten Trainingseinheiten mit seinem neuen Team sprachen wir mit dem 23-jährigen Stürmer der New York Islanders über Jetlag, die Mannschaft, Fans und Stimmung sowie seine Ziele bei den Steelers.


Michael Beez: Hey Josh, in Anbetracht der Zeitverschiebung und deines langen Nachtfluges von Toronto nach Frankfurt. Wie geht's Dir? Den Jetlag schon überwunden?

Josh Bailey: Mir geht's gut. Das mit dem Jetlag war eigentlich gar nicht so tragisch. Ich hab lange geschlafen und war tagsüber ein bisschen unterwegs. Man kann sagen, ich hab mich schon fast daran gewöhnt.


MB: Da du jetzt dein erstes Training mit deinen neuen Teamkollegen absolviert hast. Wie gefällt es Dir hier in Bietigheim?

Josh: Mir gefällt es hier sehr gut. Ich hab bisher eigentlich nur Gutes über Bietigheim und die Steelers gehört. Die Mannschaft hat mich hier super aufgenommen. Das Training war super. Ich freue mich auf die Zeit hier in Bietigheim.


MB: Hast du abgesehen von der Autobahn Frankfurt → Bietigheim schon die Gelegenheit gehabt Dir ein bisschen was anzuschauen?

Josh: Ein bisschen was hab ich schon gesehen. Barry hat mich mit zu einem Fußballspiel nach Stuttgart genommen. Ich war bisher noch nie bei einem professionellen Fußballspiel. Daher war das echt eine tolle Erfahrung so etwas mal zu sehen.


MB: Auf was freust Du dich während deiner Zeit in Deutschland am meisten?

Josh: Eigentlich freue ich mich wirklich aufs Eishockey spielen. Das letzte „richtige" Spiel war ja im April dieses Jahr. Daher möchte ich wieder in einen Rhythmus kommen und wieder richtig spielen. Natürlich möchte ich auch was über Land und Leute lernen und werde auch ein bisschen unterwegs sein und mir die Gegend hier anschauen.


MB: In ein paar Tagen hast du die Gelegenheit deinen Teamkollegen Rick DiPietro wiederzusehen, der ja im Moment beim SC Riessersee spielt. Freust Du dich darauf?

Josh: Na klar, ich hab ihn ja schon eine Weile nicht mehr gesehen. Wir hatten ein paar Mal Kontakt bevor ich hierher nach Bietigheim gekommen bin und so ist es ganz cool, dass Riessersee am Wochenende zu uns nach Bietigheim kommt und ich vielleicht sogar die Gelegenheit habe auch mal gegen ihn spielen zu dürfen.


MB: Wie hast du Dich vor deinem Wechsel zu den Steelers über das Team und die 2. Bundesliga informiert?

Josh: Ich war auf den Websites der Steelers, der Liga und auch auf diversen Fansites. Habe mir so viele Info´s geholt wie möglich. Und ich denke damit bin ich ganz gut informiert für den Anfang.


MB: Es spielen ja einige NHL-Profis in Europa. Darunter auch dein Teamkollege Rick DiPietro. Zuvor hat auch TJ Galiardi von den San Jose Sharks bei uns gespielt. Hattest du zu den beiden Kontakt? Was haben Sie Dir berichtet?

Josh: Klar. Ich hatte sowohl zu TJ als auch zu Rick Kontakt. Beide haben mir wirklich nur Gutes über Deutschland erzählt. Gerade TJ hat von Bietigheim geschwärmt. Die Fans sollen hier richtig toll sein und viel Stimmung machen.


MB: Bei den Islanders gehörst du ja zu den Teamleadern. Du spielst sowohl Über- als auch Unterzahl. Wie denkst Du, kannst Du den Steelers am besten helfen?

Josh: Ich hoffe natürlich, dass ich auch mit ein paar Toren zum Erfolg beitragen kann. Aber Eishockey ist ein Teamsport und so steht natürlich der Erfolg der Mannschaft im Vordergrund. Ich möchte einfach so gut wie möglich für die Mannschaft fighten und freue mich auf meine Aufgabe hier.


MB: Wie siehst du das mit der größeren Eisfläche in Deutschland? Kommt das deiner Art Eishockey zu spielen entgegen oder eher nicht?

Josh: Es ist auf jeden Fall etwas anderes. Als ich in der OHL gespielt habe, haben wir einmal im Jahr gegen ein Team gespielt, welches eine gleich große Eisfläche besitzt. Klar man hat mehr Platz und mehr Zeit mit dem Puck zu arbeiten, das ist schon cool. Ich mag eigentlich beides.


MB: Direkt nebenan entsteht unsere neue Arena. Sie ist nicht ganz so groß wie das Nassau Veterans Memorial Coliseum in dem Du normalerweise spielst. Hattest Du schon die Gelegenheit Dir die Halle näher anzuschauen, warst Du schon drinnen?

Josh: Bisher hab ich die neue Arena nur von außen gesehen. Aber das was ich bisher gesehen habe gefällt mir schon ganz gut. Nächste Woche habe ich die Gelegenheit mir die Halle auch mal von innen anzuschauen. Ich weiß, dass sich die Mannschaft aber auch die Fans schon auf die neue Arena freuen. Und wer weiß, vielleicht bin ich ja noch hier wenn die Halle im Dezember eröffnet wird.

Die Steelers bedanken sich bei Josh Bailey für das Interview und wünschen ihm Alles Gute und viel Glück in den kommenden Spielen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bietigheim Steelers 2012/2013
BeitragVerfasst: 15. November 2012 22:43 
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Niederlage gegen Bremerhaven
von Ilja Manheim am 13. November 2012 um 23:10

Nichts zu holen gab es am Abend im Spiel gegen die Pinguine aus Bremerhaven.

Die Partie gegen die Gäste von der Nordseeküste begann mit einer Ehrung für Bastian Steingroß der für 500 absolvierte Zweitligaspiele geehrt wurde. Etwas verhalten starteten danach beide Mannschaften in diese Dienstags-Partie. Die ersten Möglichkeiten erarbeitete sich das Team aus Bietigheim, Neuzugang Josh Baily bediente mit einem sauberen Querpass seinen Kapitän Marcel Rodman, der verfehlte aber nur um Zentimeter das Tor der Pinguine. Auch ein Angriff von Chris St. Jacques brachte kurze Zeit später noch keinen Erfolg. In der siebten Minute erklang aber dann die Torsirene. Doug Andress hatte Josh Baily frei stehen sehen und dessen Schuss aus gut zehn Meter fälschte P.J. Fenton kurz vor dem Tor unhaltbar ab (1:0). Es folgten einige ausgeglichene Minuten mit wenig Aktionen auf beiden Seiten. Der Ausgleich der Gäste fast vier Minuten vor der Pause kam etwas überraschend. Ein Schläger eines Verteidigers der Hausherren sorgte für das 1:1. Gutgeschrieben bekam Stanislav Fatyka den Treffer der Gäste. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause.

Ein rabenschwarzes Mitteldrittel erlebte das Team von Kevin Gaudet in den nächsten 20 Minuten. Eine Strafe gegen Markus Gleich zu Beginn des Drittels sorgte für den ersten Treffer. Jan Kopecky erzielte perSchlagschuss das 1:2. Es folgten weitere Treffer durch Andrew Mc Person 1:3, Björn Bombis von der blauen Linie zum 1:4, Stanislav Fatyka und dessen Teamkollege Sergej Stas erhöhten auf 1:5 und 1:6. Die Steelers versuchten alles, hatten den Angriffen der Männer aus Bremerhaven aber nichts entgegen zu setzen.

Auch im Schlussdrittel kam das Team in Grün nur schwer in die Partie. Schon nach kurzer Zeit, es waren erst 80 Sekunden gespielt, musste Andy Mechel hinter sich greifen (1:7). Der junge Back-Up hatte nach der zweiten Pause den Platz von Joey Vollmer eingenommen. Das Team um Marcel Rodman versuchte alles und kam gut acht Minuten in Überzahl durch den Kapitän zum 2:7. Andrew Mc Person sorgte aber drei Minuten vor dem Ende für das Endergebnis von 2:8.

Bereits am Freitag können die Steelers wieder auf Punktejagd gehen, wenn ab 20:00 Uhr der SC Riessersee im Ellental gastiert.


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BeitragVerfasst: 15. November 2012 22:43 
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Steelers wollen zurück auf die Erfolgsspur!
von Michael Beez am 14. November 2012 um 21:53

Den Schwaben steht ein Wochenende der Gegensätze bevor. Nach der Deutschland-Cup Pause und der bitteren Pille vom Dienstagabend gegen Bremerhaven, treffen die Bietigheimer am Freitagabend im heimischen Ellental auf den SC Riessersee (20:00 Uhr Spielbeginn). Am Sonntag machen sich die Schwaben dann auf zur Neckarquelle und kreuzen dort ab 18 Uhr die Schläger mit den Wild Wings Schwenningen.

Als Aufbaugegner zur rechten Zeit könnte sich der SC Riessersee entpuppen. Die Garmisch Partenkirchener liegen aktuell mit „nur" zehn Punkten auf dem letzten Tabellenplatz - Aber warum „nur"? Trotz bisher sieben Ausländern in der Mannschaft von Coach Axel Kammerer bekam der Traditionsclub kaum eine Kufe aufs Eis. Jüngst wurde mit Adam Henrich und NHL-Crack Erik Condra auf sage und schreibe neun Ausländer aufgestockt um insbesondere die wenig druckvolle Offensive zu verstärken. 26 Treffer aus 15 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Aber auch im Defensivbereich hat man schwer zu knabbern. Zuerst setzte man dem überaus talentierten Markus Keller NHL-Keeper Rick DiPietro vor die Nase und verdammte den jungen Augsburger damit zum Nichtstun. Prompt verletzte sich der amerikanische Keeper an der Leiste und Keller musste wieder zwischen die Stangen. Dieses Hin und Her verunsicherte die Junge Mannschaft nur noch zusätzlich und so war es nicht verwunderlich das ein Spiel nach dem anderen verloren ging. Zwar meldete sich mit Siegen gegen Kaufbeuren (2:1) und Heilbronn (4:3) ein zarter Hoffnungsschimmer. Dieser wurde jedoch mit einer bösen 0:7 Klatsche von den Starbulls Rosenheim direkt wieder zunichte gemacht. Auch gegen die Towerstars sah man kein Land und ging erneut als Verlierer vom Eis (2:4).
Es scheint also tatsächlich so, als ob die Steelers mit einem Sieg gegen den SC Riessersee wieder zurück in die Erfolgsspur finden könnten und Selbstvertrauen für das zweite Duell am Wochenende tanken können.


Denn dann steht den Bietigheimern ein gänzlich anderes Kaliber gegenüber. Mit den derzeit viertplatzierten Wild Wings kommt es zum Duell zwischen den beiden direkten Tabellennachbarn. Trotz der bisherigen Tabellenführung war man nicht ganz zufrieden am Neckarursprung. „Es ist noch Luft nach oben", sagte Coach Stefan Mair kürzlich. Die Defensive gehört mit nur 33 Gegentoren zwar zum besten der Liga. Die Achillesferse der Schwenninger liegt allerdings in der Offensive. Ein qualitativ so hochkarätig besetzter Sturm sollte eigentlich mehr als nur 40 Tore zu bieten haben. Fünftschlechtester Wert der Liga. Ein weiterer Minuspunkt sind die Strafminuten. 295 stehen davon schon zu Buche. Zumindest in diesem Fall führen die Schwarzwälder die Tabelle klar an. Neben den vielen unnötigen Strafzeiten könnte sich ein weiterer Tiefpunkt als Glücksfall für die Stählernen entpuppen. Beide Derbys gegen Heilbronn wurden sang- und klanglos mit 0:4 und 0:3 verloren. Viel zu nervös und ohne Selbstvertrauen wusste man sich häufig nur mit Disziplinlosigkeit zu helfen. Dies könnte sich gegen die bisher sehr diszipliniert auftretenden Schützlinge von Kevin Gaudet, die mit nur 179 Strafminuten das „fairste" Team der Liga sind, durchaus als Problem erweisen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bietigheim Steelers 2012/2013
BeitragVerfasst: 1. Januar 2013 20:09 
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Joker stechen nicht! - 5:2 Sieg gegen Kaufbeuren
In einer über weite Strecken sehr fair geführten Partie, stellten die Steelers erneut ihre Ambitionen als Spitzenreiter unter Beweis. 2350 Zuschauer sahen in der EgeTrans Arena ein schnelles und torreiches Spiel, in dem Robin Just mit drei Treffern zum Spieler des Abends gewählt wurde. Dem Anlass entsprechend gekleidet, das Team von Kevin Gaudet spielte in einem extra entworfenen Weihnachtstrikot, mussten die Steelers im zweiten Spiel in der neuen Arena nur auf Verteidiger Markus Gleich verzichten. Er hatte nach einem Check während des Spiels in Crimmitschau über Leistenprobleme geklagt.

Gleich zu Beginn der Partie bekamen die Steelers nach einem Schuss von Bastian Steingroß ihre erste Möglichkeit. Stefan Vajs im Tor des ESV konnte aber abwehren und auch der Nachschuss von Chris St. Jacques fand nicht seinen Weg ins Tor. Es entwickelte sich in den nächsten Minuten ein Spiel ohne große Möglichkeiten. Beide Teams bewegten sich meist in der neutralen Zone. Als auf Seiten der Gäste Markku Tähtinen in der siebten Minute eine Strafe absitzen musste, wurde es erstmals richtig gefährlich vor dem Tor der Allgäuer. Sowohl Topscorer PJ Fenton, als auch Marcus Sommerfeld hatten jeweils gut herausgespielte Chancen, wurden aber vom Torhüter der Gäste am Scoren gehindert. Ab sofort erhöhten die Schwaben den Druck und spielten fast nur noch in der Zone des ESVK. In der 13. Minute scheiterte Philipp Quinlan auf Vorlage von Mark Heatley nur denkbar knapp. Eine Minute später erarbeitete sich Mike Oakley die echte Chance für Kaufbeuren, sein Alleingang wurde aber von Joey Vollmer gekonnt vereitelt. Drei Minuten vor der ersten Pause erfolgte dann der Lohn für die geleistete Arbeit. Ein schneller Angriff über links konnte im Nachschuss durch Robin Just zum 1:0 verwertet werden. Der erste Schuss kam bei diesem Treffer von Chris St. Jacques. Bei diesem Ergebnis sollte es nach 20 gespielten Minuten bleiben.

Im nächsten Drittel waren kaum 30 Sekunden gespielt da hatte Marcus Sommerfeld den nächsten Treffer auf dem Schläger, im Gegenangriff mussten die Gastgeber aber den Ausgleich hinnehmen. Eine Unachtsamkeit in der Verteidigung sorgte für das 1:1 durch Maximilian Forster. Durch diesen Treffer gestaltete sich die Begegnung etwas offener und auch Kaufbeuren kam zu seinen Möglichkeiten. Ein Pfostenschuss durch Chris St. Jacques in der 26. Minute sorgte für ein Raunen in dem gut gefüllten Steelersblock. Als die Steelers zur Mitte der Partie in Überzahl spielen durften, Stefan Goller saß wegen Beinstellens draußen, mussten die Zuschauer aber nach einem schnellen Break das 1:2 für den Gast aus Kaufbeuren hinnehmen. Ein schneller Gegenzug wurde gekonnt durch Dominic Krabbat mit einem Treffer abgeschlossen. Trotz dieses unglücklichen Gegentreffers bestimmte das Team um Kapitän Marcel Rodman weiter die Partie und kam in der 35. Minute in Überzahl zum Ausgleich (2:2). Robin Just hatte mit einem harten Schuss von der blauen Linie dem Torhüter der Jokers keine Chance gelassen. Das Zuspiel zu diesem Treffer kam von PJ Fenton und David Rodman. Kaufbeuren schien vom Ausgleich deutlich beeindruckt und steckte die meiste Energie in die Defensive und schnelle Konter. So blieb es nach 40 Minuten bei diesem Gleichstand und die Entscheidung musste weiter vertagt werden.

Da die Joker kurz vor dem Ende des zweiten Drittels mit sechs Mann gespielt hatten starteten die Gäste den Schlussabschnitt in Unterzahl. Kapital schlagen konnte das Team von Kevin Gaudet aus diesem Überzahl aber erst mal nicht. Eine starke Aktion hinter dem Gästetor sorgte in der 46. Minute für das 3:2 für die Steelers. Mark Heatley hatte mit dem genauen Zuspiel solange gewartet, bis René Schoofs frei vor dem Tor von Stefan Vajs zum Abschluss bereit stand. Eine Minute später gab es erneut Jubel auf den Rängen. Aus kurzer Distanz hatte David Rodman auf Zuspiel seines Bruders auf 4:2 erhöht. Die letzten zehn Minuten der Begegnung gestalteten sich ganz nach dem Geschmack der Schwaben, man verwaltete gekonnt die Führung und kam immer wieder mit gefährlichen Angriffen vor das Tor der Gäste. Die 2.384 Zuschauer in der EgeTrans Arena durften genau vier Minuten vor dem Ende das 5:2 durch Robin Just feiern. Ein schneller Angriff über rechts und ein super Pass von Chris St. Jacques sorgten für das endgültige Aus für den ESV Kaufbeuren. Hatte es am Anfang noch recht ausgeglichen ausgesehen, wurde es in den letzten 20 Minuten doch eine klare Angelegenheit.

Bereits am 30. Dezember bestreiten die Steelers ihr nächstes Heimspiel, zu Gast sind dann die Towerstars aus Ravensburg.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bietigheim Steelers 2012/2013
BeitragVerfasst: 1. Januar 2013 20:10 
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Zu den Heimspielen gegen Ravensburg am 30. Dezember und gegen Schwenningen am 6.Januar gibt es, im Fanshop in der alten Halle, Trikots zum Vorzugspreis von nur 60 Euro. Dieser Preis gilt für alle im Shop vorhandene Jerseys an den oben genannten Spieltagen.

Um den Fans genug Gelegenheit zu bieten diese Trikots zu kaufen, öffnet der Fanshop schon eine Stunde vor Spielbeginn seine Türen und hat auch in den Drittelpausen, wie auch eine halbe Stunde nach dem Spiel noch geöffnet.

Bis zum Umzug in die EgeTrans Arena befindet sich der Fanshop der Steelers noch in der alten Eishalle gleich neben der Geschäftstelle.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bietigheim Steelers 2012/2013
BeitragVerfasst: 1. Januar 2013 20:11 
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Spitzenreiter durch Heimsieg gegen Ravensburg!
Vor gut gefüllten Rängen in der EgeTrans-Arena – leider erneut ohne Verteidiger Markus Gleich – trafen die Steelers auf die Towerstars aus der Puzzlestadt Ravensburg. Durch den hohen Zuschauerandrang begann das Spiel mit zehnminütiger Verspätung.

Auch mit von der Partie war das speziell entworfene Weihnachtstrikot der Steelers, in diesem Jersey schoss Kapitän Marcel Rodman bereits nach 56 Sekunden das 1:0 für seine Farben. Mit seinem Schlagschuss aus fünf Metern ließ er Christian Rohde im Tor der Towerstars keine Chance. Die Gäste aus Ravensburg brauchten einige Minuten, um sich zu erholen, bevor sie durch Angriffe von Christopher Oravec und Stephan Vogt auch zu guten Möglichkeiten kamen. Die Steelers hielten mit einer konzentrierten Abwehrleistung dem Druck der Angriffe der Towerstars stand und kamen selbst durch Chris St. Jacques und Mark Heatley zu guten Möglichkeiten. In der siebten Spielminute mussten die Schwaben allerdings den Ausgleich hinnehmen. Einen abgeprallten Schuss von Lukas Slavetinsky konnte Konstantin Schmidt aus kurzer Distanz über die Schoner von Joey Vollmer im Tor der Steelers unterbringen(1:1). Die Antwort der Hausherren folgte aber nur 39 Sekunden später. PJ Fenton stellte mit einer tollen Aktion den alten Abstand wieder her. Vorlagengeber zur erneuten Führung waren David Rodman und Bastian Steingroß (2:1). Sofort nach Wiederanpfiff hätte Mark Heatley mit seinem Alleingang sogar erhöhen können. Er verpasste nur um Haaresbreite das Tor der Oberschwaben. Die erste Unterzahlsituation im Spiel – Tomas Gulda musste für zwei Minuten wegen Beinstellens in der Kühlbox Platz nehmen – blieb dank einer starken und konzentrierten Defensivleistung ohne Folgen. Fast fünf Minuten vor der ersten Pause kam es zum erneuten Ausgleich. Nach einer kleinen Unachtsamkeit in der Abwehr war es erneut Marko Friedrich, der den Schlussmann der Steelers überwinden konnte (2:2). Wie schon die Towerstars zuvor konnten auch die Steelers ihr erstes Überzahlspiel nicht nutzen. Eine Strafe gegen Frederick Cabana blieb ohne Torerfolg. So ging es mit jeweils zwei geschossenen Toren in die erste Pause.

Die erste Chance im Mitteldrittel erarbeitete sich die Gastmannschaft, der Torschütze Konstantin Schmidt prüfte mit einem Heber den Tormann der Steelers. Ravensburg erhöhte den Druck und es dauerte gut vier Minuten, bis auch die Steelers erstmals gefährlich vor Christian Rohde auftauchten. Eine Unterzahl der Gäste sorgte zwar für einige Möglichkeiten- Lukas Slavetinsky durfte sich zwei Minuten erholen- die erneute Führung der Steelers entstand bei numerischem Gleichstand. Philipp Quinlan erzielte auf Zuspiel von Alexander Genze in der 28. Minute das 3:2 für sein Team. Als Alexander Genze sich in der 31. Minute nur noch durch eine Regelwidrigkeit behelfen konnte, bekamen die Towerstars sogar noch einen Penalty zugesprochen. Marko Friedrich konnte diese Möglichkeit aber nicht nutzen und verlor den Puck auf dem Weg zum Tor von Joey Vollmer. Die Towerstars drängten daraufhin weiterhin auf das Tor der Steelers, doch die Spieler von Coach Kevin Gaudet konnten mit einer starken Mannschaftsleistung den Angriffen der Oberschwaben standhalten und tauchten selbst einige male vor dem Tor der Towerstars auf. Eine bis dahin fair geführte Partie wurde gegen Ende des zweiten Spielabschnitts etwas härter und es gab mehrere Rangeleien und Unterbrechungen. Nach einer kleinen Keilerei durften David Rodman sowie sein Kontrahent Frederik Cabana jeweils für vier Minuten auf die Strafbank. Mit der verdienten aber knappen Führung ging es in die zweite Drittelpause.

Vor 3.876 Zuschauern starteten die Steelers sehr druckvoll in den letzten Abschnitt und kamen gleich durch PJ Fenton und René Schoofs gefährlich vor das Ravensburger Tor. Aber auch den Gästen gelang durch Marko Friedrich gleich zu Beginn fast der Ausgleich. Joey Vollmer und seiner Parade war es zu verdanken, dass die Steelers weiter führten. Das 4:2 gelang Bastian Steingroß gut drei Minuten nach Wiederanpfiff. In der 44. Minute hatten Marcus Sommerfeld und Chris St. Jacques gekonnt aufgelegt und der Verteidiger der Steelers schloss traumhaft ab. Als Schiedsrichter Eric Daniels den Ravensburger, den bis dahin stark spielenden Konstantin Schmidt, in die Penaltybox schickte, wurde es richtig heiß vor dem Tor von Christian Rohde. Ein starkes Powerplay sorgte für mehrere gute Möglichkeiten, ein Tor fiel aber nicht. Die letzten zehn Minuten der Begegnung gehörten eindeutig den Steelers. Ravensburg kam nur noch selten in die Bietigheimer Zone und wurde spätestens dort von einer starker Defensive erwartet. Auch wenn es der Gast aus Ravensburg es bis zum Ende versuchte und auch bis zur 60. Minute von seinen mitgereisten Fans unterstützt wurde, der Heimsieg war den Steelers nicht mehr zu nehmen. Auch das 4:3 nur 23 Sekunden vor dem Ende konnte die Freude nicht trüben. Ein ausgelassener Heimblock konnte so den bereits dritten Heimsieg in der EgeTrans Arena feiern. Durch diesen Sieg und den freien Spieltag für Schwenningen durften die Anhänger der Steelers mit ihrem Team erneut die Eroberung der Tabellenspitze feiern.



Bereits am Sonntag den 6.Januar geht es für die Steelers im nächsten Heimspiel weiter. Zu Gast sind dann ab 18:00 Uhr die Wildschwäne aus Schwenningen. Karten gibt es bei www.eventim.de sowie an den Kassen an der Arena.


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