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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2012/2013
BeitragVerfasst: 5. August 2012 14:18 
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Meine Meinung über… heute mit Frank Mauer
28. Juli 2012
Das Adler-Sommertraining ist seit Freitag Vergangenheit. Nach rund zehn Wochen schweißtreibenden Einheiten sind die Jungs nun fit für die kommende Saison. Wir haben und mit Stürmer Frank Mauer zu einem kurzen Interview getroffen und in einem unterhaltsamen Gespräch in der Mittagssonne über die letzten Monate ohne Eishockey, das Fazit des Sommertrainings und seinen ersten Besuch bei der Formel 1 auf dem Hockenheimring gesprochen.


Frank Mauer über…

…die letzten Monate ohne Eishockey.

Natürlich habe ich meinen Sport schon sehr vermisst. Aber ich war auch froh, ein bisschen Abstand zu gewinnen, gerade nach dem bitteren Ende der letzten Saison. Aber jetzt bin ich heiß auf die neue Saison und freue mich aufs erste Eistraining. Wir starten voller Elan und mit neuen Zielen in die kommende Spielzeit.

…das Sommertraining, das in dieser Woche zu Ende gegangen ist.

Das war in diesem Jahr wieder richtig intensiv. Es war abwechslungsreich und hat uns enorm weitergebracht. Wir haben sehr viel gearbeitet, hatten aber auch eine Menge Spaß. Die Stimmung in der Gruppe war wie in jedem Jahr hervorragend. Ich persönlich fühle mich nach diesen langen Wochen Sommertraining nun fit für die kommenden Aufgaben.

…die Rückkehr der Spieler aus Nordamerika Anfang August.

Darauf freue ich mich sehr. Wir verbringen viel Zeit in dieser Saison miteinander, sei es auf dem Eis oder im Bus auf dem Weg zu den Auswärtsfahrten. Da hat man schon viel Spaß zusammen und ein enges Verhältnis zueinander. Wenn die Jungs wieder da sind, dann werden wir uns erst mal unsere Erlebnisse aus dem Sommer erzählen und bestimmt wieder viel lachen. Die Rückkehr der Nordamerikaner bedeutet aber auch, dass es bald wieder losgeht. Deshalb ist das für mich immer eine doppelte Freude.

…den Start der Vorbereitung im August.

Ich bin sehr froh, dass wir auch in diesem Jahr wieder die European Trophy als großes Vorbereitungsturnier haben. Dort ist ein exzellentes und starkes Teilnehmerfeld am Start, das uns gleich zu Beginn richtig fordern wird. Besser kann man sich auf die DEL kaum vorbereiten. Ich freue mich auf die Spiele gegen einige europäische Topclubs und hoffe, dass wir richtig gute Leistungen zeigen werden.

…seine Motivation für die kommende Saison.

Die ist selbstverständlich riesig. Jeder weiß, dass wir letzte Saison nur knapp gescheitert sind. Wir wollen auch diesmal wieder in der Spitzengruppe mitspielen und ich denke, dass wir ein super Team beisammen haben. Wir haben gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison, sind eingespielt und kennen uns gegenseitig sehr gut. Das sollte ein großer Vorteil sein.

…seinen Besuch bei der Formel 1 am letzten Wochenende.

Das war eine coole Erfahrung. Ich war zum ersten Mal live mit dabei und es war sehr beeindruckend. Die Vettels und Hamiltons mal mit eigenen Augen sehen zu können, war toll. Ein wenig neidisch war ich natürlich auf die Gewinnerin der Dauerkartenverlosung, die das Wochenend-Ticket samt Renntaxifahrt gewonnen hatte. Ich muss sagen, dass das auch etwas für mich gewesen wäre und ich in diesem Fall gerne mit ihr getauscht hätte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2012/2013
BeitragVerfasst: 5. August 2012 14:19 
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Trikotpräsentation am 1.8.2012 - Ticketverkauf startet am 30.7.2012
29. Juli 2012
Am Mittwoch, 1. August 2012, stellen die Adler ihre neuen Jerseys für die DEL-Spielzeit 2012/2013 vor. In den dem Paradeplatz zugewendeten Schaufenstern der Galeria Kaufhof werden ab 17.30 Uhr die neuen Trikots erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Vorstellung ist öffentlich, so dass sich alle interessierten Fans selbst ein Bild des neuen Outfits machen können.



Einzelticketverkauf startet am 30. Juli

Am Montag, 30. Juli 2012, startet der Einzelticketvorverkauf für die ersten DEL-Spiele der neuen Saison (unter anderem gegen die Eisbären Berlin am 16.9.) und die European Trophy Spiele in der SAP Arena.

Für die European Trophy Spiele in Mannheim am 25. August gegen Färjestads BK, am 26. August gegen die Frölunda Indians, am 31. August gegen Ingolstadt und am 16. Oktober gegen den EV Zug können sich alle Adlerfans entweder Einzeltickets sichern oder aber alle vier Spiele im Paket kaufen. Sitzplätze im Unterrang kosten 10,- Euro, im Oberrang 8,- Euro, Stehplätze liegen bei 5,- Euro.

Als Ticketpaket für alle vier Spiele kosten die Sitzplätze im Unterrang 28,- Euro, im Oberrang 23,- Euro und Stehplätze 14,- Euro.

Tickets sind am Montag ab 9.00 Uhr im Ticketshop der SAP Arena, im Adler City Store, unter der Tickethotline 0621-18190-333, im Internet unter www.saparena.de und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2012/2013
BeitragVerfasst: 5. August 2012 14:19 
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Sonderausstellung „75 Jahre Eishockeystadt Mannheim“ ab November im Reiss Engelhorn Museum
30. Juli 2012
Am 19. Mai 2013 feiert das Mannheimer Eishockey seinen 75sten Geburtstag. Als 1938 der Verein Mannheimer ERC gegründet wurde, konnte niemand ahnen, welch erfolgreiche Entwicklung der Eishockeysport in unserer Stadt einschlagen wird. Trotz aller kriegsbedingten Widrigkeiten in den Anfangsjahren und bitteren Zweiligajahren in den 70ern ist der Eishockeysport in Mannheim stets ein exzellenter Repräsentant der Stadt Mannheim gewesen. Auch deshalb können wir zu recht von der „Eishockeystadt“ Mannheim sprechen.


Seit dem Wiederaufstieg in die Bundesliga 1978 und dem 1980 folgenden ersten Meistertitel war der Mannheimer Eishockeyclub stets in der Ersten Bundesliga bzw. der DEL vertreten und hat in den vergangenen 30 Jahren auch nahezu jede Saison die Geschichte des deutschen Eishockeys mitgeprägt. Ein kurzer Blick auf die ewige Bundesliga- oder die ewige DEL-Tabelle zeigt deutlich, dass in Mannheim einer der erfolgreichsten deutschen Eishockeyclubs beheimatet ist.

Der Umzug 2005 vom altehrwürdigen Friedrichspark in die neue und moderne SAP Arena läutete das nächste Kapitel dieses großartigen Clubs ein. Und nicht nur der Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2007, der erste Titelgewinn in der neuen Arena, sondern auch die Gastspiele der NHL-Topteams aus San Jose und Buffalo, waren Meilensteine, die auch in einem Bezug zur Historie des Vereins stehen. Denn schon immer waren international renommierte Gegner gern gesehene Gäste in Mannheim. Ob das die Nationalteams der UdSSR oder Kanadas waren oder Topteams aus der damaligen Tschechoslowakei, der Schweiz oder Schweden. Diese Spiele begeisterten schon in den 50ern, 60ern und 80ern die Mannheimer Fans. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Ob Trikots, Schlittschuhe oder Helme – zahlreiche Exponate von Spielerlegenden führen neben spannenden Spielberichten oder kuriosen Anekdoten die große Geschichte des Mannheimer Traditionsclubs den Besuchern vor Augen. Ergänzend zu den Originalobjekten sorgen aufwändige Inszenierungen für ein authentisches Nachempfinden der Spielatmosphäre. Ein Teil der Spielerkabine aus dem legendären Friedrichspark ist ein besonderes Highlight der Schau. Eine nachgestellte Spielszene lässt zudem das Flair eines besonderen Playoffspiels von 2007 wieder aufleben.

Um allen Fans, Freunden, Unterstützern und auch allen Bürgern Mannheims die ereignisreiche Historie des MERC und der Adler näher zu bringen, präsentieren die Reiss Engelhorn Museen und die Adler ab dem 24. November 2012 die große Ausstellung „75 Jahre Eishockeystadt Mannheim“, die mindestens bis zum 31. März 2013 geöffnet sein wird.

Zusammen mit den Reiss Engelhorn Museen werden die Adler in einem herausragenden Ambiente die Mannheimer Eishockey-Historie für Groß und Klein, für Alt und Jung erlebbar machen. Neben den Eishockey-Themen erwarten den Besucher auch ein Einblick in die Stadtgeschichte Mannheims aus dem Zeitraum der vergangenen 75 Jahre und auch die Themen Eiskunst- und Eisschnelllauf werden aufgegriffen, da der Mannheimer Eis- und Rollsportclub nicht nur die Eishockeycracks beheimatete. Zahlreiche Sonderveranstaltungen während der Ausstellungsphase sind darüber hinaus geplant.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2012/2013
BeitragVerfasst: 5. August 2012 14:20 
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Adler nehmen Niklas Deske als dritten Goalie unter Vertrag
31. Juli 2012
Niklas Deske wird in dieser Saison die dritte Torhüterposition hinter Dennis Endras und Felix Brückmann einnehmen und ersetzt Philip Lehr, der für die kommende Saison nach Übersee
zu den Tri-City Storm wechselt. Der 18-jährige Deske spielte die vergangenen drei Jahre bei
den Jungadlern und hat in der abgelaufenen Saison bereits seine ersten zwei Spiele für die
Heilbronner Falken in der 2. Bundesliga absolviert.



Eine Förderlizenz für 2012/2013 erhält Niklas Deske beim EC Bad Nauheim, wo er als
zweiter Backup neben Alexander Wagner und hinter Stammgoalie Thomas Ower zum Einsatz
kommt. In der Vorbereitung wird Niklas Deske bei den Adlern mit auf dem Eis stehen und
auch während der Saison regelmäßig Trainingseinheiten unter der Anleitung von Goalie-
Coach Brian Daccord absolvieren.

Der U18 National-Torhüter Niklas Deske wird bei den Adlern die Rückennummer 23
erhalten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2012/2013
BeitragVerfasst: 5. August 2012 15:01 
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Adler präsentieren die Trikots 2012/2013
01. August 2012
In den Schaufenstern der Galeria Kaufhof am Paradeplatz präsentierten die Adler ihre neuen Trikots für die Saison 2012/2013. MVV-Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Farrenkopf und Adler-Geschäftsführer Daniel Hopp stellten im Rahmen dieser Pressekonferenz die harmonische und effiziente Zusammenarbeit der beiden Partner in den Vordergrund. Die Adler werden 2012/2013 das sechste Jahr in Folge mit dem MVV-Schriftzug auf der Vorderseite des Jerseys in die Saison gehen.


Traditionell mit einem blauen Heim- und einem weißen Auswärtsjersey starten die Adler in die DEL-Saison 2012/2013. Ergänzt werden die klassischen Trikots von einem Alternate-Jersey, das das 75-jährige Jubiläum zum Thema hat. Die „75“ hinter dem Adler-Kopf und die Mannheimer Skyline stellen die besondere Verbindung des Eishockeys mit der Stadt in den Vordergrund. Auch auf den weißen und blauen Jerseys ist das 75 Jahre-Thema durch den Traditionspuck auf der Vorderseite dargestellt.

Vor rund 350 Fans wurden die Trikots heute erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und ernteten den entsprechenden Applaus. Neben dem Hauptsponsor MVV werben auch in der neuen Spielzeit wieder die Partner SAP, INTER Versicherungsgruppe, Radio Regenbogen, ProMinent und Lieblang auf den Trikots der Adler.

Die ersten Fantrikots wurden auch gleich im Rahmen der Vorstellung unter den Fans verlost. Je ein weißes, ein blaues und ein Alternate-Jersey fanden glückliche neue Besitzer. Zu kaufen wird es die Trikots allerdings erst ab Ende August geben, denn die Adler befinden sich noch in Gesprächen mit potenziellen Partnern für die Schulter.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2012/2013
BeitragVerfasst: 5. August 2012 15:02 
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Justin Papineau beendet endgültig seine Karriere
02. August 2012
Am 15. Oktober 2010 prallte Adler-Stürmer Justin Papineau beim Auswärtsspiel der Adler in Ingolstadt so unglücklich in die Bande, dass er sich schwere Wirbelverletzungen zugezogen hat. Nach mehreren Operationen, Reha-Maßnahmen und weiterhin regelmäßig notwendigen Arztbesuchen hat der 32-jährige Kanadier nun gemeinsam mit seiner Familie beschlossen, die aktive Eishockey-Karriere offiziell zu beenden.


„Nach langen Monaten der Therapie, vielen Arztbesuchen und einigen Belastungstests habe ich mich dazu entschlossen, meine Karriere mit sofortiger Wirkung zu beenden. Ich werde nicht mehr als aktiver Eishockeyprofi aufs Eis zurückkehren, denn dazu ist der Schmerz, den ich jeden Tag verspüre, einfach zu groß. Ich habe in den letzten Tagen erneut einige Tests in Sachen Beweglichkeit und Belastungsfähigkeit bei Ärzten in Deutschland durchgeführt, die erneut keine deutliche Verbesserung gezeigt haben. Im Alltag hat sich meine körperliche Verfassung zwar etwas verbessert, doch an eine Rückkehr aufs Eis ist nach den Testergebnissen nicht mehr zu denken“, berichtet Justin Papineau, der im Sommer 2009 von den Grizzly Adams Wolfsburg zu den Adlern nach Mannheim gewechselt war.

„Ich möchte heute die Gelegenheit nutzen, um mich bei meinen ‚deutschen‘ Clubs Adler Mannheim und Grizzly Adams Wolfsburg zu bedanken, dass sie mir die Chance gegeben haben, hier in Deutschland zu spielen. Auch möchte ich allen Fans danken, die mich stets unterstützt haben. Außerdem geht mein besonderer Dank an die Menschen, die mir in dieser schwierigen Zeit der letzten eineinhalb Jahre geholfen haben, mir beistanden und mir nun den Start in ein neues Leben ermöglichen. Ich hatte eine tolle Zeit hier in Deutschland und werde diese Jahre nie vergessen“, so Justin Papineau.

Was genau er in der Zukunft beruflich machen wird steht noch nicht fest, „aber für mich geht das Leben auch ohne Eishockey weiter. Es beginnt nun ein neuer Abschnitt, in den ich mit viel Optimismus starte. Ich werde in meiner kanadischen Heimat ans College zurückkehren und dort Kurse im Bereich Business belegen, um mir so für die Zukunft ein neues Standbein aufzubauen. Meine Frau und ich haben lange drüber nachgedacht und sind uns sicher, dass dies der richtige Weg ist“, erklärt Justin Papineau die Entscheidung, die er nun getroffen hat.

Die Adler Mannheim wünschen Justin Papineau auf diesem Wege ebenfalls alles erdenklich Gute, sowohl gesundheitlich als auch beruflich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2012/2013
BeitragVerfasst: 5. August 2012 15:04 
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Justin Papineau beendet endgültig seine Karriere
02. August 2012
Am 15. Oktober 2010 prallte Adler-Stürmer Justin Papineau beim Auswärtsspiel der Adler in Ingolstadt so unglücklich in die Bande, dass er sich schwere Wirbelverletzungen zugezogen hat. Nach mehreren Operationen, Reha-Maßnahmen und weiterhin regelmäßig notwendigen Arztbesuchen hat der 32-jährige Kanadier nun gemeinsam mit seiner Familie beschlossen, die aktive Eishockey-Karriere offiziell zu beenden.


„Nach langen Monaten der Therapie, vielen Arztbesuchen und einigen Belastungstests habe ich mich dazu entschlossen, meine Karriere mit sofortiger Wirkung zu beenden. Ich werde nicht mehr als aktiver Eishockeyprofi aufs Eis zurückkehren, denn dazu ist der Schmerz, den ich jeden Tag verspüre, einfach zu groß. Ich habe in den letzten Tagen erneut einige Tests in Sachen Beweglichkeit und Belastungsfähigkeit bei Ärzten in Deutschland durchgeführt, die erneut keine deutliche Verbesserung gezeigt haben. Im Alltag hat sich meine körperliche Verfassung zwar etwas verbessert, doch an eine Rückkehr aufs Eis ist nach den Testergebnissen nicht mehr zu denken“, berichtet Justin Papineau, der im Sommer 2009 von den Grizzly Adams Wolfsburg zu den Adlern nach Mannheim gewechselt war.

„Ich möchte heute die Gelegenheit nutzen, um mich bei meinen ‚deutschen‘ Clubs Adler Mannheim und Grizzly Adams Wolfsburg zu bedanken, dass sie mir die Chance gegeben haben, hier in Deutschland zu spielen. Auch möchte ich allen Fans danken, die mich stets unterstützt haben. Außerdem geht mein besonderer Dank an die Menschen, die mir in dieser schwierigen Zeit der letzten eineinhalb Jahre geholfen haben, mir beistanden und mir nun den Start in ein neues Leben ermöglichen. Ich hatte eine tolle Zeit hier in Deutschland und werde diese Jahre nie vergessen“, so Justin Papineau.

Was genau er in der Zukunft beruflich machen wird steht noch nicht fest, „aber für mich geht das Leben auch ohne Eishockey weiter. Es beginnt nun ein neuer Abschnitt, in den ich mit viel Optimismus starte. Ich werde in meiner kanadischen Heimat ans College zurückkehren und dort Kurse im Bereich Business belegen, um mir so für die Zukunft ein neues Standbein aufzubauen. Meine Frau und ich haben lange drüber nachgedacht und sind uns sicher, dass dies der richtige Weg ist“, erklärt Justin Papineau die Entscheidung, die er nun getroffen hat.

Die Adler Mannheim wünschen Justin Papineau auf diesem Wege ebenfalls alles erdenklich Gute, sowohl gesundheitlich als auch beruflich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2012/2013
BeitragVerfasst: 5. August 2012 15:04 
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Nachgefragt bei … Shawn Belle
03. August 2012
Seit zwei Tagen ist Verteidiger Shawn Belle zurück in Mannheim. Zusammen mit seinen nordamerikanischen Kollegen landete der 27-jährige Kanadier am Frankfurter Flughafen und fühlte sich wenig später in Deutschland schon wieder heimisch. Wir haben den sympathischen Verteidiger kurz nach seiner Rückkehr in die Quadratestadt getroffen und bei ihm ein wenig nachgefragt.


Shawn, wie war Dein Sommer in der Deiner kanadischen Heimat?

Der war sehr schön! Das Wetter war zwar etwas durchwachsen, aber ich habe die Zeit gut genutzt. Ich habe viele Kurztrips zu Freunden in ganz Kanada und in den USA unternommen. Darunter waren auch einige meiner Mitspieler, wie zum Beispiel Ken Magowan, den ich in seiner Heimat Kelowna besucht habe. Und natürlich habe ich die Zeit auch genutzt, um viel Sport zu treiben. Darunter waren auch einige Sportarten, zu denen ich während der Saison nicht komme und die ich mit Kumpels gespielt habe. Ich habe es wirklich genossen.

Außerdem scheinst Du ja jetzt auch ein richtiger Hochzeitsexperte geworden zu sein.

Ja, was das Mitfeiern betrifft schon. Ich war wirklich bei einigen Hochzeiten in diesem Sommer, weil viele meiner Freunde die freie Zeit zum Heiraten genutzt haben. Unter anderem auch Tyler Weiman, der jetzt in Nürnberg spielt und im Sommer seine langjährige Freundin geheiratet hat. Außerdem hat ein weiterer Freund, der momentan in Bad Nauheim aktiv ist, ebenfalls den Schritt gewagt. Also es gab schon einiges zu feiern in diesem Sommer, sowohl Hochzeiten als auch Junggesellenabschiede.

Wie sehr haben Dir Deine Mitspieler über den Sommer gefehlt?

Die haben mir tatsächlich sehr gefehlt, deswegen habe ich ja auch einige im Sommer besucht. Ich habe viele neue Freunde in Mannheim gefunden und fühle mich im Team superwohl. Ich wurde hier bei den Adlern sehr gut aufgenommen, sowohl im Team als auch bei den Fans. Diese Gemeinschaft fehlt einem im Sommer dann ein wenig, auch wenn ich in der Heimat meine Familie und anderen Freunde um mich hatte.

Du hast die Fans angesprochen. Am Sonntag findet die traditionelle „Boys are back in town“-Party in der SAP Arena statt.

Ja, das ist meine erste! Letztes Jahr bin ja etwas später zum Team gestoßen und habe sie deshalb verpasst. Aber die Jungs haben mir schon ein bisschen etwas darüber erzählt und das hörte sich nach viel Spaß an. Die Fans haben uns in der letzten Saison super unterstützt und das hat mich wirklich sehr beeindruckt.

Am Tag danach beginnt mit dem ersten Eistraining gleich die Vorbereitung auf die kommende Spielzeit. Wie sehr freust Du Dich auf Deine zweite Saison bei den Adlern?

Ich freue mich riesig auf die neue Saison, bin froh, endlich wieder auf dem Eis zu trainieren und auch auf die ersten Spiele um die European Trophy bin ich gespannt. Außerdem haben wir auch in diesem Jahr wichtige Ziele in der DEL zu erreichen. Ich denke, dass ich für alle in der Mannschaft spreche, wenn ich sage, dass die letzte Saison irgendwie unvollendet war. Dazu war das Ende der Finalserie einfach zu bitter. Das hat jeden von uns im Sommer lange begleitet. Aber jetzt startet alles von Null, und wir werden versuchen, unsere Motivation in gute Leistungen umzusetzen.

Welche Ziele hast Du Dir denn persönlich gesetzt?

Auch in dieser Saison werde ich meine persönlichen Ziele dem Erfolg der Mannschaft unterordnen. Es geht nicht um einzelne Leistungen, sondern um das Team. Da muss es stimmen. Man hat doch gesehen, wie gut es im letzten Jahr bei uns lief, weil wir als Mannschaft aufgetreten sind. So muss es in dieser Spielzeit auch sein. Deshalb kann mein persönliches Ziel nur lauten, dass ich ein wichtiger Teil des Teams und zusammen mit der Mannschaft erfolgreich sein möchte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2012/2013
BeitragVerfasst: 5. August 2012 15:05 
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Adler-Partner INTER verschenkt wieder eine Dauerkarte
04. August 2012
Beim aktuellen Stand von 5.850 verkauften Dauerkarten streben die Adler und ihre Fans das Durchbrechen der 6.000er-Marke an. Die INTER Versicherungsgruppe möchte die Idee des Vorjahres (der 5.000ste Käufer bekam die Karte vom Adler-Partner geschenkt) nicht einfach übertragen und den Käufer der 6.000sten Dauerkarte belohnen – sondern: "Wir möchten in diesem Jahr allen, die bis zum Saisonstart ihre Dauerkarte gekauft haben, dieselbe Gewinnchance geben. Und wenn auch die 6.000er-Marke sicherlich geknackt wird, soll dies keine Bedingung sein! Denn welche Zahl auch immer erreicht wird, sie ist einzigartig im deutschen Eishockey", so INTER-Marketingleiter Peter Wüst.


Die Adler greifen diese tolle Idee sehr gerne auf und verlosen unter allen, die bis zum 10. September 2012 ihre Dauerkarte gekauft haben, den oder die Gewinner/in. Der ausgeloste Gewinner bekommt von der INTER Versicherungsgruppe seine Dauerkarte bezahlt.

Also Adlerfans: das ist noch ein Grund mehr für eine Dauerkarte – nutzt Eure Gewinnchance!


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2012/2013
BeitragVerfasst: 5. September 2012 12:48 
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Meine Meinung über…heute mit Frank Mauer
03. September 2012
Die European Trophy 2012 läuft für die Adler im Moment nicht so erfolgreich wie gewünscht, auch wenn das letzte Spiel gegen Ingolstadt gewonnen werden konnte. Doch ob nach einer Niederlage oder einem Sieg, die Marschroute bleibt davon unberührt: „Wir wollen das nächste Spiel gewinnen“, klingt es unisono aus der Adler-Kabine. Die nächste Chance dazu bietet sich bereits am kommenden Freitag, wenn die Adler in Küsnacht gegen die ZSC Lions spielen. Wir haben uns am Wochenende mit Stürmer Frank Mauer getroffen und ihn zu den Adler-Themen dieser Woche befragt.


Frank Mauer über…

… die Niederlage im letzten European Trophy -Spiel in Ingolstadt.

Das war natürlich enttäuschend für uns. Wir haben zwar aus meiner Sicht etwas besser gespielt, aber selbstverständlich will man so ein Spiel gewinnen. Wir wissen, dass wir definitiv besser spielen können, als wir es im Moment auf dem Eis zeigen. Wir müssen jetzt weiter hart an uns arbeiten und schauen, dass wir schnellstmöglich an die gewohnten Leistungen anknüpfen können.

...den zwei Tage später folgenden Sieg gegen Ingoslstadt.

Das war ein wichtiger Sieg für uns, nachdem wir drei Mal hintereinander verloren hatten. Und auch dass es gegen einen direkten Ligakonkurrenten geklappt hat, ist wichtig für das Selbstbewusstsein.

… den Verlauf der bisherigen European Trophy.

Auf der einen Seite sind wir natürlich auf einige starke Gegner getroffen, die technisch auf einem hohen Niveau gespielt haben. Andererseits haben wir uns auch in mehreren Spielen definitiv unter Wert verkauft. Hinzu kam, dass wir hier und da unsere Torchancen einfach nicht genutzt haben. Das ist schade, denn mit dem richtigen Tor zum richtigen Zeitpunkt wäre in einigen Spielen sicherlich mehr drin gewesen.

… seine vier Tore in diesem Turnier bisher.

Natürlich bin ich froh, dass ich schon vier Tore gemacht habe, aber wichtiger ist mir der Erfolg der Mannschaft. Ich versuche immer der Mannschaft zu helfen und das gelingt als Stürmer meist am besten durch erzielte Tore. Ich hoffe, dass wir als Team nun offensiv noch weiter zulegen können, so wie wir es auch in der vergangenen Saison gezeigt haben.

…das nächste Match gegen Zürich am kommenden Freitag.

Mit dem Sieg gegen Ingolstadt haben wir natürlich Selbstbewusstsein getankt. Auch wenn wir das Finalturnier bei der European Trophy nicht mehr erreichen können, so wollen wir doch die letzten beiden Testspiele am Wochenende nutzen, um optimal vorbereitet in die Saison zu starten. Ein so starker Gegner wie der Schweizer Meister aus Zürich ist ein guter Gradmesser.

…die Neuzugänge im Team.

Das waren in diesem Jahr nicht viele und die neuen Jungs passen wirklich sehr gut in unser Team. Dennis Endras kenne ich gut vom Nationalteam und er ist sowohl sportlich ein klasse Typ als auch menschlich. Er ist in jedem Fall ein großer Gewinn für uns. Doug Janik hat schon mit einigen Jungs aus dem Team zusammengespielt und war sehr schnell integriert. Er wird uns sicher sportlich sehr weiterhelfen.

… den Saisonstart am 14. September in Ingolstadt.

Natürlich habe ich diesen Termin im Kopf. Gleich am ersten DEL-Wochenende haben wir es mit zwei Topteams zu tun, denn zwei Tage später treffen wir in der SAP Arena auf die Eisbären Berlin. Dennoch liegt unser Fokus im Moment noch auf der European Trophy und dem letzten Testspiel am kommenden Samstag. Wir wollen uns in den beiden Spielen vor dem Saisonstart gut verkaufen und erfolgreich spielen. Das ist wichtig, damit wir mit einem guten Gefühl in die neue Saison starten können.

…den Dreh zum neuen Trailer.

Da wir immer nur in Gruppen Teile des neuen Trailers gedreht haben, kann ich hauptsächlich nur von mir sprechen. Aber ich habe auch mit anderen Jungs gesprochen und das hörte sich alles schon sehr spektakulär an. Natürlich darf ich da aber nicht zu viel verraten. Doch ich bin davon überzeugt, dass der neue Trailer auch bei den Fans sehr gut ankommen wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2012/2013
BeitragVerfasst: 5. September 2012 12:48 
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Adler schlagen Ingolstadt mit 4:3 nach Penaltyschießen
Die Gäste aus Ingolstadt führten nach den Toren von Ross, Oblinger und Laliberté zu Beginn des zweiten Drittels schon mit 3:1 – Ken Magowan hatte zum zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffe getroffen. Glumac und Mauer glichen für die Adler zum 3:3 aus, bevor im Penaltyschießen die Mannheimer Mitchell und Mauer die einzigen Torschützen blieben.

Nach gerade einmal einer Minute brachte Jared Ross die Gäste in Führung, als er einen ansatzlosen Schuss rechts unten in der Ecke unterbrachte. Die Adler reagierten aber, Yannic Seidenberg (zwei Mal, 3. Minute) und Doug Janik (5.) prüften Ingolstadts Keeper Ian Gordon erstmals. Doch auch in der achten Minute blieb der Ingolstädter Keeper gegen Ronny Arendt siegreich.

Adler-Torhüter Dennis Endras zeigte später auch seine Klasse, vereitelte den zweiten Treffer der Gäste, als in der 14. Minute Greilinger und Hager frei vor ihm auftauchten. Doch drei Minuten später war der Neuzugang im Tor der Adler ohne Sicht und machtlos. Als Florian Kettemer auf der Strafbank saß, landete Alexander Oblingers Schlenzer zum 0:2 im Tor der Adler.

Bei Mannheimer Überzahl schnappte Ian Gordon den Schlagschuss von Frank Mauer mit der Fanghand weg (18.). Doch kurz darauf landete die Scheibe endlich erstmals im Netz der Panther, als Ken Magowan eine Druckphase der Adler erfolgreich zum ersten Tor der Hausherren abschloss.

Im Mittelabschnitt fiel erneut ein schneller Treffer der Gäste, Laliberte erhöhte auf 1:3. Und die Adler konnten sich über weite Strecken des zweiten Drittels bei Torhüter Dennis Endras bedanken, dass der Vize-Meister nicht noch weiter in Rückstand geriet. Erst gegen Ende des Drittels wurde die in blau gekleideten Hausherren wieder offensiver. Matthias Plachta scheiterte in der 37. Minute in Unterzahl an Gordon, zwei Minuten später traf Mike Glumac aber zum erneuten Anschlusstreffer – 2:3.

Nach der zweiten Pause trat das Team von Trainer Harold Kreis wieder überzeugend auf. Frank Mauer schloss in der 43. Minute einen Konter über Ronny Arendt erfolgreich zum 3:3 ab. Und auch danach hatten die Mannheimer einige gute Druckphasen vor dem Tor von Ian Gordon, brachten die Scheibe aber leider nicht mehr ins Tor.
Die Verlängerung brachte Powerplay und Torchancen auf beiden Seiten, doch mit dem 3:3 ging es ins Penaltyschießen. Dort entschieden die Adler das Match für sich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2012/2013
BeitragVerfasst: 5. September 2012 12:49 
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nächster Gegner: Die ZSC Lions
05. September 2012
Fünf Mal trafen Adler und die Lions aus Zürich in den letzten zehn Jahren aufeinander, zwei Mal konnten die Adler das Eis als Sieger verlassen. Zuletzt gewann die Adler im August 2009 mit 4:2 im Rahmen des Red Bull Salute-Turniers in Salzburg gegen die Schweizer, ein halbes Jahr später setzte es eine herbe 0:6-Schlappe der Adler in der Schweiz.


Doch 2009 war auch das ganz große Jahr des Klubs aus der Schweizer Finanzmetropole. Nach der Meisterschaft 2008 gewann das Team im Jahr 2009 nicht nur die Champions League, sondern setzte sich im Spiel um den Victoria Cup auch noch gegen den NHL-Klub aus Chicago mit 2:1 durch.

Die vergangene Vorrunde der Schweizer Liga beendete Zürich auf einem enttäuschenden siebten Platz. Doch in den Playoffs räumte das Team des kanadischen Trainers Bob Hartley das Feld von hinten auf und holte sich den siebten Schweizer Meistertitel.

Der Erfolg war wohl der letzte ausschlaggebende Faktor dafür, dass Hartley mit einem Engagement in Calgary wieder in die NHL gelockt wurde. Doch mit Marc Crawford konnten die Verantwortlichen bei den Lions einen namhaften Nachfolger präsentieren. Dem Kanadier gelang das Kunststück, 1996 in seiner ersten Saison als Headcoach in der NHL mit der Colorado Avalance den Stanley-Cup zu gewinnen. Bis 2011 stand er 15 Jahre lang als Verantwortlicher an der Bande in der stärksten Liga der Welt, bevor er nach einem Jahr Auszeit nun das Angebot aus Zürich annahm.

Der Kader der Lions blieb nach der vergangenen Saison fast unverändert. Topscorer Jeff Tambellini blieb der Mannschaft treu, nur auf den übrigen Ausländerpositionen wurde gewechselt. Für Blaine Down (nach Straubing), Juraj Kolnik, Cory Murphy und Domenic Pittis haben die Zürcher den Verteidiger Matt Lashoff vom AHL-Klub aus Toronto sowie die beiden Stürmer Ryan Shannon (Tampa Bay) und Gilbert Brulé (Phoenix) aus der NHL verpflichtet. Der Stamm der Mannschaft blieb zusammen, so dass in der Schweizer Nationalliga A auch in dieser Saison wieder ganz stark mit dem ZSC gerechnet werden muss.


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BeitragVerfasst: 10. Oktober 2012 22:52 
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Unser nächster Gegner: Düsseldorfer EG
06. Oktober 2012
Den größten Umbruch im vergangenen Sommer hat die Düsseldorfer EG vollzogen. Nach dem Ausstieg von Hauptsponsor Metro musste sich der Club neu aufstellen und mehr oder weniger einen Neuaufbau vorantreiben. Nachdem die Finanzierung der laufenden Saison gesichert war, machten sich die Verantwortlichen um Manager Walter Köberle an die Zusammenstellung der neuen Mannschaft. Bis auf Goalie Bobby Goepfert, Verteidiger Marian Bazany und die Stürmer Daniel Kreutzer und Diego Hofland verließen alle Cracks Düsseldorf und schlossen sich anderen Clubs an. Die größte Fraktion wechselte nach Nürnberg zu den Ice Tigers. Headcoach Jeff Tomlinson nahm Marco Nowak, Patrick Reimer, Evan Kaufmann und Connor James mit nach Nürnberg. Die anderen Leistungsträger der vergangenen Jahre zog es teilweise zur DEL-Konkurrenz oder ins Ausland.


Adler Mannheim vs. Düsseldorfer EG
07. Oktober 2012 – 14.30 Uhr
SAP Arena – Mannheim

Nach dem 7. Platz und den erfolgreichen Pre-Playoffs gegen die Iserlohn Roosters zogen die Düsseldorfer im vergangenen Jahr ins Viertelfinale ein, wo dann allerdings nach fünf Spielen gegen den ERC Ingolstadt das Aus kam. Auch in diesem Jahr streben die Rheinländer die Pre-Playoffs an, wenngleich dieses Ziel nun viel ambitionierter ist als noch vor Jahresfrist. Neu-Coach Christian Brittig steht ein Team zur Verfügung, das erst zusammenfinden und sich im Laufe der Saison stabilisieren muss. Die Stars vergangener Tage konnten nicht gehalten werden, das Budget ließ große Sprünge nicht zu. Nach acht absolvierten Spielen in der noch jungen Saison haben die Düsseldorfer sechs Punkte auf dem Konto und rangieren auf dem 14. Platz.

Im Tor soll der erfahrene Bobby Goepfert, der im vergangenen Jahr Jean-Sebastien Aubin verdrängt hatte, den notwendigen Halt geben. Mit Alex Henry (33), Marc-Anthony Zanetti (21) und Drew Paris (24) fand Köberle drei mehr oder weniger namenlose Cracks in Übersee, die durch ihre robuste Spielweise für Ordnung in der eigenen Hintermannschaft sorgen sollen. Aus der 2. Bundesliga kommen Thomas Gödtel (Heilbronn), Jannik Woidtke und Bernhard Ebner (beide Kaufbeuren) hinzu.

Das Zugpferd im Sturm ist zweifelsfrei die Identifikationsfigur Daniel Kreutzer, der nicht mehr wechseln, sondern den Neuaufbau in Düsseldorf mittragen wollte. Die beiden Rückkehrer Tino Boos und Niki Mondt stehen ihm zur Seite und sind auch die bekanntesten Neuzugänge. Die anderen Cracks sind in der DEL noch unbekannt, sollen aber als Team auf dem Eis spielerische Defizite durch unbedingten Einsatz kompensieren und sich so einen Namen machen. Denn einen Vorteil bringen allesamt mit, sie sind noch verhältnismäßig jung und haben entsprechendes Entwicklungspotenzial.

Auch wenn die Düsseldorfer Mannschaft in diesem Jahr ein ganz anderes Gesicht hat als vor Jahresfrist, so ist das Duell der Adler gegen die DEG dennoch ein Klassiker und wird es auch bleiben. Ob die Spiele auch in diesem Jahr wieder so spektakulär werden wie jenes am 14. Obtober 2011, als die Adler kurz vor Schluss noch mit 4:6 hinten lagen und die Partie dann doch noch in den letzten Minuten in einen 8:6-Sieg gedreht werden konnte, bleibt abzuwarten. Dennoch dürfen sich die Fans sicher auf ein tolles Spiel freuen.

In den gemeinsamen DEL-Jahren haben die Adler bereits 62 Spiele gegen die DEG absolviert und davon 33 gewonnen, 27 nach regulärer Spielzeit. Die DEG ihrerseits gewann 29 Matches, davon 20 nach 60 Minuten. Und auch in den Playoffs sind die Bilanzen ähnlich ausgeglichen. Beide Teams konnten zu DEL-Zeiten jeweils eine Serie gewinnen. Beides waren Viertelfinalserien. 1997/98 setzten sich die Adler glatt in drei Spielen durch, 2010/11 konnte dann Düsseldorf die Serie für sich entscheiden, benötigte aber ein Spiel mehr, da die Adler damals das Auftaktmatch der Serie noch gewinnen konnten.

Die höchsten Niederlagen gegen Düsseldorf stammen noch aus dem Abstiegsjahr 1971. So gingen die MERC-Cracks am 19. Januar im Friedrichspark mit 1:11 unter, verloren einen knappen Monat später in Düsseldorf am 16. Februar mit 2:11. Die höchsten Siege gegen die DEG gab es zu Bundesliga und DEL-Zeiten. Den höchsten Heimsieg feierten die Mannheimer am 14. November 1980 im Friedrichspark mit 11:1, auswärts gab es zwei 7:0-Erfolge. Am 10. Januar 1959 und am 4. März 2001 gewannen die Mannheimer jeweils deutlich.

Die meisten Spiele in der DEL gegen die DEG hat Ronny Arendt bestritten. Der Adler-Stürmer spielte im Adler-Trikot bereits 27 Mal gegen die DEG, erzielte dabei neun Tore und bereitete zehn weitere vor. Mit 25 Spielen rangiert Marcus Kink auf dem zweiten Rang. Mit fünf Toren und elf Vorlagen erzielte er genauso viele Punkte gegen die DEG wie Colin Forbes und Francois Methot, die dafür aber nur 16 Spiele (Forbes) und 22 Spiele (Methot) benötigten.

Mit 20 Spielen und insgesamt 1.142 Spielminuten in 19 Einsätzen stand Fred Brathwaite am häufigsten im Adler Tor, wenn es gegen Düsseldorf ging. Der Adler-Goalie konnte 91,6 Prozent aller auf ihn abgegebenen Schüsse abwehren und erreichte sowohl einen Shutout als auch einen Assistpunkt. Auf Düsseldorfer Seite spielte von 2006 bis 2012 Jean-Sebastien Aubin die meisten Matches gegen die Adler. Insgesamt 823 Minuten stand der Ex-Düsseldorfer in 14 Spielen gegen Mannheim im Tor und hielt 90,9 Prozent aller Schüsse. Der aktuelle DEG-Goalie Bobby Goepfert spielte bislang zwei Mal gegen die Adler und kommt auf eine Fangquote von 91,7 Prozent. Dennis Endras hingegen bestreitet am Sonntag sein erstes Spiel im Adler-Trikot gegen die Düsseldorfer EG.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2012/2013
BeitragVerfasst: 10. Oktober 2012 22:53 
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Ken Magowan fällt länger aus
06. Oktober 2012
Bei der 1:2-Niederlage am Freitag in Hamburg hat sich Ken Magowan kurz vor Ende der Partie einen Augenbodenbruch zugezogen, der in den nächsten Tagen operiert werden muss.


Magowan wurde von einem Schläger so unglücklich getroffen, dass er sich zwei Schnittwunden über und unter dem Auge ebenso zugezogen hat wie einen Bluterguss im Augapfel und einen Augenbodenbruch. Unmittelbar nach Spielende wurde der Adler-Stürmer in ein Hamburger Krankenhaus gebracht, wo auch im Lauf des Samstags noch weitere Untersuchungen anstehen, da auch eine Gehirnerschütterung noch nicht ausgeschlossen werden kann.

Wann Ken Magowan transportfähig ist und operiert werden kann, steht zur Zeit noch nicht fest, wird sich erst im Lauf der nächsten Stunden und Tage entscheiden.

Wir wünschen unserem Stürmer alles Gute und vor allem eine schnelle und vollständige Genesung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler Mannheim 2012/2013
BeitragVerfasst: 10. Oktober 2012 22:55 
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Mit Dennis Seidenberg gegen die DEG – Spielbeginn um 14.30 Uhr
06. Oktober 2012
Nach der Premiere beim gestrigen Auswärtsspiel in Hamburg wird Dennis Seidenberg am Sonntag gegen die Düsseldorfer EG auch sein Heimdebut geben. Die Partie gegen die Rheinländer beginnt am Sonntag bereits um 14.30 Uhr, da die ARD Sportschau am frühen Abend Bilder des Matches zeigt. Tickets für das Spiel gegen die DEG gibt es noch in allen Kategorien. Die Tageskassen öffnen am Sonntag ab 13.00 Uhr.


Fehlen wird am Sonntag Ken Magowan. Schwerer als die Niederlage bei den Freezers wiegt der Verlust von Magowan, der sich kurz vor Ende der Partie einen Augenbodenbruch zugezogen hat. Der Adler-Stürmer weilt bis zum Abschluss aller Untersuchungen in einem Hamburger Krankenhaus, da er im Moment noch nicht transportfähig ist.

Somit war Dennis Seidenbergs Debut am Freitag überhaupt nicht erfolgreich. Mit 1:2 mussten die Adler auch sportlich eine Niederlage bei den Hamburg Freezers einstecken, die sich den Sieg am Ende etwas mehr verdient hatten als die Adler. Doch NHL-Rückkehrer Dennis Seidenberg sah auch Möglichkeiten für die Adler: „Wir haben heute ein sehr intensives Spiel gesehen, das durchaus auch andersherum hätte ausgehen können.“ Vor allem nach Marcel Gocs Ausgleich – es war sein erstes Saisontor für die Adler – waren die Adler drauf und dran, das Spiel in den Griff zu bekommen. Doch es wollte einfach kein weiterer Treffer im Mittelabschnitt folgen. Im Schlussdrittel traf dann Jerome Flaake zum 2:1. Marcel Goc analysiert das Spiel ähnlich wie Seidenberg: „Das Gegentor war unglücklich für uns, da wir in Scheibenbesitz waren. Flaake hat dann allerdings den Puck super getroffen und mit einem schönen Schuss den Siegtreffer erzielt. Dennis Endras hatte keine Chance bei diesem Treffer.“

Doch trotz der Niederlage war Seidenbergs erster DEL-Einsatz seit rund zehn Jahren positiv zu sehen: „Ich habe mich riesig gefreut endlich mal wieder das Adlertrikot zu tragen. Dass es nun eine Niederlage zum Auftakt geworden ist, ist zwar schade, aber am Sonntag gegen Düsseldorf haben wir die Chance, es besser zu machen.“ Auch Harold Kreis war mit Seidenbergs erstem Spiel einverstanden: „Er hat lange nicht mehr auf dem Eis gestanden und bislang noch wenig mit uns trainiert. Er sollte durch den Einsatz ans Team herangeführt werden und das ist schon ganz gut gelungen.“

Am Sonntag um 14.30 Uhr nun gastieren die Düsseldorfer in der SAP Arena und werden den Adlern alles abverlangen. Dass die DEG nach dem Freitagsspieltag auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht ist, sollte niemand überbewerten. Die Cracks von Headcoach Christian Brittig sind unangenehm zu spielen und werfen in jedem Spiel alles in die Waagschale, um Punkte zu erkämpfen. Die Adler müssen also von der ersten Minute an hellwach sein und den Kampf der Düsseldorfer annehmen, um so am Ende das Eis als Sieger zu verlassen.


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