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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2011/2012
BeitragVerfasst: 16. Januar 2012 11:14 
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20.000 Euro für den guten Zweck – Adler überreichen Scheck
16. Januar 2012
Vor dem Spiel der Adler gegen die Eisbären Berlin in der SAP ARENA konnte Adler-Geschäftsführer Matthias Binder stellvertretend für „Adler helfen Menschen e.V.“ einen Scheck in Höhe von 20.000 Euro an Martin Stachniss, dem ersten Vorsitzenden der Deutsche Leukämie Forschungshilfe – Aktion für krebskranke Kinder Mannheim e.V., überreichen.


Auch 2011 wurden beim "Spiel der leuchtenden Herzen" am 23.12. gegen die Hamburg Freezers von ehrenamtlichen Helfern wieder blinkende Herzen an alle Besucher verkauft. Insgesamt sind am 23.12. so rund 20.000 Euro zusammen gekommen, die nun vor dem Spiel gegen Berlin einem guten Zweck zugeführt werden konnte.

Die Adler bedanken sich bei allen Helfern und Unterstützern, die zum Erfolg des Spiels der leuchtenden Herzen beigetragen haben und freuen sich schon heute auf die Neuauflage im Dezember 2012.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2011/2012
BeitragVerfasst: 17. Januar 2012 12:29 
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Rundum gelungenes Debut für Richard Gelke – Seidenberg im Glück
16. Januar 2012
Nach drei Niederlagen in Folge kamen die Eisbären den Adlern am Sonntag gerade recht, um die gedrückte Stimmung der vergangenen Woche etwas zu lockern. Eine phantastische Kulisse mit 13.600 Fans in der ausverkauften SAP Arena sorgte für die entsprechende Stimmung, um aus dem Spitzenspiel auf dem Papier auch eins auf dem Eis zu machen. Für einen Adler-Crack war der gestrige Abend denn auch ein ganz besonderer. Richard Gelke, in der vergangenen Woche lizenziert, erlebte seine DEL-Heimspielpremiere, nachdem er in der Vorbereitung bereits die Spiele der European Trophy mit den Adlern absolviert hatte. „Das war echt cool am Sonntag“, berichtet der Youngster von seinem ersten „richtigen“ DEL-Match mit den Adlern. „Ich habe so viele neue Eindrücke sammeln können, denn vor so einem Publikum habe ich noch nie gespielt, das war wirklich beeindruckend“.


Und dass der 19-jährige Stürmer dann auch gleich noch einen Sieg über die Eisbären mitgestalten durfte, machte sein Debut-Wochenende doch noch zu einem richtig guten Erlebnis. Denn am Freitag in Augsburg erlebte Gelke bereits seine Feuertaufe und machte auch hier seine Sache hervorragend, doch die Niederlage trübte das Bild ein wenig. „Über Augsburg hatte ich schon viel gehört und es hat sich alles bewahrheitet. Es ist eine besondere Atmosphäre dort und für die Gastmannschaft extrem schwer zu spielen. Aber wir haben ordentlich gespielt und hätten sicher mehr als nur einen Punkt verdient gehabt“, erzählt Gelke von seinen ersten Erlebnissen in Schwaben. Er spielte schnörkellos und erledigte die ihm aufgetragenen Aufgaben einwandfrei. Auch Coach Harold Kreis war nach dem Spiel mit dem Einsatz seiner „vierten“ Reihe sehr zufrieden. „Richard hat ja in der Vorbereitung schon bei uns gespielt und trainiert auch regelmäßig mit uns. Deshalb gibt es keine Probleme mit der Umstellung. Er hat dies auch im Spiel gezeigt und sich ohne Probleme integriert“. Zusammen mit Marc El-Sayed und Matthias Plachta bildete Gelke die vierte Formation, deren erste Priorität es war, gegnerische Tore zu verhindern.

Für die Zukunft will Gelke jetzt aber weiter an sich arbeiten, will sein Spiel noch ruhiger und abgeklärter gestalten, nachdem er körperlich in den letzten Wochen zulegen konnte. „Das Tempo in der DEL ist im Vergleich zur Zweiten Bundeslige und zur DNL sowieso um einiges höher. Deshalb musst du als Spieler noch schneller Entscheidungen treffen. Daran werde ich in nächster Zeit konsequent arbeiten“, setzt sich Gelke auch nach dem ersten erfolgreichen Wochenende gleich weitere konkrete Ziele.

Während das Wochenende für den jungen Richard Gelke rundum gelungen war, hatte sein Sturmkollege Yannic Seidenberg nicht ganz so viel Glück. 28 Sekunden vor Ende des Spiels gegen die Eisbären erwischte ein brutaler Check des Berliners Sven Felski Seidenberg am Kopf, worauf der 28-jährige blutend in die Kabine musste. Seidenberg erlitt bei diesem Check eine starke Nackenstauchung und eine Nasenbein- und Stirnprellung. Ob der Stürmer am kommenden Wochenende spielen kann, ist fraglich, aber die Adler hoffen auf jeden Fall auf seinen Einsatz.

Denn am Freitag steht in Ingolstadt gleich das nächste Spitzenspiel für die Adler an. Mit nur vier Punkten Rückstand lauern die Panther auf dem dritten Platz hinter den Adlern. Das Spiel am Freitag wird übrigens ab 19.05 Uhr live bei Sky übertragen. Das nächste Heimspiel bestreiten die Adler am 27. Januar gegen die Straubing Tigers. Auch dieses Match ist ein Spitzenspiel, denn die Tigers spielen eine herausragende Saison und belegen den sechsten Platz der DEL-Tabelle mit nur zehn Punkten Rückstand auf die Adler.

Für das Spiel gegen die Staubing Tigers sind übrigens noch Tickets in allen Kategorien erhältlich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2011/2012
BeitragVerfasst: 19. Januar 2012 15:13 
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Yannic Seidenberg: „Das war eine völlig unnötige Aktion“
18. Januar 2012
Der 5:2-Sieg im Spitzenspiel gegen die Eisbären Berlin vom vergangenen Sonntag hat bei den Adlern Spuren hinterlassen. Besonders im Gesicht von Stürmer Yannic Seidenberg, der 28 Sekunden vor Ende vom Berliner Routinier Sven Felski mit einem üblen Check niedergestreckt wurde. Auf dem Weg zum Empty-Net-Goal hatte ihn der Eisbär mit einem Ellbogencheck am Kopf getroffen und dafür eine Matchstrafe kassiert. Seidenberg erlitt dabei eine starke Nackenprellung, eine Stirnprellung, sowie mehrere Blutergüsse im Gesicht.
Wir haben uns heute nach dem Training mit dem 27-Jährigen getroffen und ihn unter anderem gefragt, wie er das Foul empfunden hat, wie es ihm geht und wie er die Reaktion seines Kollegen Shawn Belle beurteilt.


Yannic, natürlich die erste Frage an Dich: Wie geht es Dir?

Es geht besser, aber ich habe natürlich noch Schmerzen im Nacken und der Schulter. Beim Check beziehungsweise dem Aufprall auf das Eis wurden die Muskeln sowohl überdehnt als auch gestaucht. Kopfschmerzen habe ich momentan zwar keine, aber dennoch bin ich noch nicht ganz wieder da. Ich hoffe, dass es keine Anzeichen für eine Gehirnerschütterung sind. Ich werde wohl in den nächsten Tagen etwas langsamer machen müssen.

Werden wir Dich denn beim nächsten Spiel in Ingolstadt auf dem Eis sehen?

Aus meiner Sicht spricht nichts dagegen. Wenn sich mein Zustand nicht verschlechtern sollte, wird das schon klappen. Aber natürlich muss ich noch die Meinung der Ärzte abwarten.

Wie hast Du denn den Check von Sven Felski kurz vor Schluss des Spiels erlebt?

Ich habe den Pass bekommen und ihn die ganze Zeit vor mir gesehen. Mein Ziel war es natürlich die Scheibe vorbei zu legen und ins leere Tor zu treffen. Und dann hat er urplötzlich den Ellbogen ausgefahren. Danach ging’s dann auf dem Eis zur Sache.

Du sprichst wahrscheinlich besonders die Reaktion Shawn Belles an, der sich Sven Felski gleich danach geschnappt hat?

Ja, das war schon eine Reaktion, wie man sie eher aus Nordamerika kennt. Nach einem solchen Check sieht man das dort oft, dass sich ein anderer Mitspieler den Übeltäter schnappt. Ich war ja glücklicherweise nicht bewusstlos und auch relativ schnell wieder auf den Beinen. Doch bis ich überhaupt reagieren konnte, war die Sache durch Shawn schon geregelt gewesen. Das war schon eine starke Aktion von ihm.

Und diese Reaktion zeigt auch eine Charaktereigenschaft, die das Team diese Saison ausmacht.

Das stimmt. Wir stehen für einander ein und sind ein echtes Team. Das hat diese Situation sicherlich auch gezeigt.

Hat sich Sven Felski denn mal bei Dir gemeldet?

Nicht direkt, aber er hat über Christoph Ullmann und Teal Fowler ausrichten lassen, dass es ihm leid tut.

Was erwartest Du für ein Strafmaß?

Ich hoffe, dass die DEL dieses Foul den Umständen entsprechend betrachten wird. Man muss ja auch den Zeitpunkt des Fouls berücksichtigen. Es steht 5:2, es sind noch wenige Sekunden zu spielen und das Spiel ist entscheiden. Das macht die Aktion absolut unnötig. Ich bin niemand, der auf dem Eis liegen bleibt, um eine noch höhere Strafe zu erwirken. Das ist nicht der Charakter unseres Teams. Ich hoffe, dass diese Tatsache nicht als „so schlimm war es doch gar nicht“ ausgelegt wird. Die DEL sollte hier ein Zeichen setzen, dass solch üble Fouls einfach nicht akzeptabel sind.

Wie hast Du das Spiel gegen Berlin insgesamt gesehen?

Wir sind im ersten Drittel sehr stark aus der Kabine gekommen und haben gleich zwei wichtige Treffer erzielt. Danach haben wir defensiv nicht sehr viel zugelassen und vorne nachgelegt. Außerdem hat uns Freddy mit einigen tollen Saves viel Sicherheit gegeben und uns im Spiel gehalten. Zudem war die Unterstützung von Rängen wieder einmal überragend.

Kam das Spitzenspiel gegen Berlin vielleicht genau zum richtigen Zeitpunkt?

Auf jeden Fall. Nach den Niederlagen gegen Teams aus dem unteren Tabellenbereich war Berlin ein guter Gegner für uns. Diese Spitzenteams lassen sich einfach leichter spielen, weil die Matches offener sind. Das hat sich eben auch am letzten Sonntag gezeigt.

Das ist auch ein gutes Zeichen hinsichtlich der kommenden Playoffs, oder?

Natürlich sind die Playoffs dann doch noch mal etwas anderes, denn da beginnt alles bei Null. Aber wir haben in den bisherigen Topspielen sicherlich gut ausgesehen und viele davon gewonnen. Wir haben gezeigt, dass wir jeden schlagen können und uns nicht verstecken müssen.

Auffällig ist auch Eure Ausgeglichenheit, besonders in der Offensive. Wenn es bei dem einen nicht so gut läuft, springt ein anderer in die Bresche und macht die Tore.

Ja, das ist eine große Stärke von uns in dieser Saison. Im letzten Jahr hatten wir mit dem Tore erzielen noch große Probleme. Aber in dieser Saison sind wir schwerer auszurechnen, da jeder von uns die Qualität hat, ein Spiel mit seinen Toren zu entscheiden. Das ist schon ein großes Plus.

Am kommenden Freitag wartet bereits das nächste Topspiel. Es geht zum Tabellendritten nach Ingolstadt.

Das wird ein schweres Spiel. Ingolstadt spielt sehr offensiv und die Stürmer tauschen öfter auch in der gegnerischen Zone die Positionen. Wir müssen deshalb kompakt stehen und die Scheiben schnell aus unserem Drittel herausbekommen. Außerdem müssen wir schnell zu unserem Spiel finden. Leicht wird die Aufgabe bei den Panthern jedenfalls nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2011/2012
BeitragVerfasst: 19. Januar 2012 15:23 
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Der nächste Gegner der Adler: der ERC Ingolstadt
19. Januar 2012
Die Offensive des ERC Ingolstadt funktioniert! Mit 119 Toren stellt der Tabellendritte die drittbeste Offensive der Liga, Topscorer Derek Hahn ist aktuell bester Scorer der DEL. Die Hintermannschaft des ERCI zeigt in den letzten Spielen jedoch zu wenig Konstanz. Beispielhaft dafür: das Wechselspiel auf der Torhüterposition.

Die etatmäßige Nummer 1, Ian Gordon, zeigte in der ersten Saisonhälfte zu viele schwankende Leistungen, rutschte mit seiner Fangquote zwischenzeitlich unter 89% und wurde so immer weniger zum soliden Rückhalt der Mannschaft.

So bekam Backup Markus Janka immer öfter seine Chance und nutzte diese auch, immerhin 14 Einsätze machte der 31-jährige Oberbayer in der laufenden Saison bereits und kommt in diesen Spielen auf 90,6% Fangquote – einen immerhin durchschnittlichen Wert, den allerdings auch Ian Gordon in der Zwischenzeit wieder erreicht hat.

Ein Blick auf die letzten Spiele zeigt: in vier der letzten fünf Einsätze Gordons gingen die Panther am Ende als Verlierer vom Eis. Darunter ist allerdings auch die Partie gegen Nürnberg vor fast zwei Wochen, als Gordon zu Beginn des zweiten Drittels beim Stand von 0:3 für Janka eingewechselt wurde und sein Team das Match am Ende noch mit 4:3 gewann. Auch fünf Tage später kam Gordon für Janka ins Tor – da führten die Straubing Tigers gegen Ingolstadt zur Mitte des Spiels aber auch mit 5:0. Beim darauffolgenden 4:2-Heimsieg gegen Hannover durfte Janka aber wieder zwischen die Pfosten und hielt 19 von 21 Schüssen.

Ob Chernomaz dem 36 Jahre alten gebürtigen Kanadier Gordon, den er in Schwenningen, Frankfurt und nun Ingolstadt nun schon in zehn seiner dreizehn Trainerjahre in der DEL in seinem Team hatte, also auch im vierten Saisonduell mit den Adlern das Vertrauen schenkt, wird man sehen.

Die letzten Ergebnisse des ERC Ingolstadt:
0:2 in Iserlohn, 4:3 n.P. gegen Nürnberg, 2:6 in Straubing, 4:2 gegen Hannover

Die Ergebnisse der Adler gegen Ingolstadt in der laufenden Saison:
5:3 (A), 2:3 (H), 5:2 (H)

Die Ergebnisse der Adler gegen Ingolstadt in der vergangenen Saison:
6:2 (A), 1:3 (H), 0:3 (A), 4:5 n.V. (A)

Topscorer des ERCI in den letzten zehn Spielen:
Derek Hahn 5 Tore + 8 Assists
Thomas Greilinger 6 + 6
Rick Girard 4 + 3
Michel Periard 2 + 5

Topscorer der Adler in den letzten zehn Spielen:
Ken Magowan 8 Tore + 5 Assists
Chris Lee 2 + 11
Yanick Lehoux 5 + 4
Adam Mitchell 1 + 8

Die Torhüter der beiden Teams in den letzten zehn Spielen:
Fred Brathwaite: 10 Spiele, 613:55 Minuten, 2,83 Gegentore pro Spiel, Fangquote 92,4%

Markus Janka: 5 Spiele, 236:19 Minuten, 2,29 Gegentore pro Spiel, Fangquote 90,6%
Ian Gordon: 7 Spiele, 368:24 Minuten, 2,61 Gegentore pro Spiel, Fangquote 90,8%


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2011/2012
BeitragVerfasst: 19. Januar 2012 15:38 
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Heimspiel gegen Düsseldorf am 17.02.2012 live auf Sky
19. Januar 2012
Der Spielbeginn des Heimspiels der Adler gegen die DEG Metro Stars am 17.02.2012 wurde von 19:30 Uhr auf 19:05 Uhr vorgezogen. Grund für die Verschiebung ist die Live-Übertragung des Spiels durch den Pay-TV-Sender Sky.


Ebenfalls live bei Sky wird das Auswärtsspiel in Berlin am 26.02.2012 übertragen. Der Beginn der Partie wurde deshalb von 14.30 Uhr auf 19.05 Uhr verlegt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2011/2012
BeitragVerfasst: 24. Januar 2012 23:34 
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2:4 – Adler verlieren in Ingolstadt
Mit 2:4 (0:0,2:2,0:2) verloren die Adler das Spitzenspiel bei den Panthern in Ingolstadt. Zwar konnten die Adler im Mittelabschnitt durch Sifers in Führung gehen, doch die Panther spielten ein starkes Match und konnten am Ende die drei Punkte auf ihrem Konto verbuchen. Das zweite Adler-Tor hatte Frank Mauer erzielt. Kurzfristig mussten die Adler in Ingolstadt auch auf Ken Magowan verzichten, der sich eine Muskelzerrung zugezogen hatte.

Ein rassiges Spiel bekamen die Fans in der Ingolstädter Eishalle im ersten Drittel geboten. Sehr kampfbetont und defensiv stabil agierten beide Teams in den ersten 20 Minuten. Den Rest vor den beiden Toren erledigten die beiden Goalies Fred Brathwaite und Ian Gordon.
Im Mittelabschnitt dann allerdings fielen auch die Tore. Jaime Sifers brachte die Adler mit einem platzierten Schuss in den Winkel nach gut zwei Minuten in Führung. Doch die Panther weiter sehr verbissen, konnten nur eine Minute später schon ausgleichen. Chris Sparre traf zum 1:1. Dieses Tor sorgte bei den Adlern kurzfristig für einen kollektiven Blackout, den Prestin Ryan nutzte, um nur 17 Sekunden nach dem Ausgleich die Führung zu erzielen. Glücklicherweise fanden sich die Adler schnell wieder und gewannen ihre Sicherheit in der Defensive umgehend zurück. Nachdem Seidenberg den Ausgleich noch verpasste, war es Frank Mauer, der in der 34. Minute einen Break zum 2:2 abschloss.
Mit viel Energie kamen die Hausherren aus der Kabine, wollten früh im letzten Drittel die Weichen auf Sieg stellen. Doch die Adler standen in der Defensive weiter stabil und konnten die gegnerischen Stürmer vom eigenen Tor fernhalten. In der 50. Minute fiel der Führungstreffer der Panther aber doch noch. Derek Hahns Schuss rutschte vor Brathwaites Tor, wo Petterson lauerte und den Puck über die Linie drückte. Als Harold Kreis kurz vor Ende alles auf eine Karte setzte und Brathwaite aus dem Tor nahm, traf Thomas Greilinger per Empty Net Tor zum 4:2.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2011/2012
BeitragVerfasst: 24. Januar 2012 23:46 
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2:4 – Adler verlieren in Ingolstadt
Mit 2:4 (0:0,2:2,0:2) verloren die Adler das Spitzenspiel bei den Panthern in Ingolstadt. Zwar konnten die Adler im Mittelabschnitt durch Sifers in Führung gehen, doch die Panther spielten ein starkes Match und konnten am Ende die drei Punkte auf ihrem Konto verbuchen. Das zweite Adler-Tor hatte Frank Mauer erzielt. Kurzfristig mussten die Adler in Ingolstadt auch auf Ken Magowan verzichten, der sich eine Muskelzerrung zugezogen hatte.

Ein rassiges Spiel bekamen die Fans in der Ingolstädter Eishalle im ersten Drittel geboten. Sehr kampfbetont und defensiv stabil agierten beide Teams in den ersten 20 Minuten. Den Rest vor den beiden Toren erledigten die beiden Goalies Fred Brathwaite und Ian Gordon.
Im Mittelabschnitt dann allerdings fielen auch die Tore. Jaime Sifers brachte die Adler mit einem platzierten Schuss in den Winkel nach gut zwei Minuten in Führung. Doch die Panther weiter sehr verbissen, konnten nur eine Minute später schon ausgleichen. Chris Sparre traf zum 1:1. Dieses Tor sorgte bei den Adlern kurzfristig für einen kollektiven Blackout, den Prestin Ryan nutzte, um nur 17 Sekunden nach dem Ausgleich die Führung zu erzielen. Glücklicherweise fanden sich die Adler schnell wieder und gewannen ihre Sicherheit in der Defensive umgehend zurück. Nachdem Seidenberg den Ausgleich noch verpasste, war es Frank Mauer, der in der 34. Minute einen Break zum 2:2 abschloss.
Mit viel Energie kamen die Hausherren aus der Kabine, wollten früh im letzten Drittel die Weichen auf Sieg stellen. Doch die Adler standen in der Defensive weiter stabil und konnten die gegnerischen Stürmer vom eigenen Tor fernhalten. In der 50. Minute fiel der Führungstreffer der Panther aber doch noch. Derek Hahns Schuss rutschte vor Brathwaites Tor, wo Petterson lauerte und den Puck über die Linie drückte. Als Harold Kreis kurz vor Ende alles auf eine Karte setzte und Brathwaite aus dem Tor nahm, traf Thomas Greilinger per Empty Net Tor zum 4:2.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2011/2012
BeitragVerfasst: 24. Januar 2012 23:51 
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Adlerfans zahlen DEL-Strafe – Harold Kreis erhält keine Strafe
19. Januar 2012
Nach dem Heimspiel der Adler gegen den ERC Ingolstadt am 30.12. 2011 erhielten die Adler von der DEL eine Strafe aufgebrummt, da während des letzten Drittels der Partie einige Gegenstände aufs Eis geworfen wurden und die Eisfläche im Anschluss nochmals aufbereitet werden musste.


Die Adler wurden von der DEL zu einer Geldstrafe in Höhe von 3.000 Euro verurteilt. 2.000 Euro allerdings wurden auf Bewährung ausgesetzt. Mike Schmidt wurde zudem zu einer Strafe von 500 Euro verurteilt, da er in seiner Wortwahl gegenüber dem Schiedsrichter etwas übers Ziel hinausgeschossen ist.

Die Adlerfans haben sich nach der Verkündung des Strafmaßes spontan dazu entschlossen, für die Strafe gerade zu stehen. Das Adler Fanprojekt initiierte daraufhin während der beiden Heimspiele gegen Krefeld und Berlin eine Sammelaktion, bei der tatsächlich 3.000 Euro zusammengekommen sind. Eine im deutschen Eishockey wohl einmalige Aktion der Fans, die den engen Zusammenhalt zwischen den Adlern und ihren Fans verdeutlicht.

Da im Moment „nur“ 1.000 Euro Strafe gegen den Club und 500 Euro gegen Mike Schmidt fällig werden, wird diese Summe vom Adlerfanprojekt über die Adler an die DEL komplett weitergeleitet. Die restlichen 1.500 Euro landen auf einem Treuhandkonto und werden eingefroren bis zum Ende der Saison. Sollte die Bewährungsauflage bis dahin erfüllt werden, wird darüber nachgedacht, wie das Geld sinnvoll verwendet werden kann. Die Adler werden den gleichen Betrag in Höhe von 1.500 Euro, der von den Fans für die Strafe aufgebracht wird, umgehend an Adler helfen Menschen e.V. spenden.

Um die Bewährungsauflage zu erfüllen, ist es notwendig, dass in Zukunft keine Gegenstände mehr auf das Eis der SAP ARENA fliegen. Der 30.12. war eine Extremsituation, die in der Ursache als auch in der Wirkung einmalig bleiben sollte. Deshalb an dieser Stelle der Appell an alle Fans, zukünftig keine Gegenstände mehr aufs Eis zu werfen. Wir schaden uns damit nur selbst, weshalb sowohl die Adler als auch das Fanprojekt dazu aufrufen, den Unmut in Zukunft verbal zu äußern. Die sensationelle Stimmung nach der Unterbrechung sollte für uns alle der Maßstab für die Zukunft sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2011/2012
BeitragVerfasst: 25. Januar 2012 00:09 
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Auswärtsfahrten des Adler Fanprojekts
21. Januar 2012
Das Adler Fanprojekt bietet Euch in der Vorrunde zu folgenden Auswärtsspielen der Adler noch Touren mit dem Fanbus an. Anmelden könnt Ihr Euch jeden Donnerstag von 18.00 bis 20.00 Uhr im Fanbüro (Helmertstraße 4-6) oder bei jedem Heimspiel vor und nach dem Spiel hinter Block 216 am Fanstand.

FREITAG, 03.02.2012: ISERLOHN (19:30 Uhr)
Abfahrt: 14:00 Uhr, Busparkplatz der SAP Arena (P4)
Busfahrt ohne Ticket: 23,00 Euro
Busfahrt mit Ticket: Erwachsen: 37,50 Euro / Ermäßigt: 36,50 Euro / Schüler: 32,00 Euro / Kind: 30,00 Euro
Mindestmitfahrerzahl von 30 Personen bis: 27.01.2012

SONNTAG, 19.02.2012: WOLFSBURG (14:30 Uhr)
Abfahrt: 07:00 Uhr, Busparkplatz der SAP Arena (P4)
Busfahrt ohne Ticket: ab 30 Mitfahrern: 39,00 Euro / ab 35 Mitfahrern: 33,00 Euro / ab 40 Mitfahrern: 29,00 Euro
Eintrittskarte: Erwachsen: 13,00 Euro / Ermäßigt: 10,00 Euro / Jugend: 5,00 Euro / Kind: 3,00 Euro
Anzahlung bei Anmeldung: 39,00 Euro
Mindestmitfahrerzahl von 30 Personen bis: 12.02.2012


SONNTAG, 04.03.2012: KREFELD (16:30 Uhr)
Abfahrt: 11:00 Uhr, Busparkplatz der SAP Arena (P4)
Busfahrt ohne Ticket: 20,00 Euro
Busfahrt mit Ticket: 30,00 Euro
Mindestmitfahrerzahl von 30 Personen bis: 26.02.2012

SONNTAG, 11.03.2012: STRAUBING (14:30 Uhr)
zur Zeit in Planung

Weitere Informationen zu den Auswärtsfahrten, Stand der Anmeldungen etc. findet ihr unter www.adler-fanprojekt.de in der Rubrik „Auswärtsfahrt“ unter „Aktuelle Fahrten“.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2011/2012
BeitragVerfasst: 25. Januar 2012 00:14 
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Der nächste Gegner der Haie: die Kölner Haie
23. Januar 2012
Die Kölner Haie stehen bei der Partie gegen die Adler am Dienstag vor zwei Herausforderungen.

Zum einen will das Team von Trainer Uwe Krupp im dritten Saisonduell mit den Adlern endlich das erste Tor erzielten. Die ersten beiden Partien entschieden die Adler mit 3:0 (in Köln) und 4:0 (in Mannheim) für sich.

Zweitens: die durchwachsende Heimbilanz muss dringend verbessert werden. Von den letzten sechs Heimspielen konnten die Haie nur zwei Partien gewinnen. Die im Schnitt 9775 Zuschauer in der Kölner Lanxess Arena – immer noch der drittbeste Zuschauerschnitt der DEL nach Berlin und Mannheim – wollen endlich wieder erfolgreicheres Eishockey in der größten DEL-Arena sehen.

Die Gesamtbilanz des derzeitigen Tabellenachten passt, die Haie liegen aktuell mitten in dem Pre-Play-Off-Platz-Getümmel, in dem den Siebten (München) vom Elften (Augsburg) nur zwei Punkte trennen. Doch 31 ihrer bisher 55 Punkte haben die Haie in ihren Auswärtsspielen gesammelt, nur 24 Zähler wurden auf eigenem Eis eingefahren. Mit einer besseren Heimbilanz wäre auch die Play-Off-Qualifikation kein Thema.

Seit letzter Woche neu im Team ist ein Altbekanner. Mit dem schwedischen Verteidiger Johan Akerman kehrt der offensivstärkste Verteidiger der vergangenen Saison in die Domstadt zurück und ersetzt den Österreicher André Lakos. Akerman stand am vergangenen Dienstag beim 3:2-Heimsieg gegen die Scorpions erstmals auf dem Eis und sammelte in seinen ersten beiden Einsätzen für die Haie auch gleich die ersten beiden Assists.

Helfen sollen am Dienstag dabei auch die Kölner FC-Fans. Mitglieder des 1. FC Köln sowie Zuschauer, die eine Eintrittskarte aus einem der Bundesligavorrundenspiele vorlegen können, erhalten am Dienstag zum Duell gegen die Adler 20% Rabatt auf den Eintrittspreis. So wollten die Verantwortlichen der Haie versuchen, mit einer passenden Kulisse der Mannschaft noch ein wenig mehr Antrieb zu verpassen.

Die letzten Ergebnisse der Haie:
4:0 gegen München, 3:6 gegen Wolfsburg, 3:2 in Hannover, 2:5 in Straubing

Die Ergebnisse der Adler gegen die Haie in der laufenden Saison:
3:0 (A), 4:0 (H)

Die Ergebnisse der Adler gegen die Haie in der Saison 2010/11:
3:2 (H), 4:2 (A), 5:4 n.P. (H), 4:6 (A)

Die besten Scorer der Haie in den letzten zehn Spielen:
Jason Jaspers 5 Tore + 5 Assists
Philip Gogulla 2 + 7
John Tripp 5 + 3
Felix Schütz 4 + 4

Die besten Scorer der Adler in den letzten zehn Spielen:
Chris Lee 2 Tore + 10 Assists
Ken Magowan 7 + 4
Adam Mitchell 1 + 8


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2011/2012
BeitragVerfasst: 25. Januar 2012 00:14 
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müssen in Köln ran - Einsatz von Ken Magowan weiter fraglich
23. Januar 2012
Nach einem spielfreien Sonntag geht’s für die Adler am Dienstag in Köln weiter. Dabei will die Mannschaft von Trainer Harold Kreis nach der Niederlage am Freitag gegen Ingolstadt natürlich schnell wieder auf die Siegerstraße zurückkehren. Das Spiel bei den Haien beginnt um 19.30 Uhr, das Webradio von Radio Regenbogen ist wie gewohnt live dabei.

Drei Tage nach der Niederlage im Spitzenspiel beim ERC Ingolstadt heißt es für die Adler nach vorne zu schauen. „Wir haben gegen den ERC nicht geradlinig und schnell gespielt, dazu kamen viele Scheibenverluste und ein schwaches Zweikampfverhalten“, kommentierte heute Co-Trainer Mike Schmidt die Leistung seines Teams vom Freitagabend, „Ingolstadt war einfach schneller an der Scheibe und hat gut gekontert. Das war nicht unser Spiel.“

Inzwischen ist das Spiel analysiert und abgehakt. In einem Videostudium mit dem Team wurden die wichtigsten Szenen des Spiels nochmals besprochen. „Wir müssen in Köln vom ersten Bully weg Adler-Eishockey spielen“, schaut Mike Schmidt bereits auf das Spiel bei den Haien. Und auch das Team wirkte im heutigen Training hochkonzentriert und fokussiert auf die kommende Aufgabe beim Tabellenachten in Köln.

Mut machen sollte den Adlern dabei die Statistik, denn beide Duelle gegen die Haie wurden in dieser Saison zu Null gewonnen. Beim 3:0 in der Domstadt und dem 4:0 in der SAP Arena machten die Blau-Weiß-Roten zudem zwei richtig gute Spiele. „Köln spielt sehr körperbetont und sie fahren jeden Check zu Ende. Außerdem laufen sie sehr viel. Ich hoffe, dass wir an die zwei Siege gegen die Haie in dieser Spielzeit anknüpfen können“, beurteilt Stürmer Frank Mauer die kommende Partie. Und sein Kollege Florian Kettemer ergänzt: „Wenn wir wieder zu unserem Spiel finden und einfach spielen, werden wir das Match gewinnen.“

Mehr Stimmen zum Spiel gibt es wie immer auch in unserem neuen Podcast auf unserer Website.

Verzichten müssen die Adler neben den länger verletzten Craig MacDonald und Christoph Ullmann wohl auch wieder auch Ken Magowan. Der Kanadier laboriert noch an einer Muskelzerrung und musste schon am Freitag bei den Panthern passen. Er wird wahrscheinlich bis Dienstag nicht fit werden, weshalb der Coach auch diesmal wieder Umstellungen im Lineup vornehmen muss. Auf der Torhüterposition gibt es dagegen keine Veränderung, Fred Brathwaite wird auch in der Lanxess-Arena das Adlertor hüten.

Wer am Dienstagabend in Köln nicht dabei sein kann, hat auch diesmal wieder die Chance vor dem Webradio live mitzufiebern. Das Spiel beginnt um 19.30 Uhr und Radio Regenbogen ist wie gewohnt live vor Ort.


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BeitragVerfasst: 25. Januar 2012 00:20 
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Craig MacDonald arbeitet hart an seinem Comeback
24. Januar 2012
Den 11. Dezember 2011 wird Craig MacDonald so schnell nicht vergessen. Der Adler-Stürmer gewann zwar mit seinem Team das Auswärtsspiel bei den Grizzly Adams Wolfsburg mit 1:0, doch bezahlte er diesen Sieg sehr teuer. Bei einem Zweikampf riss dem 34-Jährigen das Kreuzband im rechten Knie. Seit nunmehr sechs Wochen fehlt MacDonald dem Team. Doch der sympathische Kanadier arbeitet sehr hart an seinem Comeback und macht seit letzter Woche schon wieder die ersten Skateübungen auf dem Eis. Wir haben den Mittelstürmer beim Reha-Training besucht und uns ein Bild von seinem Genesungsfortschritt gemacht.


Bereits früh morgens ist Craig MacDonald mit seinen Trainern im Fitnessraum der Adlerkabine zu Gange. Trotz der frühen Uhrzeit arbeitet er bereits mit seinem Kraft- und Koordinationstrainer Daniel Müssig auf der Matte vor einem großen Spiegel. Auf einem Bein versucht er gerade die Balance zu halten, während er in seinen Händen zwei Hantelgewichte hält. Dabei gibt ihm sein Trainer wertvolle Tipps. „Craig macht riesige Fortschritte“, zeigt sich Daniel Müssig mit der bisherigen Entwicklung des Stürmers sehr zufrieden, „Er hat einen großen Willen und man merkt, dass er schnell zurückkommen will.“ Und auch Martin Müller, ebenfalls Fitnesscoach bei den Adlern, ist von Craigs Mitarbeit begeistert. Für ihn ist der verletzte Center ein absoluter Vollprofi: „Er ist unglaublich motiviert und professionell. Er setzt alles genau so um, wie wir es ihm vorgeben. Nur manchmal will er zu viel, dann muss ich ihn etwas bremsen“

Für Craig selbst ist diese Einstellung ganz normal. Er war schon immer ein Arbeiter, egal ob auf oder neben dem Eis. Der Wille, in die Mannschaft zurückzukehren, stachelt ihn jeden Tag aufs Neue an: „Ich merke, dass es jeden Tag besser wird und das motiviert mich. Seit letzter Woche kann ich sogar mit einer Spezialschiene wieder Einzeltraining auf dem Eis absolvieren.“ Doch bis der 34-Jährige wieder ins reguläre Mannschaftstraining einsteigen kann, werden sicherlich noch einige Wochen vergehen. „Natürlich ist das sehr bitter, wenn ich von Außen zuschauen muss und den Jungs in den Spielen nicht helfen kann. Es ist eine heiße Phase in der Saison und da würde man am Liebsten aufs Eis springen und mitspielen. Aber ich muss geduldig bleiben.“

Neben der körperlichen Beeinträchtigung hat die Verletzung auch mental Spuren hinterlassen. „Man hat gute und schlechte Tage. Ich war vor der Verletzung in einer guten Verfassung, deshalb hat die Verletzung doppelt weh getan. Aber ich glaube fest daran, bald wieder zurück zu sein und dafür kämpfe ich jeden Tag.“

An den Moment, bei dem die Verletzung beim Spiel in Wolfsburg Mitte Dezember passierte, erinnert sich der Kanadier noch ganz genau. In einem Zweikampf war er mit dem Schlittschuh im Eis hängen geblieben, während sich der Rest des Körpers in eine andere Richtung bewegte. Er strauchelte und fiel mit dem gesamten Körpergewicht auf sein eingeknicktes Knie. „Ich merkte sofort, dass das eine schwere Verletzung ist“, erinnert er sich an den extrem schmerzhaften Moment, „der Gefühl im Knie war ganz komisch, so etwas hatte ich noch nie gespürt.“ Für MacDonald ist dieser Kreuzbandriss die bisher schwerste Verletzung in seiner Karriere. „Ich hatte zwar schon eine schwere Handverletzung und eine Blessur im anderen Knie, aber so etwas Langwieriges hatte ich noch nie.“

Trotz der schweren Verletzung wurde auf eine Operation verzichtet. „Ich glaube, das war die richtige Entscheidung, denn der Heilungsprozess verläuft sehr gut. Wir sind zuversichtlich und hoffen, dass Craig bald wieder fit wird“, schaut Fitnesscoach Daniel Müssig positiv nach vorne.

Wie umfangreich sein tägliches Reha-Programm ist, zeigt sich beim Blick auf den Trainingsplan. Von Kraft- und Balancetraining, über Eistraining bis hin zu Aquajogging ist alles dabei. Woche für Woche werden die Übungen intensiver. Dabei kann er bei den Adlern auf alle modernen Therapiegeräte zurückgreifen, wie Daniel Müssig erklärt: „Wir sind hier sehr gut ausgestattet. Am Anfang haben wir mit Craig am Physiomat, einer Art Balancegerät, ein spezielles ‚Kreuzbandprogramm’ durchgeführt, mit dem man die wichtigsten Muskelpartien im kaputten Knie trainieren kann.“

Neben dem Training darf die medizinische Versorgung der Verletzung nicht fehlen. Physiotherapeut Markus Korinek und seine Kollegen kümmern sich zweimal täglich um den verletzten Kanadier. „Seine Fortschritte sind fast jeden Tag spürbar. Das sieht man schon daran, wie er inzwischen im Alltag läuft. Das sieht jeden Tag besser aus“, berichtet Korinek.

Am Ende des heutigen Tages steht für MacDonald noch ein Eistraining an. Dafür hat ihm Konditionscoach Daniel Müssig auf dem Eis einen Slalomparcours aufgebaut. Erstaunlich sicher umkurvt Craig die bunten Hütchen und lacht zufrieden: „Das war relativ problemlos.“ Auch das Ausdauerprogramm, bei dem er in zwei Minuten mehrere Runden am Stück drehen muss, verläuft ohne Schwierigkeiten. Etwas ausgepumpt, aber sichtlich zufrieden verlässt er nach rund 30 Minuten das Eis. „Das lief doch gut“, klatscht er mit Daniel Müssig ab und geht Richtung Kabine. Jetzt heißt es umziehen und ab nach Hause, bevor der morgige Tag wieder früh in der Adlerkabine beginnt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2011/2012
BeitragVerfasst: 25. Januar 2012 00:22 
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Adler unterliegen mit 3:4 in Köln
Mit 3:4 (1:2, 2:1, 0:1) unterlagen die Adler vor 13795 Zuschauern in der Kölner Lanxess-Arena gegen die Haie und versäumten es damit, an Ingolstadt vorbei wieder auf Platz zwei der Tabelle zu rücken. Die Haie führten nach Toren von Akerman, Pettinger und Tripp und dem Gegentor durch Yanick Lehoux zu Beginn des zweiten Drittels schon mit 3:1, doch Mitchell und erneut Lehoux glichen das Match noch vor der zweiten Pause aus. Greg Claaßen traf in er 42. Minute zum 4:3 und erzielte damit den Kölner Siegtreffer.

Die Adler hatten im ersten Drittel kein Glück mit dem Schiedsrichtergespann. Erst überlief Chris Lee in Überzahl die komplette Haie-Defensive, wurde dann aber frei vor dem Kölner Tor regelwidrig beim Torschuss behindert (6. Minute) – das Duo in schwarz-weiß ließ passieren. Dann versenkte Yanick Lehoux die Scheibe im Alleingang im Kölner Tor (10.), doch die Unparteiischen hatten ein Haken gegen Adler-Kapitän Marcus Kink gesehen und versagten dem Treffer die Anerkennung.

Die Adler wurden so mit der Strafe gleich doppelt bestraft, denn im folgenden Überzahlspiel traf Haie-Rückkehrer Johan Akerman mit einem Schlagschuss zum 1:0 für Köln. Als Matt Pettinger in der 15. Minute zum 2:0 für die Domstädter abstaubte, war das Spiel komplett auf dem Kopf gestellt. Denn die Adler waren im ersten Drittel die aktivere und spielbestimmende Mannschaft, wollten mit aller Deutlichkeit die Niederlage vom letzten Freitag in Ingolstadt vergessen machen.

Immerhin, eine gute Minute nach dem 0:2 traf Yanick Lehoux erneut, diesmal gab es dann auch nichts zu Mäkeln. Sein Schlenzer neben den linken Pfosten saß und zählte – es stand nur noch 1:2 aus Sicht der Adler.

Zu Beginn des zweiten Drittels hatte Haie-Kapitän John Tripp in Überzahl das fast-leere Adler-Tor vor Augen, doch Jaime Sifers rettete für den geschlagenen Fred Brathwaite. Kurz danach traf dann Tripp aber doch, versenkte den Schlenzer deutlich hörbar neben dem linken Pfosten zur Kölner 3:1-Führung. Es folgten Überzahlspiele auf beiden Seiten: nachdem die Adler ein starkes Powerplay der Haie schadlos überstanden haben, traf auf der anderen Seite Adam Mitchell in Mannheimer Überzahl zum 2:3-Anschluss. Nach Chris Lees Schlagschuss von der blauen Linie brachte Mitchell den Abpraller an Haie-Keeper Ziffer vorbei im Tor unter.

In Minute 37 konnten sich die Adler erneut bei Torhüter Fred Brathwaite bedanken, der gegen den am Slot stehenden Boos hielt. Kurz darauf jagte gegenüber Marcus Kink einen Schlagschuss an den Pfosten. Die Scheibe blieb hinter Ziffer liegen, Lehoux schaltete am Schnellsten und schob zum 3:3 ein.

Zu Beginn des letzten Abschnitts legten die Haie noch einmal einen Gang zu. Erst lief Greg Claaßen alleine auf das Tor der Adler zu, scheiterte zunächst an Brathwaite und stocherte die Scheibe im zweiten Nachfassen dann doch zum 4:3 über die Linie. Eine Minute später hätte Tino Boos fast schon für die Entscheidung gesorgt, traf jedoch nur den Pfosten des Adler-Tores. Die Adler übernahmen in den letzten zehn Minute die Initiative und versuchten das Spiel noch einmal zu drehen, blieben jedoch erfolglos. Köln gewann mit 4:3.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2011/2012
BeitragVerfasst: 30. Januar 2012 13:17 
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Adler erwarten Straubing – Ken Magowan wieder dabei
26. Januar 2012
Die Adler stehen vor einem wichtigen Wochenende mit gleich zwei schweren Heimspielen. Am Freitag kommt um 19.30 Uhr das Überraschungsteam aus Straubing in die SAP Arena, am Sonntag erwarten die Adler ab 14.30 Uhr die Thomas Sabo Ice Tigers. In beiden Partien geht es für die Adler um den Anschluss an die Spitze. Tickets sind für die beiden Matches gibt es noch in allen Kategorien erhältlich, wobei gegen Straubing nur noch wenige Karten in den Kategorien 1 und 2 erhältlich sind.


Nach zwei Niederlagen brauchen die Adler dringend jeden Punkt, um im Kampf um die vorderen Tabellenplätze weiterhin in einer guten Ausgangsposition zu bleiben. Die 3:4-Niederlage in Köln war zwar sehr ärgerlich, die Leistung des Teams war allerdings deutlich besser, als noch am vergangenen Freitag in Ingolstadt. „Ich bin mit der Leistung des Teams zufrieden, mit dem Ergebnis allerdings nicht. Köln hat einfach unsere Fehler konsequent zu Toren genutzt“, urteilte Coach Harold Kreis im heutigen Pressetalk über das Spiel in Köln.
Damit ist das vergangene Match aber auch schon abgehakt, denn der Blick geht nach vorne. Es warten zwei wichtige Heimspiele auf die Adler, in denen unbedingt gepunktet werden muss.

Die beste Nachricht des heutigen Tages kommt derweil aus der medizinischen Abteilung: Stürmer Ken Magowan kehrt nach seiner Muskelzerrung wieder zurück und wird seinen angestammten Platz in der Reihe mit Mike Glumac und Adam Mitchell einnehmen. Für Harold Kreis ist Magowan eine ganz wichtige Säule des Adlerspiels: „Wir sind froh, dass er zurück ist. Wir mussten durch seinen Ausfall einige Umstellungen vornehmen. Aber nun können wir wieder zu unserem ursprünglichen Lineup zurückkehren und haben vier ausgeglichene Reihen zur Verfügung.“ Damit müssen die Adler im Moment „nur“ noch auf Christoph Ullmann (Schambeinentzündung) und Craig MacDonald (Kreuzbandriss) verzichten. Im Tor wird am Freitag erneut Fred Brathwaite stehen.

Die Straubing Tigers machen am Freitag den Auftakt zum bayerischen Heimspiel-Wochenende der Adler. Die Niederbayern spielen eine richtig starke Saison und liegen aktuell auf dem fünften Tabellenrang mit nur fünf Zählern Rückstand auf die Adler. „Straubing spielt schnell und hart. Sie checken sehr viel und gerne. Wir müssen auf jeden Fall unsere beste Leistung abrufen, um die Tigers zu schlagen“, sieht Shawn Belle das Match gegen die Tigers heiß umkämpft. So sieht es auch Niki Goc: „Die Tigers können jeden schlagen und kommen auch in den Spielen, in denen sie hinten liegen, immer wieder zurück. Das wird eine schwere Aufgabe, aber wir sind genauso stark und wir werden alles geben, um die drei Punkte zu holen.“

Für das Spiel gegen die Straubing Tigers am Freitag und am Sonntag gegen Nürnberg sind noch in allen Kategorien Tickets erhältlich. Tickets können im Vorverkauf noch übers Internet unter www.saparena.de , unter der Tickethotline 0621-18190-333, im Ticketshop in der SAP Arena oder im Adler City Store erworben werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2011/2012
BeitragVerfasst: 30. Januar 2012 13:32 
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Niki Goc im Nationalteam
27. Januar 2012
Verteidiger Nikolai Goc steht als einziger Mannheimer im Aufgebot der Deutschen Nationalmannschaft für das Vier-Nationen-Turnier Anfang Februar im weißrussischen Minsk. Die DEB-Auswahl trifft bei dem Turnier am Freitag, den 10. Februar auf den Gastgeber Weißrussland und einen Tag später auf die Schweiz oder die Slowakei.

Der deutsche Kader:
Tor: Dennis Endras (IFK Helsinki), Dimitrij Kotschnew (Atlant Mytischtschi).

Verteidigung: Thorsten Ankert (Kölner Haie), Jakub Ficenec (ERC Ingolstadt), Christopher Fischer (Grizzy Adams Wolfsburg), Nikolai Goc (Adler Mannheim), Moritz Müller (Kölner Haie), Felix Petermann (EHC München), Christoph Schubert (Hamburg Freezers).

Sturm: Alexander Barta (Malmö Redhawks), Martin Buchwieser (EHC München), Garrett Festerling (Hamburg Freezers), Sebastian Furchner (Grizzly Adams Wolfsburg), Philip Gogulla (Kölner Haie), Thomas Greilinger (ERC Ingolstadt), Evan Kaufmann (DEG Metro Stars), Daniel Pietta (Krefeld Pinguine), Patrick Reimer (DEG Metro Stars), Felix Schütz (Kölner Haie), John Tripp (Kölner Haie), David Wolf (Hamburg Freezers), Michael Wolf (Iserlohn Roosters).

Spielplan:
Freitag, 10. Februar
15 Uhr: Schweiz – Slowakei
19 Uhr: Weißrussland – Deutschland

Samstag, 11. Februar
15 Uhr: Spiel um Platz 3
19 Uhr: Endspiel


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